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Der Israelit · 1906-12-13 · 50 (13.12.1906) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
47 (1906)
Issue
50 (13.12.1906)
Date
1906-12-13
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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Ä / Üllustrierle Beifaq e zum. kisrac Die iiidi$cbe Ausstellung in London. Mit t ,iUuftrattoim(. Die, rvie wir bereit*? berichteten, am »“9 .׳io vember d. I. eröffnete jüdische Ausstellung in der Whitechapel 'Mrt Gallery in Von don hat sich die Ausgabe gestellt, die hervorragendsten Werke jüdi scher Künstler, wertvolle .Kultus gegenstände,die üch in Synagogen, im Besitz von Berei nen oder int Besitz von Privaten de tanden, sowie seitene Manuskripte, Bücher und dergl. der grossen Destentlichkeit zugänglichzu machen?erreichhaltigste!eil der Ansstel lnngistdieSamm lling der Werke moderner jüdischer Künstler. Dieselbe cntnntt, um nur die bedeutendsten Rainen anznsühren, Werke von Joses Israels, Pros. Viebermann, den drei Gebrüdern Solomon, Will Rothitein, .'llned Wolmark, Alphonse Vevy, Vueien und Camille Piffaro, Pilichowsky, Jules Worms, M. Vövy D'hnrmer, M. Maimon, B. T. Marks, Carl Schloesser und James V- Henry. Das j Ausland ist allerdings nur schwach vertreten- Einen groffen Raum nehme» in dieser Abteilung die Gemälde ein, die das Kapitel ״I u d e u s ch m e r ׳ behandelnllttter diesetl erregt besonderes Aut ׳eben das Bild von Moses Mainion ״Heimkehr! aus dein Mrie1]" : Ein jüdischer Soldat kommt als Krüppel aus dem Krieg zurück. '.'Ils er nun : aus seinen Krücken humpelnd in sein Haus ein tritt, sieht er sein Weib und seine Kinder tot aut dem Bodeil liegensie sind von den Hooligans, die hier geplündert und verwüstet haben, ermordet wurdender alte Baker sitzt in der Ecke über! einem Buch, aber er weis; nicht, was er lieft, denn der Schrecken hat seinen Geist umnachtet. . Wir reproduzieren hier ein anderes Bild von! Maimon, mit dem Titel ״Im (Kölns," das! eine nicht minder beredte Darttellnng jlidischeit Elends iü. Neustem reichhaltig in die Jniamiiienstellnng kostbarer K u l t nsgege nstä n de ausgefallen. Bor allen! bemerkenswert in die von Mrü. Sassoon ausgestellte Kollektion von Thora rollen nebn Jnbebör. Das interessanteste Stück dieser Kollektion in ein Miniatur Sevher mit Mantel, Jeiger, Brun schild, (Klöckchen usw. Der Mantel besteht ans sei nerGold- Nickerei, die bei den Und ver ' silbert, derBrnst schid zeigt die ׳Zehn geböte - das ganze Sevher ist nur 80U hoch, den noch in die Schritt ausnehmend schön und vollkommen lesbar. Eine von der Groffen Synagoge zur Bersügung gestellte 1׳ ist mit Diamanten und Rubinen besetzt und mit einer altenglischen goldenen Kette versehen, eine andere in ans Elfenbein und Ebenholz versertigt. Ans-er den Thorarollen und ihrem Jnbehör gehören in diese Abteilung eine Anzahl wertvöllerM e g i>l l a h s, ferner Tesillin und Tesillinbentel sowie Mesnsahs Wir führen hier eine Sammlung merkivürdiger E hanukale u chter vor, von denen die Ausstellung noch eine weitere graste Anzahl enthält. Das schönste Eremplar ist Eigentum von Dr. (Kästet und stammt aus dem l.־> Jahrhundert. Der Leuchter ist das Werk eines slorentinischen Meisters, besteht ans roter Bronze und trägt die Inschrift: 77^- 15 7׳ ׳-K rr*r\ Hierher gehört auch eine Kollektion verschiedenartiger Sabbat« und י -.:די״; V ampe n. Besonders interessant ist sodann ein silbernes Jahrzeitlicht, mit dem fünften Ge bote als Jnschritt. In reicher Abwechslung und Kiddu'chbecher und Büchsen vor Händen, unter den crstcren einer aus dem ehe maligen Besitz von Sir Moses Montenore, der ihn von Rabbi ^alomon Hert'chel geschenkt er- Zm Multi*, <M. Maimon.> hielt; er trägt das 'Bildnis des letzteren- Jerner bemerkt man zahlreiche Eremplare von Wasch geräteu »ürI^die Kobanim, Lederplatten und Ans der Reihe der ausgestellte» Autiquitalcii heben wir zwei Grabsteinslücke, die wahrscheinlich tausend oder mehr Jahre alt sind, hervor. Sie stainmen aus der R'achbatschast von 'Bagdad uird »gehöre!» z»l der Samnilnng des Herrn David -Lassoon. Der eine der Steine, die für die Paläo graphie von hohem Wert sind, trägt eine arabische, der andere eine teils hebräische, teils arabische Inschrift, beide in hebräischen Vetter»,. Unter den von D. Sassoon ausgestellten altertümlichen Büchern und Manuskripten niinmt den ersten Rang eine ans Pergament geschriebene und n!it Jllnstrafronet! versehene massoretische Bibel ein, die im Jahre l.X.’i in Spanien für den Sohn des Raschba Ter (awaritanifrfK1 Drtrftrr Asaar brn «»za»- angesertigt wurde, das Manuskript ist wunder bar gut erkalten. Keine der 47«'׳ Seiten zeigt

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