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Der Israelit · 1906-10-03 · 40 (3.10.1906) · p. [Seite]

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Journal
Der Israelit
Volume
47 (1906)
Issue
40 (3.10.1906)
Date
1906-10-03
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Der Israelit Ein Centralorgan für das orthodoxe Jadentnm legrlsdef m Dr. Lehn» In (bi» bssss 47. 30hrgana. sssa Sranhfurt a. M.. öen j^r75667 ESSS M 40. Ifr ,»*raelit friAruit iebcii I01mcvfta!v «bonnemen-s: ibewLbnIilde flu»aab< iVf. i.i» Dirrirliäbni*. ixnausaabe auf «unftJnictpa»!״ Dif. :1 »inlfliabrltA. ,*״•Ut1h«pr'tfr «>,׳ Mr nv-rbDiUitöc Aus,!ade Cefterreid) צ Kr., Nunianb i Kul>., Ornplanö a >11״ Amerika ."סי >l>., '.){irbrilaitbe l.d״ rt.> Abonnenirnts bei allen P״iian׳«aUrn.!8n>bbanbl»naen. iowie birrti bei ber vfn'bu10n, HenauSaabe nur birett. Anierare: 30 Piennige f«t bie frcb»1K<paltene (iolonel;teile; Rabatt mxii iarif. ,»nteratenannabine mir buich ^naff itflr in 11.!80a Irr Ai* in (>־cnta bei der M. M. t»ufn'pnrfni(r Wien 510.?'MiO.V ,eranburt a. iV. un» beten ailialen. Want* bei dem M. iitfftfbarfatfeMamt VubabeU!Na. |H|״»|. ,,{ur Beaucurlichkrit unserer Abonnenten in bester reich-ttngarn haben wir bei der tt. M. Postsparkasse Wien (Eto. No. «I»«(».'») und bei dem K. Postsparkaiienamt Budapest ((>to -)io. in44־») ein vonto errichtet und bitte», sich desselben bedienen \u wollen. במחוך C, sie bat viel zu erzählen. die einfache Hütte, die nun auf eine neffeswoche der Lchanplatz unseres Redens sein soll, zu erzählen und zu lelneu! Tic leint uns, das? Watt, der uns zu Leinen! Polke bestimmt bat. imstande war und ist, uns als Tein Polk zu erhalten. Tie lehrt uns ferner, dast alles was uns hegcgnct, dem ewigen Plane Wattes entspringt m׳,d^^-^--^' Leine» Willen zur A.i1F,'"-d1e stalinischen N.׳chenfebier Als Ltrnionvers eingeftangen iverden.) >z»w eweit uns יי—* plädier an Vorteil oder ׳.*{achteil sind, werden!t'Utluimui, ״nt der er es verstand selbst für uatoriiche Lchwächen und Fehler ein milderndes Motiv zu finden. Pom Inhaber eines grasten We'chäns, der nch als sehr framm geriete, erzählte ^eiuand meinem Pater, dasz das Weschätt nur zum Lchein am Labbat geschloffen fei, dan aber hinter den geschloffenen Väden am Labbat gearbeitet iverde. Mein Pater rvies diese Pchallptung als eine unerwiesene, bösivillige Perdächtigung zurück, llm ihn van der Wahrheit seiner Beschuldigung zu überzeugen, ging der Betreffende am folgenden Labbat var den geschlossenen Läden mit meinem Pater vorbei, und zeigte ihm den Lichtschein, der aus den schmalen Pipen der ,^alouneu hinaus leuchtete. ״'Was sagen Lic aber >etzl v״ nagte er triumphierend. ״Piellcicht hat er ^ahrzett", lautete die?luttvort, die mir noch in den Lbren klingt. Leufzcnd sehne ich mich beim Anblick des;» ,einem Wedächtnis flammenden ,^ahrzeitlichtes danach, Satz ein Fünkchen dieses Milde und Pachsjcht ausürahleudcu väterlichen Weines auch in mein Inneres saüe und da den .Hauch reiner Menschenliebe finden möge, der es zu Heller nlamine anfacht, Aber der Abstaud in so grofz, die Mliift in w ,ah, dasz ne nieine ganze ^llunon zernört und micki aus meinem Paradies treibt. erbat-en graue Pertrauen, das durch nichts er schlittert iverden kann. Wie ein -Hauch der U!> eudlichkeit weht uns der Wedanke des 1üd»che1i;בטחו a», als natürlichste ,Tolge der geschloffenen jüdischen Weltanschauung, in der ^edcs einzelne Ereignis eine Offenbarung Wattes 11t, ein Flügel schlag der Ewigkeiten, denen Pauschen uns riinoct ־ es gibt einen waltenden Watt, nird ivas uiis trifft, geht von ^hm aus. Wo wir nur ^er ftörung sehen, da almen ivir bereits, wie aus dem fallenden Herstlaub dem seht so kahlen Ltamme im kämmenden sichre iviedcr neue tträste zugcführt werden. Lelbst in der ichwersten Heiiusuchung zeigt uns בטחץ das göttliche Walte». Westvegen das Unglück kam, »vir könurii es vielleicht niutniafzen. doch ivinen »vir es nicht, aber eines iviffei. wir: ־!r ים auch es tuivb zum Wüten sein. Bald tuet den ivir vielleicht erkennen, das; »vir!!!rr durch das scheinbare Unglück gerettet iverden kannten. Und ivenn der Blick uns noch umflort nt, Dunkelheit u us umheben, 'Tic''Vst^...^׳nkler l^cschickesnacht itach schuitts von Lota jedoch ist dis jetzt der Äui merksanikeit der (Geschichtsforscher entgangen, ftillick'N'eiaevd aalt ihnen die dort enthaltene Praris, die auch bereits van nun! 01* zu 01.. höchstgerichtlicheii ,Distanzen gebilligt ivordcn sei. Ha die Herbü Lchwurgerichtsperioden in der Pegel in den Leptenrber sielen, in diesem Monat aber mehrere jüdische neiertage stattfanden, so könnten »ich bet einer grünere« Anzahl von jüdische!׳. Weschivorenen leicht Erschwernisse er geben, ivenn solchen Weiuchen »achgegebe» würde. Lie müsztcu daher, >vie auch das Poieuer T'ber landesqericht entschieden bade, prinzipiell abge lehnt iverden. Taruntadt, :!«>. Teptember. Herr z'udivig Trier in Tarmffadt ersucht »ns mltznteilen, dasz er die ihm in voriger Pummer des ״Israelit" »ehe den Artikel ״^itm hessischen Cl'evrat^ gesetz" zugcschriebene Bemerkung über die P'eligionsgesellichastcn in der ׳vr iifüntci׳ Por'teher versammln»!» vor der Wahl des Präsidiiims schon deshalb nicht gemacht haben könne, »veil er erit nach dieser Wahl in die Penaminluug »׳kommen sei. Er habe aber auch in der nachsolgenden Hebatte keine Aeuszerung getan, die dem Wort laut oder dem Ltnnc nach »o gelautet hätte, wie angegebeu ivordcn ivar. Herr Trier legt ferner Wert auf die szeststclluug, dasz er nicht zu den sUispiratore״ des Tberrats (Gesetzentwurfs gehöre und weder direkt noch indirekt tabet mitgewirkt habe. g »sliges Lein zu bedrohen, und!0 oft ein festes tag in das »'eben des ^uden hineinleuchtet, da danken ivir ,>l»n, der uns diese ,^elt erleben lieft. H>eie .^eit. die io nahe scheint dem 'Perderben' Tann aber liegt gerade die »nver wüitliche Lebenskraft des ,׳zudeiituins. Mögen ivir noch so Lchivere« erutten haben, immer iviedcr klainmern luu uns an die lebensspcndende Hoffnung, dasz alles Lchlinime vorüber sein und »ns iit dem neu anbrecheuden?zeitabschintt (^lück und ,Frieden beschleden sein möge. Tenn uns hat Watt zu Lcinem Polkc erwählt) hcibe» ivir gefehlt, so haben ivir damit auch Leinen Pamen entweiht und inüffeu Ltrafe erleiden. Tenn durch die ,'sbiii Pa he 111vlli«׳»att geheiligt iverden. Wott sühnet unser 'Pergeben durch Ltraie, vernichtet uns aber nicht. Tiefe Ueberzengung ist es, die urrs auch in den schwenteu Seiten das ,,est unserer Freude begehen lägt, unserer Freude, die nicht leicht sinnig hmivegsicht über den Ernst der (Gegenwart, die aber nt kindlichem Pcrtrauen über alles Un gemach hinübcrschaut zu,^hui, der es in Lcinem 'י;.'.chtigengesandt^ hcrt, aber jedoch, ivo die Furcht vor dem Lanheö^tn »x! schivunden war, kamen unzüchtige Ae11szeru»r,p״ rruern verlangte. Tie israelitische Union veranlagte bei der nicderöfterrcichlschen Ltadthalterei diessegitinnerung des >tu1des und die Ausfertigung eines Weburtsscheines a»׳ den ׳.'laiueu ,^oses Pichtern,!voraus das Bezirksgericht in Podgorze den Auftrag aus scrligte, de!» Barer das Kind auSzusvlgen. Als Berl Pichtern am 1׳. Lepteniber d. A. in der Bobreker Auffalt erschien, wurde ihm unter allerlei Parinärrdeu die Herausgabe des .rtmdes verweigert. Mau richtete nun soion eine dringende Eingabe an das ,zuftizministerium mit der Bitte, das Bezirksgericht Podgorze tele graphisch anzuiveiien, ohne Perzug die Zwangsive iie Abnahme des.Emdes durchzuführen. £a» geschah, und am l l. d. M erichieu eine (Berichtskonunimon in der Anffalt, ivelche den Aosef Piemer zwangsiveise übernahm und den Eltern ausfolgte Wie der .Enabe erzählt, bennden sich viele jüdische Binder in der Anstalt, die gefetzwidrig in der chriitltcken Peligton er zogen und nach erreichten! ll. s'ebensjrchre g e t a u 11 iverden. W1 en, >. Teptemv. Ter zionistische ׳Zentral verein in Wien macht uns telegraphisch die Mit teiluiig, daff Herr Pabblner ,Aürfi daselbst an der vom .Aeulralvererein veranstalteten Palästina reii'e teilnehmen und die r7herau״>cht über die

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