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Der Israelit · 1906-11-29 · 48 (29.11.1906) · p. Seite 18

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Journal
Der Israelit
Volume
47 (1906)
Issue
48 (29.11.1906)
Date
1906-11-29
Page
Seite 18 (sequence 20)
Language
German
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Seile Hx. 4א Der J-raelit. 2;» ‘JiüUcmbcT l ‘<06. prtin^n, aimr nch in weitverzweigte Elirzelarbeil zu ver lirrrn, dir i»! ^rrhalmtö zur auszuwendrnde» Rraft ferne genügende» Eriolge zeitigen könne, Ich nröchte dieser Aus torderung in Berbindung mik dem Bericht Nachkomme». Es ergibt ncd füv uno ganz bo! fellfft >n unserer Eigenschast als Hilden, ans welches Ziel roiv zuvörderst. ו!ן allein, unser Augenmerk zu rictiie» lnrben Wir sind von Haus aus Theoretiker: wir pflegen aber diese Theorie nicht in dein Sinne, das; ne guru bleibt, sondern dass wir durch die theoretischen Siudien.' die in grau gemischten Karben ״schwarz״ und ״weist" deuilich zu uiuerscheiden »n Liande und. Die beuiiche medizinische Winenschast ge niest! ibren Weltrui weil ne soviel IKewicht aus die tbeoremche Behandlung des Vcbrftoff c leflt. Und ivenn wir im .Judentum d!-» inrnndsatz haben ־;“I '—תלטיד?י בי^ס■ io beisti das: die Theorie bilde! die Grundlage des arabischen Gebens Darilr. da»; es nicht bei der Theorie bleibt, sorgi die andere Wahrheit לא ־־טדייע עיקר א'א ־־יכוע׳כו־• Nicht die fehre sondern das '.׳eben t it die .{'am» sackre. 20־ können nur denn neben den fehrvorträgen, die in den uns angeschlossenen (Gemeinden gebalten werden, neben der Berieilung religiöser Schriften, die wir, soweit es unsere Milbl gesiaiieren, sorisetzien, besonders aus die Begründung unseres Organs ״jüdischer Bolkssreund"!»»weisen, rannt leisteten wir a'׳er nicht nur unserem Berem und seinen Mitgliedern einen grasten Dienst. Weit über die geographischen i^renze» unserer Wirksamkeii hinaus Hai unter Blatt simwaibische Aufnahme gesunden. Noch in den lebten Tagen ivurde und eine Kundgebung aus dem fernen Ct'ten der Monarchie zuteil, die eine weuesie Berbreilung der halachischen Artikel Vorschlag!. Die sofort eingeleiteten Berbandlungen »nt einer grasten Berlagsanstalt werden allem Anschein nach zu gewünschtem Resultate sülnen Leu der Berbmdung mit dem völlig umgesialieien und wegen seines reichen und sormvollendeten Inhaltes nicht genug zu einvseblenden ״Israelit", der,ebt bekaniitlich in Kranknirl am Main erscheint, könne» wir auch nnt Erfolg teilneliincn an allen Kragen, die das Judentum der (Gegenwart bewegen. Wo ein groster Kreis vorhanden, da verhallt die einzelne Stimme niemals völlig ui.gebört. Bon dein Augenblick an, mit dem wir uns mit dem ״Israelit" vereinigt hatten, ivar die Regel Mäßigkeit des Erscheinens gesichert, wenngleich wir uns :,nt dem uns zur Beriüguug siebenden Raume bescheiden münen. Indem wir so direkt unsere Berbindung mit unsere» Mitgliedern rege zu erhalten uns bestrebten, schien uns eine indirekte 'Wirksamkeit anderer Art sehr Erfolg versprechend. Wenn die Iudenheit krankt, dann ist es darum, weit ihr Iudenitnn nicht lebendig genug in ihr pulneri. Es bleibt nun einmal die Kabel von dem We sprach des Kuchses mit den Kischen wahr. Die Kische wollten nicht der Aufforderung des Kuchses ans fand zu kommen. Kvlge geben. Kühlten >ie sich doch in ihrem eigenste,, Elemenie vor den Angeln nicht sicher, die der nachslelleude Menschnach ihnen auswars und sie hüllen sich auss Trockene begeben sollen' linier febenselemem ist die ,הידד Sie zu üben, dazu und wir erwählt. ״Ihre Worte sind unser '.'eben und deren '.'ebendigkeu in unserer Mitte bestimnu die V'änge unserer Tage״. Wieseln haben wir des austeri! Gebens Nöte zu beklage», wenn >vn der ,—,תיו־ leben, wie sehr bandelten nur aber iim'erm febensiniereffe entgegen, wenn wir uns von >ln lve׳s1׳gien, >a uns gar zu ihren Gegnern und Kritikern bekennen wollten. ,—.הי und wieder ר\ר־ must darum unsere Devise sein' Da solgie» wir nun dem Borbild, das der Bund gesevesireuer febrer Deutschlands in anderen Stadien gab und richteten regel mastige Kurse zur Weiterbildung der feltrer in den tal mudirchen Köchern ein Z!v!rr ivar die Beteiligung nicht so zahlreich, als es nach der fehrerversaminlung. die wir au>?אטי־י לזג עע emberufen batten, und die aus den e!rtterntesten Gegenden der Rheinprovinz besucht war, den Anschein Hane. Es tragen daran aber vielfach die llnierrichlsverhüliinne aus dem fände schuld, nicht Mangel an Inlerene am Gegenstand. Jedenfalls werden wir die Kurie weiter bestehen lassen in dem Bertrauen, dast, ״wenn amt, der Äniang klein ist. die Iukuirsl Btebrung bringen wird" und diese Kurse den geistigen Mutelpunki der lüdnchen feürer des Rheinlands bilden »׳erden Nicht unerwähnt möchte ich lauen, dast Herr Rabbiner Buiienwieier »r Strastburg es in lineigennübigsier Weise übernommen hat. die feunng der Kurse »n Kreise deriemgen Lehrer der Rhenrprovinz zu übernehmen. P,e seinem Wobnori am nächsten und. Wenn wir diese Ausgabe, um Wvrl und Schrisl,->רעי zu verbreiten uilensiv autnelnnen und mit allen Mitteln auszugestalten suchen, dann dürsten wir ein Programm sür die Wenerarbeit ausgewabli bade», das hoffentlich greifbare Kriichie zeingl und die ruhige kampslose Arbeil des Berems am sicherste» gewährleistet. Wir dürfen uns nr diesem Gedanken enrersens von der?־"?, andrerseits von der Geschichte umerstützt wiüen. In den iKesetzen, welche d>׳ über die eigentliche Ausgeslaliung des Recht» und der sozialen Berbälinuse»» ,üdische״ Staat gib!, »irden wir nur überall keine Organe und Sach waber, die äußerlich die Drdnung nn Staate Herstellen und überwachen. Der ,üdische Staat will die Menschen erzieh e n. null von mnen heraus die Bl ten und Blumen, lue Knosp,,׳ u»d Krüchie der Mentchlichteli und des Reäries nervorireiben und pflegen. Die?־"? den eilt den Eioden, dast kein Unkraui wuchern kann. Die ,üdische Geschichie aber lebrt uns. dast die grasten äusterlich gewalng in die Erscheinung iretenden Ereignisse und Gründungen keinen Bestand ballen. Nur was lediglich dem --'?Zweck nr Walrrheu gewidmet war, das rebele den Koribeiiand sür sich uud die ,üdische tHcfclliebait. Wir haben nur einen Narionalichiw. das ist der geistige. Wir habe» nur einen febeiiss.rden urrd der ist geistig' Das vor den Augen der Well, die anderes denkt und anderes ivill, zu erweisen, dazu gibt es in d eie!» indischen Bolk ein Judentum, dazu in diesem Judentum die Tlraurob. Kreilich kann das Judentum als höchste Sitte lehre erst erkannt werden druck seine Betätigung. So entzogen wir uns natürlich nicht den puikuschen Ansorderungen, die an uns gestellt wurden und düxsen und w> rden uns auch in Zukunst denselben nicht entziehen. Nur unser H a u p taugeiniierk wollen nur aus den Anbau deS Wissens richten, uns stets aber bewustt bleiben, das; die?־v? keine Wissenschaft in landläufigem Sinne ist. Wir können viel mehr nicht genug der Airiichi enigegenlrelen, als ob es zwischen Wissen und Tat nn Iudennnn eine Kluft geben könnte. Es wäre wahrlich ein ichlechter '.'einer der Mvrulplnloivpüie, der seine '.'ehre nn!.׳eben längnete oder vor der Körderung der Kvlgerunge» aus der '.'ehre sür das Vcbcit znrücki'chreckke. Kiir?׳עחיט und כ״־י־ müssen nur weiter offenen Sin» und offenes Auge haben und ebenso sür Errichtung und Erhaltung des Kinderunter richtes. '.'eider mnstlen nur manchmal einen starken Bundesgenossen bei der Durchsübrung unserer berechtigten Wünsche und Korderunge», in 'Anspruch nehmen, vor denen sachlich urteilendem,!ovalem DT» wir stets geneigtes Entgegenkommen fanden. Ger» unternehmen wir die Schritte zu nichijudlschen Beurteile!» der Sachlage nicht, nur gezwungen tun wir es, gezwungen von denen, die selbst das gröstte Inte»ene daran hatten, ihr eigenes Judentum mit mehr Wohlwollen, mehr '.'ibera'isinns des Duldens und der freien Religivnsübung, des verschmähten <ssewinensdrr!ckes, zu behandeln, statt sich bei der Regierung nr den Berdachi eines ״sanatischen Radikalismus" zu bringe». Um Instiiuiionen, die das Religionsgeset» verlangt, gründen und erhalten zu können, dazu bedarf es aller׳ dings des bleldes. Es ist kein Unrecht, sich dasselbe zu schaffen. Bei der Welegentieit macht man allerlei Er sabrungen. Bor allem aber traurige. Denn das ist sicher: Die € 1׳t e nu 1111 flf c i t 11» Dienste der?,הור unb ,עבידר eine IN Gebiet, aus dem man weder aus Dank noch ans Ehre zu reckinen hat, ist dcr Bi a st si a b für den Grad der D urch drin gung des Denkens mit dem Ernsi 1!ird der Wichtigkeit der Ausgabe für?-'תיי־רה '<ט zu leben. In׳ merhnr können wir umso eber von einem Bolks Heiligtum sprechen, runso weniger wir einzelnen Wohl tatern zu Dank verpsiichlel sind. Und das ist ein Borleil, ein Konschritt. Aber so lange der Kreis aus dauernder Gesinnungsgenossen ein für die weitgesteckten Ziele zu kleiner ist, dürsten sich begüterte Männer und Krauen sinden müssen, die eine groste Gabe aus den Tisch des Bereins niederiegien. Bor ber Halid habe» ivn uns >a durch ein wirischaslliches Mittel Helsen können. Allmählich mehren sich die Anträge von Kabriken der Nahrungs iiHüi'lOTCwcf'c ü'vo 'ii'utc tcr rituell \u stibri zieren. Es ist gelungen, eine Kühlung dieser Kabriken unter einander herzusiellen, die vielleicht zu eurer Art Inieresi'eirgemeinscha'i führen kann. Durch das hierzu ge ivä h lt e Mil tel sinden d 1 e Kabrike u A bsa tz sü r ihre W a r e n, und haben sie wiederum ein v 1 talrs Interesse an dem Berlin. Denn dieser siel» iiu Bi'iiielpiniki der geschäsilichen Uirterneh mrurgen und ist imstande. Borteile z>> bieten, die den Kabrikanten selbst nicht oder eist nach lang läbrigem £veriercn auisindbar sind. Natürlich batten wir dabei »neniwegi das graste Problem der .-;׳עט Ruhe nn Auge und suchen innner mehr Stellen für die den .-עטי» hallenden Herren und Damen neu zu schaffen. Auch sind!vir in die fage gekvmnien. nicht wenigen feilten im selb ständige» febenskamvs Berdierrsi ruzumeiren. u״d das sind gewist direkt ideale Seilen voir nicht hoch genug zu würdigender Bedeutung, die sich aus der 'Abwickelung unserer geschäsilichen Beziehungen ohne Mübe von selbst ergeben. Es braucht wohl nicht erst dargelegl zu iverde», dast wir gern tue Hand dazu boten, auch hier eine Ortsgruppe des Berbandes der Sabbaisreunde zu bilde». Selbst׳ verständlich wird von den Btügliedern erwanei. das; sie nur jüdisches Personal ballen, das aus die יעבה Keier Wert legt. Was hätte der Ruf aus die Schanzen für Bedeuisamkeit, wenn die R»ser nn Streu nicht »nt glänzendem Beispiel vorausg»1gen> Genus; sind die weiteren Iiele des Ber bandes schön, und sie scheinen durch die Berbältnine gebolei׳. Wir werden geradezu zur Selbiilnlse Mit einer 2b! Sabbath t^eschaste gedrängt,!n deren BerkausslrSusern, lagern und kontoren sich Stellen bieten würden, bei deren Besesung und Salärierung der Berband ein Wort mitzlnprechen bätie. Kredilgeironenschasten zur Etablierung und Subvention?׳עטי heiligender Eiabliffemenis werden nnmer nötiger . Die aus der Mitarbeit in den t^eschästen wegen des?יעט — ausgeschlossenen oder benachteiligten ,uirgen Kräfte inüsi.n i'telegeirbeii erhallen, sich zusamnien zuschliesten. uni ihren wenig liebevollen, brüderliche» 'Brot- Herren eine gesürchiete Konkurrenz zu werden. Dann kann es bener werden. Kür solche Unternehmungen must aber Geld da lei». AVer auch ohne >'ield vermag Energie viel. Der ,üdische Knecht wurde, wenn er das iffeschenk der Kreibeil aus der Hand der "וי? nach sechs Dienst ,׳ihren nicht entgegennehmen mailte, an die Tür geführt, die am Prosten hing, und sein!Ohrläppchen wurde durch bohrt. Hatte das ,üdische ^hr doch anr j׳ inai vernommen ״M eine Knechte sollt ihr sein, und nicht Knechte von Knechten.״ Pfosten eines selbständigen Hauses.»ich! Pforte zum Hause eines andere» soll der ,üdische Mann sein. ״Kreideit und nicht Slbhängigkeit״ müstte das foiungsivori der ,üdische» Jugend werden.!Mangel an Mui.^den febenskamps autzuuelmren aus der euren, und das Streben »ach vK,1״n'״n1!u׳n auf der anderen Seite, laut den jungen Mann über die Jahre de' fernens hin aus in fremden Händen, und die verlockendel»lehallsika' täuscht ihn solange über seine wirkliche Lebensausgabc für sich und sein Haus hinweg, dis er seine Kran ,!״ Dienste anderer verschliffen. Er Hai gearbeitet, hat er gelebt Und auf der anderen Seite die rlesenhaffen Ausdehnungen des Betriebes, bei denen der Mensch soviel gilt, als"er leistet, nur seine Kraft gewertet, er als Mensch nidit geachtet wird, die Arbeit nur um der 'Arbeit willen ge schiebt, Ruhm um RuhiueSwillen, Geld um Geldes willen erworben wird' — Beide Erscheinungen, der wirlschasilich Starke und der Schwache, tragen die Schuld an der E׳ lölung des?יט" Gedankens nn weiteren Sinne, an Ertötung der ihm innewohnenden Macht der Befreiung des Menschen. Hier mag der Hebel angrsevt werde» 'Auch hier giebl es indes nur erfolgreiche Arbeit von innen heraus, um den Idealismus der?ויי? siegen zu Innen über den Materialismus der Jeu. Wort und Schrn!. aber auch eine erbarmungsvolle Hilfe von oben ist nong. um in die Herzen der Schwachen den erloschenen Mut. in die Herzen der Starken die Menschlichkeit zu bauchen' ianiii der wiedergesundene?יעט der rechten Weihe das einigende Band der Iusriedenheit schlinge um die sich beme befehdende 'Menschheit, und der Reichtum in der Wem»; faiufeit gesunden werde. Noch in einer anderen Korm tritt der Materialismus, das Judentum bedrohend, beute in die Erscheinung. Es i|1 das Silstein der Eemralisation auf allen btebieien, das seinen geistigen Baier uichi verleugnen kann. Es ist em schieden die feine des Idealismus: ״Der Starke ist am mächügsten allein." Das Stoffliche bedarf der Masse, um durch sein Schwergewicht zu wirken. Das geistige lebt und siegt mit und durch seine Idee. Es brauch! die Masse nicht, ja sie bildet seine gröstte Wcfnl»•. Es ist das untrügliche Kennzeichen des materiell Gesinnten durch 21e״.sterlichkeil und Massen zu wirken und sich darin zu gefallen. Der Idealist verschmäht die 'Menge, verinner licht, vertieft. Der Materialismus sucht drum die Ber bindung um jeden Preis und denkt nicht daran, das; er sich bei der Bereinigung mit fremden Elementen selbst ampiebt. Es ist die Eigentünilichkeit der Tauroh Sprache, da» sie sür Gleichheit und Nichtigkeit, 'Aelmlichkeit und Bermch tung dieselben -lusdrücke, fiE Einheit und feugnung ä!m liche Ausdrücke hat ׳דט? ,«עיא י und יחד verwandt mit טחד• In der Tat Eine Einheit ungleicher Elemente behaupleir wollen, ist eine Berleugnung des eigene» Selbst alles ähnlich sein lassen und vermählen wollen, be>»'t alle!» seine Eigenart nehmen, bedeutet Bernichiung des Sems, eine Gleichheit von allem Herstellen, beistt alles für nichtig erklären. Nur der Gegensatz beweist das feben. nur die Ungleichheit die Existenzen. Nur durch Trennung wird Berbindung geschaffen. Es hieße das Judentum ausgeben, wollte man heute in Deutschland die Iudenhen als Einheit erklären. Darum »ilistten wir uns gegen einen Gesetzentwurf erheben, der sich mit der ungeheuerliche» Unwahrheit seine unhaltbare Grundlage zu dem Karten gebäude schrn', das dem ersten Windstoj; ja tatsächlich mchl ftandbielt. feider ist es eine Selbsttäuschung, wenn man den Satz ausstellen wollte: ״Das Judentum in Preußen sei eine natürliche Einheit." Als die ersten im Abwehr kamps gegen den aktuell geivordenen Bersuch einer Zwangs organisatlvn erschienen ivir mit Nr. -t i»rd -'׳ des ersten Jahrganges unseres BolkSsreundes aus dem Plan^ und ietzien unser» Kamps in 'Nr. 5 und 6 des zweuen Jahr gangs fort, bis es gelang. daS geplante Gesetz aus!einen! vorsorglichen Bersteck hervorzuziehen rnrd sein Begräbnis in der!Seffentlichkeit durch Beröfienilichung »» Israelit zu bewirken. Wir dürfen uns ab׳r noch nicht der Rübe und Sorglosigkeit hingeben. Ist gleich der Enurnlrs in der beabsichtigten Korm gefallen, so droht schon ein neuer An griff aus "die Autonomie der jüdischen Bereinigungen. Es ist die Ironie des Schicksals, daß die sonst io pol»uchen Köpfe zuerst ihr wahres Ziel enthüllten, bevor ne den Weg der scheinbaren Nachgiebigkeit betraten. N u n g 1 a u b e n mit ihnen nicht m e h r. Der Geist deS vielgefeierien geisligenBaters des Deutsch-Israelitischen Gemeindebundes schwebt noch über ihm. Bis zu uns Hallen noch seine Worte, die er in semem 'Ausruf zur Gründung deS D. I. G. B. an fangs des Jahres 1nt>ü unter der Spitzmarke ״Höre Israel auSries. Da wird als Schlußstein der Emanzipation die Mischehe empfohlen, da gilt die Akedad als eine alte Lol kersage, da soll der Sonntag an Stelle des?יעע zu einem Tag der Erhebung geinacht werden und als v!ittelpunkt der Erbauung am BersöbnungStag soll statt 24 «lunden zu hungern und zu beten, eine Generalversammlung des D. I. G. B. slattsinden' Bon diesen Prinzipien aus wurde am 2K. Dezember 1!K)0 durch den D- I G B die Gründung des BerbandS deutscher Juden beschlonen. Man braucht sich ja nur die konstituierende Bersammlung anzu ׳eben, um zu wiffen, wie sehr wir als Juden verpsilcbtei sind. Private und Gemeinden vor dem Beitritt zu warne». Sie nannten sich dkotabeln, die da zusammenkaiuen ■Air sind jüdischerseits gewohnt, in unseren G eist estursten ')kotable zu sehen, jüdische Nolabeln sind jvlche. du 10. Judentum dazu erbebt, nicht aber ihr Geld, >br.ftoiv ihre -lemter und Titel, die sie aus n i cht,üdischen Hamen empsingen. Die nichtjüdische Sanktion wurde dieser sauunlung von einem Mann mit geistlich psäffstchen Allur erteilt, der in Wort und Schrift die Grimdwabrbeiten oee Judentums leugnet und die Berbindlichkeit seiner e eieye verneint. Bon neuem ruft uns darum die Mitteilung z den Waffen, die durch die Blätter geht: . ״Die vom Deutsch ISr -Gem. Bund und vom erba der deutschen Juden zur Borbereuung eines Gejevr wurss betreffend die Organisation der jüdischen!aeme Preußens gebildete gemischte Kommission bat ihre begonnen. Die von den grüneren Gemeinden »no - bänden eingezogenen Gutachten (wir fügen hm zu: v e! kenswerter Weise wurde der Entwur '

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