Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 47 (1906)
- Issue
- 48 (29.11.1906)
- Date
- 1906-11-29
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
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•יזי. November 15*06 Xci ^«todti sich schon der Zunftgeist in ihm regte. Die! Flasche Berez vor die Äugen haltend, ries er | neckend: ״Berez. da trink mal'״ und gewandt! davonspringend und eine Grimasse schneidend, | schrie er johlend: ״ätsch' ihr Schuster fimnt ja j nichts vertragen, ätsch, ätsch." Doch schien es. als sollte seiner heldenmütigen Gutsagung der erflehte Volm bald zuteil werden. Schon am nächsten Morgen ward in Fcchiels Beflnden eine merkliche Besserling wahrgenommen, was j Berez als himmlische Aiicrkennniig ׳einer frei-! ivilligen Kasteiung betrachtete. Und er nahm i sich vor, sich von keinerlei Ansecht,mgen mehr schivankend machen zu lassen, bis der Freund ' ,nieder gesund wäre. Bielleicht hätte niemals j ein Sterblicher von dem edelmütigen Cpfa des I Schusters je etwas ersahren, lvenn nicht Sprinz sich beim Einkauf im Metzgerladen verplaudert hätte. Sie verlangte noch einige Knochen extra sür eine besonders kräftige Klippe, denn das Lasten mache Berez schon ganz schwach. Metzger! Schlome ritz tveit die Augen ans und irrte iid, j sofort um ein Biertelpsund ziim Nachteil der! Schiisterssrau — vor lauter Erstaunen. Berez j und sreiwillig fasten? da sollte sich einmal ein j Mensch nicht verwundern! das war ja kaum z» fassen. .Kanin war Sprinz zum Laden hin ans, da ries Schlome in seine Wohnstube: ״,yrn״, hast Du gehört? Berez fastet für Fechiel Fried berg, denk' Dir nur mal an, das tut der Berez!" Die Metzgersgattin schüttelte den Kops und lieg ein verivnndertes hm! hm! hm! vernehmen. Des Nachrnittags wutzten bereits die meisten Voutc, welch ein heroisches Dpfer Berez seinen, freunde ,bringe. Während die einen über den närrische:׳. Schuster spöttisch lachten, waren andere : des Lobes voll, rmd andere wieder wurden nach- , dcnklich. So mancher mochte sich die Frage vor gehegt haben, ob auch er eineii solche,, opser i willigen Freund habe, oder selber einer so rühren- Für de« iHeflamentetl ift die Mrfaltio« utdit verantwortlich; insbesondere ist cs ausschliesslich 2ache der Leser, die im Reklameteil enthaltenen Empfehlungen ritueller 'Waren oder sonstige 41ngaben rrligionsgesrtzlichen Ekarakters ans ihre ^«verlassigkeit z» prüfen. Kaiser Friedrich Quelle!.Ui’. - «ffcnhnrh a. *I. - .4>p|C0n t.lrht 11. Khruma,i»muw hrnHhrt.*' Es war einmal eine zlllize Fee. Die fad, wie die arme Mensch,,ei, von Huste», von Hciserkcit, Lchnutfk» Berschleimung und aiicn lästigen Helnisuäiungen dieser -tr« ge ,lagt wurde. Da daite sie Mitleid und lehrte einen kingen Mann, wie man d!e Heiisltiävc der C.ucUni in PailiUciiforin bannen tonne, und sei dem habe» dir Fap's echle Lodener Mineral Pastillen lausendsaitige» ^egen gef,׳endet. Wer die Paiiilir > noch »ich, kennt, lause sich eine Lrt achte,!!! der nächsten 2, poche e, Drogen- oder Minelalivasseriiandlung zu nur 5א Psg. den Selbstverleugnung fähig sei. Berez erfuhr nichts von den Urteilen der Leute und er künnnerte sich auch nicht darum. Sein Herz qitoll über vor Glück, als nach ,veiteren drei Tagen bei Iechiel das Bewntztsein völlig ansgeklärt schien, der Kranke mit teilnehmenden Blielen nmhersah ttnd zu trinken begehrte. Am nächsten Morgen erzählte die Schneiderssrau ihrem Manne, >vie Berez für ihn gefastet, aus dem Friedhof gebetet und ganze '?»'ächte an seine», Bette gewacht, ihn gehoben, gelegt, ge bettet und gewaschen habe. «berührt Hörle Fechiei oen Mitteilnngc» Brendels zu. Da trat Berez in die Stube. ״Das hast Du getan, Berez?" ries ihm Fechiel lebhaft entgegen, ״Du, Berez, Du hast wirklich für mich gesaftet? Du guter, braver O G O O O O Nr fs Lritr l:t Viele H 100 000 Familien mir u>» >> ■tz>•!! >t>r> in Kaff• in Dosen u.Paketen. ÖMimdeoter u.betomvmlidwter tiywrr (SramTiTlärnier TramjunvHher OugvnaL tmEi^rrw; chreesOrcrnge 41fzi/n0 Ifnallen Coqrwuu»qrwnie IwÜvyrrykisMevMiqu.allein, alle Seumlw ftu Rmhat u, JtunhaL Xnufkch unaik/rvtntm IA)e1/r\ w ,EI Freund, Du grotzer Bal Achtle') fastest für mich! Berez, das ist zuviel, das bi» ich ja gar nicht wert, " Fechiel, von seinen Gefühlen überwältigt, drehte das Gesicht zur Seite und ivemle. כ 'Bescheiden ivinkte Berez ab, doch immer wieder begann Fechiel: ״So'n guter Mensch, so'n grotzer 'Bal-Achile. taste, ganze Tage für!»ich, so n braver Mensch, der den ganzen Tag essen könnte! faste: fastti —. Berez״, begann der Kranke ivieder ruhiger- ״!etzt iveisz ich, datz ich nächst Gott Dir allein meme Rettung verdanke. Fch Hab in immer getagt, in Dir steckt mehr als die Welt weist und Du selber mit." ,Z0tti»v»11i1 tolflfi. *I Uin lüirker ttüer cr^o Fresser Für den Inseratenteil ist die Redaktion nicht verantwortlich; insbesondere ist es ausschliesslich Sache der Leser, die im Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angaben religionsgesetzlichen Charakters auflhre Zuverlässigkeit zu prüfen. Für geistesschwache Kinder. Ein medizinisch u. gymnastisch gebildeter Pädagoge beabsichtigt bei genügender Anmeldung von Zöglingen eine Anstatt f geistesschwache Kinder ins Leben zu rufen. Erziehung und Unterricht erfolgen in streng jüdischem Geiste nach heilpädagogisch, u. heilgymnastisch. Grund- Sätzen Vorzügliche Referenzen stehen zurVerfügung Etwaige Anmeldungen erbitte unter Z. Z.13045 an Haasenstein & Vogler A. 6., Frankfurt a. M. ,<m.v '>412 Kitte lewen! Brüder a. Schwestern! Für eine דצ״רל :״׳ר״ wird um die tatkräft. Hilfe edler «"laubeiisiieno't. nachgei'uchf. ES bandeN sich um eine כ־יד מיד״. בת ”״־יד—•, »er die Möalicdkeil aeboten werden möae. an fiflfno« Heim 411 begründen, ^ln alte barmbernaen Brüder und Lchwe'leni ergebt die inniqe Bille, dier4u nach tränen beirurraaen und reichlich 4u ipend. öS iedlen der jüaiie noch etwa IOOO Mt. Lvenden werden rrhnrn s. ■»!!nrärS. Herrn BenrkSrabbmer Tr. Poewcabei« in Mosbach ,Baden'. Üeltnnntmnchung. Wir beab'ichiiften. die nächste l7.uar,al׳e»bunn »ach dem »elobtc!! '.'ande s. tH. w. in der nächslen Hälsle deS Mouais Tebelb 4u beiördern und bitten alle ttionSireunde. iiamenilich aber die verehrten Herren ־.יבב א Tr באים ־א־ץ: ernfbcnft, 1111# die bei ihnen vorräihiaeu örez Israel tiielder geiällinü vor dem l. Tebrtl, ,Itt. Te^ember, er. 4l»'chicte,1 411 wollen, da die nach diese»! Tage unä ffii die Wrfmnmt beit der Vinnen Palästina S machenden nlelder ,war im Interesse vieler Ärmen 4inStraaend von iin# anaelegt werden, iedoch erst am Lchlune de# sollenden BiertcliahreS 4»r Beriheilung aebrachl werden können. 64-'>!v Lpenden für Ll׳e;1aI4werkc rinden indenen, wie bisher, auch ferner durch uniere Bermittluna monallich ziveimal Beiorderuna. ftmüerdam, S. >,1Slew S»i«;7 ׳November iixk;•. W. א. ICuUeii» Jr,. PräieS. A. H. Ouiifr«« ijaer. Lekretär. Engelhard’s Diachylon-Wnnd-Pnder. ®MCHYlOt4' IN׳»!- I’rSjmmt < litbslt •ln* I*׳ kn1mt>׳l1<>ilkrflftip> IHarh> l»n- 1’ftaMter f.-i״ v.-rt'.-ilt in l’micr (‘.״״ ומ"3יte-r N--l״,I»•,,,»,^ von Komkure (4• ») l'nUhertroffen alHtiinHtreunilttel ftlr kleine Klmler, w4t>» W im'll.inf.-n >1» r Küm-••, -tark•- l'ra»>,>lri»-r>-n. bt»t^.I4»<l»»^ mul tiötiniti >I,-r Haut >-l> . Ilorr Sanltftt.»rat Kr. Vrtmel, Chefarzt an <ler hierin■•!! Knthin <I111114'-An>talt, « hr>>it>t -I'>׳r in der Fabrik Karl Fnarelhard >lar»e«vtellte antl- Meptlwehe JHarht Ion - Wundpuder wir«, von mir nahezu a>»^ehI1>>e!dl< h an1fewen>l.׳t und Immer nilt vor zittrliehem KrfolKe. r ,'״der hat <!״n jrrofi«׳n Voizu»{ vor amten-n, daö er nicht m »tark »tfluht, den Athiniintr*. organ.-n ^ar ni.lit l&!-tipf fÄiit und »I« l> dennoch irut auf tratren lfti-et. lh-Im \Vund.«e,n kleiner Kinder L-t er mir!ranz uneiitN-hrlich peworden; in mein>>r putzen Klientel,!■ou le auch in «,er t>t44>,tI>-< hen Kt1thin1,unK*an-tnlt i.-t derseit״* einp'flihrt. Hei rtark>>1n fran-.,t,ri«-r«>n der KO*«■ und Wumllaufen!״■w ahrt »ich der l’u«,er trleichfall.» vortrefflieh. Auch an«I<-r>> Koii.-p-, n. die «I, n»c,i״-,t an wandten, ia-ctat iiren meine fmten Krf.ihren^cs. Fabrik pharm. Priparata Karl Engilhard. Frankfurt a. M. Zu beziehen durch die Apotheken. 444c,chmaetvoU miwnctuhrtr Chanuka ־ Leuchter "177^ Me״»!«,. Meiiorasonu .... Mt. N. arone eie«. 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