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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1999-01-01 · No. 67 (1999) · p. [Seite]

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1999
Issue
No. 67 (1999)
Date
1999-01-01
Page
[Seite] (sequence 1549)
Language
German
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mmü nimm nrna mimiNni nmü mm lrmipi innn W v ALLEN UNSEREN MITGLIEDERN UND LESERN EIN GUTES, FRIEDVOLLES NEUES JAHR! Gegründet von Dr. Wilhelm (Seev) Freyhan ** * ."i.u ^Niurn urtcm 'nsr iuin niii’T MITTEILUNGEN No. 67 s DES VERBANDES EHEMALIGER BRESLAUER IN ISRAEL E.V. VORSTAND: Mosche Goldstein (Vorsitzender), P.O.B. 3591: 61035 Tel-Aviv Dr. Elijahu Hoffmann, Gabriel Holzer, Lotte Lewald, Rachel Pri-Chen Zum Jahresende Das Jahr 5759 geht zu Ende, und wenn wir auf das vergangene Jahr zurückblicken, müssen wir leider feststellen, daß 54 Jahre nach dem Sieg der Aliierten über die Nazis, Antisemitismus und Fremden- und Rassenhaß, noch immer an der Tagesordnung sind. In Großstädten wie Chicago in Amerika werden Juden überfallen, wenn sie am Freitag-Abend aus der Synagoge kommen. Jüdische Kinder werden in Kindergärten und Camps überfallen. Synagogen werden demoliert und heilige Bücher werden geschändet. In Europa und auch in Amerika werden Grabsteine auf jüdischen Friedhöfen beschmiert und zertrümmert. In Moskau wird der Vorsteher der jüdischen Gemeinde in der Synagoge überfallen und schwer verletzt. Neonazis treiben in vielen Ländern ihr Unwesen; sogenannte "demokratische" Regierungen sind bereit, reaktionäre Diktatoren und Petroleum-Sultane gegen den jüdischen Staat zu unterstützen. Und das 900 Jahre nachdem die Banden der Kreuzritter mit dem "Segen der Kirche" ganze jüdische Gemeinden ermordeten - u.a. Worms, Speyer und Mainz (K'hilot Schum); 500 Jahre nach der Inquisition in Spanien durch die katholische Kirche und 60 Jahre nach dem Mord der sechs Millionen Juden in der Schoah durch die Nazis. Trotzdem sind wir voller Hoffnung, daß das kommende Jahr (und nach der allgemeinen Zeitrechnung das nächste Jahrhundert) eine bessere Zeit für uns Juden, für Medinat Israel und die ganze Menschheit sein möge. Ein gutes und gesegnetes neues Jahr! D.R. Einladung Am Montag, den 18.10.1999 - 8 Cheschwan 5760 - um 16.00 Uhr findet s.G.w. die ORDENTLICHE GENERALVERSAMMLUNG unseres Verbandes im Moadon von dem I.O.M.E., Rechow Genesin 8a, Tel-Aviv, statt. Tagesordnung 1) Rechenschaftsbericht des Vorstandes 2) Diskussion und Entlastung des Vorstandes 3) Neuwahlen 4) Verschiedenes Anschließend ein Vortrag von Dr. YEHUDA BEN-AVNER über das Thema: Pie Leugnung des Holocaust und danach geselliges Beisammensein. Alle Mitglieder sind herzlichst eingeladen und werden gebeten, auch Freunde zu benachrichtigen. Nochmals über die jüdischen Friedhöfe in Breslaa Freunde und Mitglieder, ehemalige Breslauer, welche in Breslau waren, um die Gräber ihrer Angehörigen zu bedenken, kehrten bedrückt und unglücklich zurück, weil sie diese nicht finden konnten, obwohl sie genaue Angaben und Aufzeichnungen hatten. Und wie wir hören, betrifft das nicht nur den Friedhof Cosel, sondern auch Teile des Friedhofes Lohestraße, sind vollkommen verwahrlost. Nur die Umgebung des Grabes von Lassalle ist mit Hilfe der Friedrich Ebert-Stiftung restauriert worden. Die Beteuerung des Deutschen Auswärtigen Amtes sind nicht realisiert worden. Es handelt sich hier um eine gesetzliche Verpflichtung, da viele Naziverfolgte und Ermordete in Cosel begraben sind. Auch der Volksbund für Kriegsgräberfürsorge enttäuschte, nachdem in Cosel viele im Ersten Weltkrieg gefallene jüdische Soldaten beerdigt sind und dort ein großes Monument mit den Namen aller derer steht. Wir hoffen, daß alle zuständigen Stellen endlich die Sache in die Hand nehmen werden, um den Friedhöfen ein würdiges Aussehen zu verleihen und den Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen. D.R. r t * * * * * * -k (in unsere Mitglieder und Freunde Wir bitten alle unsere Mitglieder und Empfänger des Mitteilungsblatts, den Mitgliedsbeitrag - 100 Shekel, bzw. 40 Dollar - zu überweisen, damit wir unsere Tätigkeit auch weiterhin fortführen und auch die Zeitung weiter zur Zufriedenheit unserer Leser veröffentlichen können. Wir bitten, uns diesen Betrag in der Währung des Landes der Leser (also aus England in Sterling etc.) in Schecks zu senden. Beiträge und Spenden für unseren Sozialfond sind höchst willkommen! Wir sehen uns leider gezwungen, Leser, die ihren Beitrag lange Zeit nicht gezahlt haben, in Zukunft aus der Liste der Empfänger unserer Zeitung zu streichen. * *

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