Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1996
- Issue
- No. 61 (1996)
- Date
- 1996-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1399)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/7506414-7411745-7411766--200-7411767- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
( GERMANIA I JUDAICA | innio na^nm nrrnD .rmmai nmo nw lrmipi irnnn ALLEN UNSEREN MITGLIEDERN UND LESERN EIN GUTES. FRIEDVOLLES NEUES JAHR! Gegründet von Dr. Wilhelm (Seev) Freyhan bn ‘inhum iNToin 'Nsr juin Iid hupt MITTEILUNGEN No. 6i s DES VERBANDES EHEMALIGER BRESLAUER IN ISRAEL E. V. VORSTAND: Mosche Goldsbein (Vorsitzender), Edith Benda, P.O.B. 3591; 61035 Tel-Aviv Gabriel Holzer, Lotte Lewald, Rachel Pri-Chen VOM VORSTAND DES V.E.B. In unseren vorigen „Mitteilungen" drückten wir unsere grosse Sorge um den entsetzlichen Zustand des jüdischen Friedhofs Cosei aus. Viele von unseren Mitgliedern suchen dort nach Gräbern von ihren Angehörigen. Viele Opfer der Verfolgung wurden dort noch in den letzten Kriegsjahren begraben. Viele suchen dort nach ihren Gräbern, meistens leider vergebens. Wir schrieben damals: „Wir sind davon überzeugt dass die Bundesregierung einen wichtigen Beitrag zur baldigsten Instandsetzung dieses Friedhofes leisten könnte und sollte. Hoffen wir dass dieser Aufruf in Bonn gehört werde!" Leider sind wir nicht weiter gekommen. Nach sehr langem Andringen teilte uns das Auswärtige Amt mit: „Das deutsche Gesetz über den Erhalt der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft beschränkt sich im Geltungsbereich auf Deutschland. Im Vertrag über gute Nachbarschaft und freundliche Zusammenarbeit mit Polen wurde festgelegt, dass jede Seite die auf ihrem Gebiet befindlichen Gräber der Opfer der Gewaltherrschaft erhält und pflegt. Art. 32 Abs. 2 Satz 2 sagt: „Die Gräber deutscher Opfer der Kriege und Gewaltherrschaft, die sich in der Republik Polen befinden, stehen AN UNSERE MITGLIEDER UND FREUNDE. Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass es uns gelungen ist die Zeitung in diesem Jahr zweimal erscheinen zu lassen. Der Mitgliedsbeitrag für 1996 ist weiterhin 50.—/IS. Mitglieder die ihren Beitrag noch nicht eingeschickt haben werden freundlichst gebeten dieses baldigst nachzuholen. Höhere Beitrage und Spenden für unseren Sozialfond sind höchst willkommen! Der Beitrag für unsere Leser im Ausland ist weiterhin der Wert yon 25.—. US$. Wir bitten uns diesen Betrag in der Währung des Landes der Leser (also aus England in Sterling etc.) in Schecks zu senden. (Eine Würdigung des 3000-jährigen Bestehen von Jerusalem — s.G.w. in der nächsten Nummer). J unter dem Schutz der polnischen Gesetze und werden erhalten und gepflegt." Soweit!! Damit hat also die Bundesregierung ihre Pflicht erfüllt!! Auch in diesen Mitteilungen finden unsere Leser Berichte von Besuchern, die über den grässlichen Zustand berichten. Fast jede Woche bekommen wir Briefe und Anrufe darüber. Obwohl wir unsere Bemühungen nicht aufgegeben haben, fühlen wir uns verpflichtet unseren Lesern in der ganzen Welt über unsere Enttäuschung und über die Lage zu informieren. (Siehe auch Artikel auf Seite 2) EINLADUNG Am Montag, 14.10/96 — 1. Cheschwan 5657 um 16.00 Uhr, findet s.G.w. die ordentliche Generalversammlung unseres Verbandes im Moadon von dem I.O.M.E., Rechow Gnesin 8a, Tel-Aviv, statt. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht des Vorstand. 2. Diskussion und Entlastung des Vorstand. 3. Neuwahlen. 4. Rundfrage. Danach ein Vortrag von Dr. A. Schalew (fr. Friedländer) über: Jüdische Erziehung in der Golah. Danach geselliges Beisammensein. Alle Mitglieder sind herzlichst eingeladen und werden gebeten auch Freunde zu benachrichtigen! Kurz vor Redaktionsschluss errichte uns die traurige Nachricht vom Ableben unseres verehrten Mitarbeiter Schlomo Erel (Sigusch Ehrlich) s.A. Wir sprechen seiner Witwe unser herzlichstes Beilied aus.