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Der Israelit · 1906-12-20 · 51 (20.12.1906) · p. [Seite]

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Journal
Der Israelit
Volume
47 (1906)
Issue
51 (20.12.1906)
Date
1906-12-20
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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Crzie^ung und Lei; Osraclif &72\V Biiiiii e'zes'roüer jii Lsiirsr Oeüisciiiasds 4 ic (Mciuratocvjamiiitiinn unlcrto Hunbctf finbct Lonntasi, den '27. Januar 1007, Mmfcrs (ttcbuttftlnß) uonimuia« 11 Uhr m ftinnfnirt!ו. ®f., Jtcrflnrtrn s, stutt. 4 0 n c u 0 r h n u n!ן 1. Bericht bei' Borntzenhrn. ■J ־Hciimmflv'nhlnflc. X. 'Bunhrsttienifl: ..Au» welche Weise mus; her Hehrer he» ^rflehiw'rii her Wissenschasl »n Beliflwnsunier richte Bechnunfl traflen?״ Bet Herr Brktvr B. ,v» i k. 1 Borne,fl über ״MObdctlr Herr Beflitchul Direktor Dr. '.'a n flc. .». >Iflslrnstflt»le11. *i. Antriifle unh ®iilleiiunflen. AiitrÄfle »iütsen 14 Lflge vor her (^eiierfllvrrsflimiilunfl schrittlich hei hem Borsitzenhen riiiflereicht werben. Den ®iiiflliehern unseres Bunhes wirb ein Zuicinis;;u bei! Beisekoslen flciuolni. l'leiiieinsflineo litten tit uorflesehen. livürflen unh Uollefl'.nne!:, sowie s>,e»»he unterer Be strrdun.-.en und;ur Lriinfltune >1n her tztenerfllvertfliinn lunfl hergilit nnflktflhen Dsr risrHand: 4. A.: I'lreklvr Dr Hanne. Borützenher. A corsaire corsaire et demi. » חבם א,:* :נ:ב י'־\- דב־־י דזבף, .... *כ—ה עי האד. 2prüche hoi *i'iitcv V, 10. •'ויזלופיהן *;י Tie bvcmienhc Ungedttld, mit hov hov unufovo Mnmi'c nii die ,.Wabinng der 2tandesehre׳', -f>m 2toinltaiht, in '11 י.?>«' ,ei»00 '.,Matuv mich eiuoi Beantivortiing sei »er Annage j»11»1»ert, um tineder beleidigungssähig \u werde», cvnu'ctt mifcv Mitleid, i'öcitt iv 1» de!» Maste, da st wir für eine» Angenblick de» Um fomovteicitbe» 2piegel aut die 20lte legen, »»sie, ivie Herr 2te>»I1ardr alt»», zielbettmstten '.'luc-uHninu^cn nnterbrechen. -Herr 2te1»I,ardt meditierte seit dem Ertcheinen mveies eine» Artikels wie ful^t: Nur die 2tä erbeit eines laillereu Gewmens veriiinimt so unbeirrt 10111,0 nnglanbliche Bezichtignng, fldit io ,»,drillt de» pimtuoU angelegten?&'!ן A:: .1,i!l1n,l de» cfl1־«1111׳n111!1: aiii׳ hie!elI1i,1t»»e der (Bne rat Bkl^a,,״״»,»,, diune c» 1«׳, emmekie». .׳.׳ ־־י“־erher ,״»,,d 11(t) dnichiiiflcdeii. da der 1»t»n>»m >n,s dein Beiliaae um 0׳ ׳■>»'■• >'>. u iruiidliitie 1 man >>fl> d.iruin vorbereitet!>>». der?lbwchr. Und Herr» 2tei»l,ardt wird's iliiflriiiiiiiill,. was möchte tl»» ivolil ״i» der in Aussicht gestellte» ,Tortsetznng", der er ״begierig" entgegensieht, »och drode»? ^» welchem Kenlenschlag mag wohl die Beauttvortnng seiner Kardinalsrnge »och aiisdewalirt sei»'? Und.Herr Dtetnhardt hält's nicht mehr ans. T" Nr. seines Blattes jammert er »!» Antwort ans seine ,Trage: ״'Warnm hcistt es in dem .... Briese ״Bnnd j. V."? Warum heistt es nicht ״Bnnd gesetzestreuer jüdischer Hel!rer"? ״Herr 2teinhardt, wir sind grostmntig. 'Wir opserit ^hnen die Disposition unserer Anssührnngen. L6ie, Herr 2tei1thardt, wenn nnit in dein Konzept, das der Bnndesleiter niedcrgcschriedc» hat, es geheisten hat ״Bttild j. .$."? Das hat's aber. Und wenn »nn einer der Adressaten eine richtige .Kopie des Konzeptes erhalten hat nnd, als Gesinnnngsgenösse von ,Urne», mit wendender Post es sich verbat, ihn mit g c s e tzestreite n Angelegenheiten zn behelligen? Das war aber so. Uitd wenn scrncr allen Briese» ein gedrucktes Formular zur Anssnllnng eines Beitrages einlag mit dem scharf heransgebobenen Anfdrnck: ״'Bund g. >. V."? Hieraus znm mindesten, nicht ivahr, Herr 2tein- Hardt, konnte ein anständiger ״Entpsänger ersehen", ״tveni teilte 2vende zn gut kommen winde nein nicht ״tvnrde", Herr 2teinbardt, das ist kein gutes Deutsch, ״werde", -Herr 2leinhardt, ״tvcrde"). Und ^hr ,Trennd nicht? Tln,Trenitd, der ^hncn de» in der 2chreibstnbe verltnnzten Briet' ans den Tuch warf, war blind, als er das gedruckte ,Tormnlar zu seiner Belehrung hätte benutzen können?? 2>e wurde» es anders nenne», wir nennen es bedauernswürdige 'Blind heit. 11\'ץ nichts zcrslattert ist damit die schmählickte Berlcttntdnng, der 2ie ^hre Kollegen aussetzen. ,,,Tut 2tandes u n ehre" hatten 2ie das Wort crgrissen. Und nun werden 2 i e, denke ich, sich tvieder sur beleidigungssähig halten. Und darnnt ratch wieder den Lptegel her. * * Hs war ein P r i n z i p i e n t a in p t, den wir mit den Heitern des Berbands auszusechten batten. Wir haben ihnen nirge ds einen Bortvnrt daraus gemacht, dast sie für־ t hr Prinzip gekampit und ihm innerhalb des Berbands zum Diego zu ver- Helsen gesucht^ protestiert haben wir tu r gegen die Berschleie, tntg der Tatsache, dast ein solcher Bertuch stattgesnnde». Last dabei aut beide» 2eite» beim Angriss nnd bei der Abwehr, barte Worte »elen, das tvar kaum pt vermeiden} wo man Hol; hackt, da stiegen die Dpäne. Die Haupuache tst doch, tust die persönliche Ehre des Gegners nttangetaitet bleibt und dast inan ihn, , kente »nlattteren und gemeinen Blotive unterschiebt. Das leptere aber hat, wie wir gezeigt haben, Herr Dtetnltardt getan und das 11111[;' zu einer B e r g i s t» » g des ganzen 2treues führen. Er bat vergütete Pt'eile gegen nns abge'andt, aber J diese prallen ab und talle» ans den Dchnben znrnck. Er best,eitet die ^lotwendigkeit der Errichtung einer Pensionskasse seitens deö Bundes. Ni», ist ja das Urteil des Herrn Dteinbardt über Kassenverhältntsse auch sonst durch keinerlei 2achkenntnis getrübt, aber seine jüngsten Anstührnngen nach dieser Richtung sind 0׳ grotesk, dast es sehr schtver fällt zu glauben, er habe da bone fide geschrieben. Wir wollen einmal attnehmen, die sämtlichen Psitglieder des ״Blindes" seien pensionsberechtigt^ leider ist nnr ein kleiner Bruchteil derselben so glücklich. Der Tchriftlciter des Berbandsvrgans kennt doch hoffentlich die Pensionsverhältnisse der prenstischen Bolksschnllehrer einigerlitasten und er weist, dast selbst diese nichts weniger als glänzetid gestellt sind und dast ihnen eine kleine Beihilfe, n׳ie sie der ,.Bund" bei seinen beschränkten Mitteln natnrgemäst nur gewähren kann, oft bitter not tut. Tatsache ist doch solgendes: '?lach dem Äesep vom ti. ^uli Id8.'> beginnt die Pensiottsbercchtignng erst nach dem vollendeten zehnten Dienstjahr und beträgt von da ab ‘ ״, deS DiensteinkomtnenS, steigend mit jedem weiter zurückgelegten Dienstjahr mit 1lieber den Be trag von dieses Einkommens hinaus sindet eine 2teigernng nicht statt. Was das heistt. »׳ollen wir an einem Beispiel zeigen: Elesept, ein Hehrer mit einem Einkommen von Itfnu Mk. ivürdc nach R> Dienjahren dienstnnfähig — es gibt leider viele Kollegen, die sich schon früher pensionieren lassen müssen — so würde feine Pension doch nur l<>f)0 Mk. betragen. Gesetzt aber, dieser Hehrer tvürde nach .'!0 Dienstjahrr» mit dem Tode abgehen, so beträgt das Witwen geld 1<ו>(־.י X ",4 ' 42u Mk.?licht ivahr, Pietisten ist ein tvahrcs Dorado tür die Wiuve eines Bolls schulleltrcrs? Wahrlich, nur ein Herz das ״stein- Hardt" i!t, kann da von Bettelbriefen sprechen und die?totwendigkeit einer Unterstütztttigskaste bestreitett! Heir 2teinhardt kennt so gnt wiewii die Tätigkeit der Pestalozzivereine und ähnliche׳- Kassen, die nufere christlichen Kollegen, die doch alle pensionsberechtigt sind, in ganz Deutschland zur Unterstützung der Heltrerivitwcn- und -Wai׳eu gegründet haben und für die sie mit allem E ׳er kollektieren. Haben diese auch die Ltandesclire kouipromittiert? Wie verhält es sich tut» mit denjenigen Kollege», die nicht pensionsberechtigt sind? An genommen, ein solcher gehört drei verschiedenen Katien an — und in vereinzelten stallen kann das Vorkommen — io würde feine Pension doch kanm Uno Mk. betragen, denn, wie jedermann weist, zahlt seldst die ״Achawa" nur eine ver hältnisinästig geringe Pe. s.on — 140 Mk jährlich — an ihre bezugsberechtigten Mitglieder.?tur in den ganz seltenen ,Tüllen, dast ein Hehrer vennoitsberechtigt ist und mehreren Kassen

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