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Der Israelit · 1906-09-19 · 38 (19.9.1906) · p. Seite 5

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Journal
Der Israelit
Volume
47 (1906)
Issue
38 (19.9.1906)
Date
1906-09-19
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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11*. Eeplember 1S06. Ter ,^Sralit und Nein einander qcqenüberüehcn, knüpft uns, die Lunatiker ״Cahn'fcher L'bfcrvanz", rin festes unlösliches H^and der religiösen (Gemeinsamkeit ni!t renen grsctzcsireuLn Älv»zeugen;mammen, die sich — wir lind dessen sicher mitten iit den Wirrnissen des politischen Kampfes dieser Äemennamkelt gleich uns mit jedem Tag medr bewupt werden. k; lebt ein Kon. Eine Betrachtung von (»lias Wohlgemutl> in Berlin אש־גשבר באפי t ויבין בי1 יציי בי א־־, יצ״הי ראדי ־" א ישי־אל ב״ך יבלביחו בבי בשלה. am!״ ׳''"ךdaft alles (Keschaffene e>»fet1e» »löge, daft Du es geschaffen. und da» alles, das ^öen, bat, ausrufen möge Der Ewige, der (Holt Israels in >iomg und seine Herrsch!,(! walte! über allem'״ Der erste Wunsch, den wir ln diesem «Gebete aus svrechen, in, dag ,cder zu der Erkenntnis gelange, ein Lchöpkr bade ilin geschaffen. Aus der A'anir erkennen wir das Borliandrnie», eines Lckvpkrs." Am denen würde dieser Wunsch verwirklich, werden, wenn der ־*! emck dir bcrrlichen Werke der Aaiur bctroditctc, wenn er seine Aufmerksamkeit zuwciidckr der imerineglichrn Weisbru, mit der ,edcs einzelne (Gebilde der Welt ge schassen in. wenn er dir genaue Anordnung und Regel mäftigkeil, welche das geiannc Weltall durchzicben. ms Auge sagte. Lolche Betrachtungen würden den Menschen zu der Erkenntnis bringen, dag das Weltall nicht durch biogen '»utall entfranden. sondern die Lchöpsung eine,.׳ brwusuen Willens in Einer unserer Religio,isplnlosovben. Rabbenu Bach!a. gebrauch! zur Beleuchtung dieser Tatsache folgendes Bild Wenn lemand plötzlich T »ne über ein weis;es Blau Papier ׳chütten wiirdc, so wäre es völlig unmöglich, das; aus diesem Ltück Papier zufällig regelmäftigr Lchrinzügr oder irgend ein verständlicher, lesbarer Lab eiunände. Denn das kann nur das Werk eines mit Bcruand begabten Lchreibcrs sein. Und wenn wir deniriiigen, die da kr׳ bauptcn, dir Well sei aus,sich selbst entslande», rin reget mäsug bergestellics Lchrislnück, das augenscheinlich mit einer ,Trdrr geschrieben nt, zeigen und ilmen erzäblen würden, diese Lchriu sei von selbst enittanden, durch einen .iusall. dadurch das; Tinte aus diesem Papier verschüttet worden sei, wie würden da eben diese Heule uns verspotte» und uns den Borwurs der i'üßc ins (׳leucht schleudern Denn e,n solches Entstellen ist in der Tat obne de» über׳ legten Plan eines denkenden Wesens unmöglich. Uni wie viel mcbr müftte die Menschbeil zu der Ein iichr gelangen, das; cs einen Meiner gibt, der die unzäliligen -lerne einberziebcn lägt in richtiger Ordnung, der da Tag uns Rächt erheben lagt, die verschiedene» Sabres zelten und das gewaltige Heer der anderen Raturerschemungen, die so harmonisch und rrgclinäftig auslrrtrn. Um wieviel niehr müftte die Menschheit einsehen, dag es ein höheres Wesen gibt, das geschaffen hat und geordnet ..die Welt und ihre Bewohner, die Erde und ihre,>üile.״ Rabbenu Bach!a fährt weiter fort: ״Riemand der im Besitze seiner gesunden Linnc ist, würde glaube,!, das; solch cm einfaches Ding wie ein gewöhnliches Wanrrrad, das a» Feld oder einen (Karlen bewässert, durch nch selbst entstanden sei, also obne daft jemand es ersonnen und 1 1 I erbaut bade Und wenn solch ein einfache» Werk wie ein I Wasserrad, da» nur der Bewässerung eines Neinen ,Xieck j chens Erde dient, - wenn diele» nicht entstanden sein j kann, ohne daft lemand ilckt mit seiner Herstellung tffsj: | bat, um wie viel weniger ist r» denkbar, das, das Rad des Weltall», welche» den Kreislauf der Gehirne und aller I Himmelskörper bewirkt, obne den *״»!!!überlegten Plan eines Denkers, obne die Weisheit eines Künsilrrs. ohne! die Allniacht eine» Allmächtigen geworden n*ärr. Alle! diese Urbrrlegungen weisen bin am die Enhenz «ine» j Lckopkrs, aus בציאיה ״בייא Durch derartige Erwägunge» münle die geiantte Menschdeit klnsebn, d,1ft Gott sie geschaffen b>1t Derartige ' Betrachtungen baden untern Ltainmvater Abraham dazu! gebracht, den Monotdeisnni» ׳בציאיה יאחייי־« ־;ייא den i er mit so viel Eriolg und in iolcher Ausdebnung' ve» breitet bat, zu rrkenneit und zu ergründen Diele Brtrachtlingen genügen, damit ,edes Geschöpf erkenne, das; cm Lchöpsrr es geschatsen ויבין כ* יציי■ בי ־ א־,־ יציד'S יבבש״י א־זזה v‘אי״ *■׳ ׳'•יי <1״» memei» Körper schaue ich l#ott.1 Durch meinen Heid durch den wunderbaren Bau meine» Kötpers schaue ich, erkenne ich das Borl>a»drnsr1n (Zolles. "ב* עצביי־«* י,א:ינה "י בי בבי B> -!-״< .׳׳, »Alle iiikinr tKebemr sprechen iKoil. wer in n»e Du -*' Die wunderbare Bildung eines!rden »irmrr (*ilirder zeigt, das; ' Richis dem Lckopier gleich in. denen unermeftliche Wkis beit ne geschaffen bat.!1!ביי א ביי -א״ץ בב «Boll ist! die ganze Erde seiner Herrlichkeit' ״Alles aus Erden! zeugt von seiner Weisheit Ps. >!». J ״שביב בבם״יש בבידאליבעש־ ידיי בגיר ברקיע Die Himmel erzäblen des Ewigen Ehre und seiner Hände Werk ve» kündet das \ Firmament."! יב־ביי ביי ו איד" בביר B״- ׳.*. :*, ,.Und Ui skinrin Tkintiel, »n Weltall, sprich! alles von ׳rmem Rubin, zeigt ' »'lllrs seine Herrlichkeit.״ ,»n!eben׳. (Kegensianbe aus bcn unser Blick iälli, niünen wir die Werke des Allmächtigen bewundern. Diese; Werke verleiben uns dir telknksie lleberzrugung. das; es eiiirn Lchöpsrr gibt, beleben und ertullr» uns nnl Be! aeineriing für unseren Gottesglaube!!. so da» wir n! den j lubrlndcii Ruf ausbrechrn. 1 ד־ יגי בעשיר ב״ב ״ בחבבר עש ר.W,c maningialiig sind Deine Werke, v (*soll, sie alle bau Du m Weisben geschatsen '״! Richl so unsere Gegner. Lie leugnen ,eden Beweis j tur das Borkaltdenie!» eines Lchopter; ׳.,!;d glauben durch I ihr Hrugnen Die latiachlichen Beweise aus der Welt fchaffe» ' zu können; und somit glaube» ne auch l»andeln zu können. | wie es ihnen beliebt אש״ אב״ יי״שיגגי נג״י." יב בבי ג י ארגי שי אבין לגי P> •״ יDir da sprechen unserer .iungk verschaffen wir die.Herrsch»», unsere Hippen sind mit uns, iver in Herr aber uns:״! Aus der Gcschicklc der Raiur. aus den Ra!ur erscheinungen. aus dem BTanbel der tKehiriie in urewigen ' Bahnen meinen sie das Orgrinril Denen »11 erleben, was : mir aus unseren Betrachtungen als lleberzrugung gewiimen.! - - - / —^ - k. y * t 1 ' I Lm 4J Voka l t, ti». ״(brrade und die Wege iäoitrs, dir,rrommen ן wandeln au> utnen, aber die Adkruiniigen kominrn aut ihnen! zu ,rall." I Lo behaupten die ttrolvarn. das; die Erde schon Millionen ^abrc besteh». Durch solche und ähnliche Hv porbrscn rmd durch fraget׳., d!e fk autwertrn, ohne sie lösen zu können, kommen sie zu der Behauptung, dag das Weltall von ewig her sei. Dabet machen ne natürlich 1 keine Lcheidung zwischen Ratu» und tüott. Hier in nicht der Plav, noch die (ärlegenben, um darüber zu rechten. Die Erörterungen hierüber bilden den (*irgrnnand einer Pirngr pbiloioplnschrr Werke. Unsere Gegner bleiben t>e1 dem Ergebnis ihrer Ralurbrtrachtung, — ״nd wir Lr,te '> Ro. »*. blnden de, den Ergebnnlen unserer Weltansch>luung. Denn untere Beweistudrung w,rd unterstützt durch Tatfachen, unterstützt durch eine unvergleichliche Tradition, ••Ma ttaka») % » (««•< » r rtt■ /»II *e 411*» 111141» ltn(»»V * »•» V« « »t% I« v»% * % » v ***•» י• * I•**•** — - » *«•«‘׳י sie wankend zu machen, tnml im V'aute der Jahrtausende erschüttert worden ,st. r,ne lleberlieteruno, Die MnrK,»• t/» Kur.it h••* 41) «*•♦*»*••»»rtK Glaubens Aber Die Ansichten unterer Gegner und nlir von kurzer Dauer Die Anschauungen eine» Philosophen, eines ,vortchrrs. emes Bibelkritikers werden ichliefilich umgestürzt durch das Lvnrm eines andern, ein Ged,,nke ins (üegentetl verkehrt durch einen andern Und durch diese tüotteSleugnrr geraten gar »anche Unwissende in Berwirrung und irren ab' Wir wiederholen Unsere An schauungen linden eine t,-nr Ltütze durch Tatsachen, und Tatsachen kann man durch keine?,rage abtun ״Aus der cteschichle lernen wir das Dasein eines Lchöpkrs״ Durch diese Tattachen. die um unterer Bäter willen nch ereigneten, bat der Lchöpsrr uns ein gricv» zu rmem בב״בי7 בי״גיש G einem Reich von Priestern, von denen die Well בציאיי", ״בייאd«tS Daten» emes Lchöpters gelernt עי" גאש ר׳ CT.y?,et. t t 10 ..?,h» seid meine ,zeugen, tpricht »*»ott". Es in km allgetnemes Gesetz. d,»s von der gesamten Mkiitchbeit als verbindlich angeteben wird, da» ,zeugen aussagcn auch bei de, Aburteilung der schwersten Bergeben entscheldend in Lo wird eme Person aus die Auslage von zzeligen bin selbst zum Tode verurteilt. Und K mebr .zeugen »uv eme Lache vorhanden!!nd. deno ziveiielloser itl ne.?ütt die Wunder von iggvplen. tür du »?nenvarung aut dem Lmat, »iir dir Wunderiaien wahrend der lttiabrigen Wuncinvanderung gab es ungetälir zwei Millionen Augenzeugen. Und diele Wnnderzrichen kamen »ich! unerwartet, nicht plötzlich, das, man ne batte lur Erschrniungr» des -zuialls ballen können toiidern ne traten rrit ein. »achdein Ikr tHiittetseii I»,rt>e> .,»gektindigr wilr, und ne verschivanden er», nachdem vvrausgesagl wordeit war. das; sie zli dieser bennnntten .',eit verschwinden würden. An diese Wunderiaien rrinnerte auch Mote« iinsere Boriahren in» den Worien .Gott ichlo« diesen Bund nicht »nt unser» Baier» sondern mit uns. >a »nt uns, die wir alle beule lner lebend versaminelt und. Gon sprach zli euch. Angetickn zu Augenchi. iintlrn aus dem neue,." Deut V ."> und t ..?,ch red. Nicht zu (»uren zlmdern . sondern eu,e eigenen Augen haben!a all die gronen Intra geschaut, die Er vollbracht- Deut X I und i> Und alle duie Begebenheiten schrieb Mot'cs m der T bora nieder und übergab diese Thora den Aelietten?irarls lDeut XXXl,!*.und eme Rolle dieser Tbora legte er 1» die Bundrslade Dem. XXXI, Al. Lo konnte das Bvlk aut «ärund eigener Prüi»».^ tenncllrn. ob das eme oder das andere der er׳.o«rhnlkn Wunder witklich gcschrbrn tvar. Und dal, es sich m der Tat dem eingehenden Ltudnun der Tlwra gewidmet bat, nt genügetid verbürgt Hier nur emer der vielen Beweise dasil» ,zn Erod. X VIII l'l. A« wird der Eller aeschildert, mit welchcni das Bolk die Einzellietren der türdote. die ihnen schon m »> arah (E»vd \V Jl gegeben waren, itudirrtr tvrrgt auch tnerzu Drul X׳ und l*> die Worte באש״ צין״ - Dieses Bolk nun uberlieterte die Tbora seinen Hindern, so das, das Gesetz יעקבP"~? .בי״ש״- ba» Erbe der Ge- Ul r, n d r ,,ukvbs, geworden ist. es ist bas Erve einer groften Menge, das wieder einer aronen Menge udera,Ken wurde — die bene Garantie lur die (Genauigkeit und tivabrheil des Inhalts Denn jede ungenaue Angabe ttzillr >a von rmem der zahlreickten .zeiigen autgedeckl werden m»nen.?a, io genau nt untere llebrrlieserung, daJ auch dtr Buchstaben der Tkora, in der unsere (üeschichte berichtet wird, gezählt nnd. Lo zeigt in da» sein Brrlangen dem D,n Tbora entspreche und dir Weigerung der (ücmeindr dem Din Tbora zuwider laute, io t'irülk er v>c »tavincistragr. D,e C-iemrindr lief, es daraus ankommen, und io legte eines Morgens Rrb Rcivel «obn sein Amt nieder, und zog in unser Haus m den Bäckcrgang. Er war obne alle Geldmittel und lebte hier nt bitterer Armut. Die reichen Veule kamen die vier Treppen zu feiner Dachstube bmausgekletterk und wollten ihn mit Geld und Gut üderbäuten. Er nahm aber nie etwas an ״Wenn ich Geld baden wollte", sagte er einmal lächelnd, ״ich kvninc soviel haben als ^br.?,ck brauchte nur einmal »! der Lchcmonc Eire bei Lchomra Testllo Gott darum zu bitte». Aber ich würde mich vor mir selber schäme», wegen solcher Lächrlchr» ein Wort in (tzrdanken an Haschen! Boruch Hu zu richten." Der zebnlälirige Esra Hane die Lpannung, mit welcher alle an den Hippen des Bakers hingen dazu benutzt um mit seinen, X'öffet einige Recognoz!crungsvcrsuchr nach dem Honig in der Mitte des Tisches zu machen, der ihm noch jüger dünkte als die Rede des Bakers Da fiel der Blick des Baters aut den Ilrinctt Hon!gnlarder und er dielt plötzlich mnr Et'ra s Blicke begegneten denen des Baters und fein Lchuldbewusnsrin lirsi idn m der Berlegen beit dir Worte bervorstos;en: ״Wer war eigentlich Reb Resoel «ohn!-" ״Hirder Ei'ra," sagte der Baker, ״wenn ick Dir er zählen wollte von seinen scharssinnigen balachischrn Werken, Du vrrnändet't es nickt. Wenn ich Dir sagen wollte, dap er ganze Werke veröffentlicht dat nur gegen dir Lünde von Hosckaun Hora ,die Buer,de״ Du ventändeil es nickt. Wollte ick Dir tagen, daft er der Groftvatrr von (üabriei Rieffer py<r; {״ würdest Du auch tragen, wer war Gabriel Rietler.?,ck kann Dir daher nur eins von ihm sagen, was ihn vielleicht bei Dir »n Respekt setzen wird Er dal t'edr gern Honig gegeffen, da» lbn aber dennoch nie versucht, auck wenn er!bn ehrlich ltaden konnte, weil das Lprickwori iaal, daft die Rarrrn gern!»Nnn tmh nifif rr n!u)t gfltCtt WLÜ.k " Tao war ftne derbe Vektron. so don der Neme, orme! Lündcr bis über die £btn, rot. die? ugrn nicdertchlug.? Dem Baier war cs denn doch leid und er wollte deshalb rni Psläsiercken au׳ feine Worte legen, indem er bin zusllgle: ״lind derselbe Reb Resoel wohnte in unterem Haus in! Bäckcrgang; ick Niöchtc schon dcsd»»b ui,se»r Wohnung nicht gegen eine am ,funaternttieg ve,tauschen." Lchlnft folgt. Nieder Begrabnisprunk» macht Wilhelm Bode, Wklinar. in einem längeren ..Bom Vurus״ üderschrirdrnen ׳Aufsatz des «unsiwarl iolgende für den jüdischen Vet'er reckt interessante Bcnierkungcn ״Der (tzärtner und seine Grdilten imd brave, svmpathit'che Heule; ihnen einen Bor teil zuzuwrndrn, scheint allemal angebracht zu k!n aber es mack« dock, emen groften Unterschied, ob wir ihre Arben I zu Tand und Lvirl oder zu rmem dauetiiden Werk be י nutzen. Man denke an untere Begräbnine. sogar dietk ernnenen feiern hat ein ethisch verwilderte» (üeschlrchl in Prunksacken verwandelt' Lelbit wenn dir Mairttäl de» Todes vor uns tritt, besinnen wir uns zurrst aus unsere Protzenptlichten. Müffrn wir etnen »lrani schicken- Wir teuer muft er sem- Cbtr in wobl rm Palnienzweig un 1 erläftl1ch> Es entsteht bei!edeni Begräbnis m ״guter״! naimlie eine llrberschwemmun^ von Kränzen, Palmen und i Lchlkiien. dir vorder in den Lchautennern de» Blumen- ן lüden ausgestellt waren; dlr Phlliiler zählen ne, wir ne! dir Telegramme bet einer Hochzeit oder dir iütückwuntchkan^n bei der Konnrnialivn >dres^ Tüchterletn« zählen;!na,i sag» ück gu> inchl, vaft der Torr unaiogiich to viel freunde haben könnte, wir hier Trauerzeicken ringebracht wurden. Das ^irug wird dann aus und hinter dem Hkickenwagen elnbergetabrrn und getragen» in rin paar Tagen fängt es an zu faulen, und bald ffndet man von den Lpenden nur noch fo geringe Lpuren, wir ne den Rcücn der Trauer n» den Herzen ihrer Adjender manch n,al entsprechen Diese rigenariigr Brzeugung unserer Betrübnis kostet bei manchen Berrdiaiingeit lautende, ja ,zedntautende von Mark, die Gärtner verdienen dabet, im übrigen bleibt nur rm betcheidener Beitrag zum lunger Hausen. Mn demjelden (üelde, das der Klanz kostet, kann ich auch einen Ebnbaum p'lanzeu oder eine Re,he Liackel beeren oder?oitannlsvertkn te^rn lallen, da verdient der Gnetner ebenfalls zugleich entneben und bleiben wirkliche lüuter, die mich bereichern, auch einigen anderen nützlich und angenedm sind und noch meinen Rackkoninien Freude bereiten Es »l kein grvfter Beitrag zum Wohliiand de« i Handes, aber es ist ein Betttag, das ausgegebene Eleld in nicht verschwendet, sondern nützlich verwendet. es nr vor trildaft umgewandelt Roch detseren Dienst leistet das ifleld oft. wenn wir e» nicht für un«. sondern für die AU . gemeinhetr surgedrn Eine Dorfgemeinde brtttzt an nnem l Bergdange zwilchen zwei Ltraftrn ruten Ttreifni Hand, I auf dem >etzl wilde Blumen und sieden hohe Pappeln wachten. Die Bauern wollten dieten ״Ltrenen Handes rationeller ausnutzen, also die Pappeln abschlayrn. denn sie bedachten oder fühlten nicht, daft ,ut'l dietr (Kruppe dochragendcl Bäume ihre Hsndtchatl sehr verschönte. Einer! meiner freunde hört, rechtzeitig davon; er pachtete d>rse , sieden Pappeln der Gemeinde um ein dillige» ad, rettete ' da» Handschasrsbild und beirirdlgtr doch auch d,r Bauern, j die bar Geld sehen wollten. 20 könnten wir oft mir ge-! ringen Kotten auch neue Bäume pffanzen latken, dir nach j zehn ,fahren d.m Wanderer .-chatten und dem Lingvogrl! einen Rinplatz bieten, und weit» ffck die freund« kKS j verswrdenrn Herrn Müller zufammrntaten, jo künnten ftr narr oer -vatmrn zweige iogar eine Baumaruppe an dem! Wege, wo er am liebsten ging, schaffen und eme Bank darunter mit der ,fnichrnt vertrden ,Müller« Ruh — ge-! führt von feinen freunden

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