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Der Israelit · 1906-08-23 · 34 (23.8.1906) · p. Seite 13

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Journal
Der Israelit
Volume
47 (1906)
Issue
34 (23.8.1906)
Date
1906-08-23
Page
Seite 13 (sequence 11)
Language
German
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23 August 1900 auf der Lchmittaasie zu die'ein ^״״,. Jadeit gemietet. Mosche hatte m ieiVv ^cvliebt* beit die?Holle 1׳crtaufcbt. amtatt itdt von >da als^Bürgscha't nu ihr ,Wort em U»tm׳tn»b 1u ,von» e!1!er Baannmme;u lutu'iu, er iln beit ßroitfen Teil ׳einer Er'vnrnine von »eich Ii<i, sünfnndzwaiiztg .>0bren Arbeit. ilm .^1mme[fn!nt״tn.1c׳ •«adfbettt i ... r r\< l .. ••••••״׳v... *■*(.' 1|01Ui1iO MutiMdtnft ^bo* ihre •Viitc, vnube״ unb ,onffige״ Piltz gekauft hotte, reifte ne bei Berabrebniiq urmiiff, )11111 tfinfnuf in eine entfeinte 2tnbt hereinbntt war zwischen ihr nitb ihrem ^1|וווו1ן)חוו1ו 1ןו׳ bie Leute in dem Glauben erholten werben *ollteu, bas; sie nach Paris gerrm iei mit von borr die neuesten Modeanikel »,»;libringeii. Bon t>rc1 tafl bi* zum zweiten b1na11nol1;enben?Momag tollte bie Abweieicheit bauern. Tie neueröffnete Ü-ifenbabuftrccfe bewirkte, 60r bie Nene in zwanzig 2t1mben bewältigt werben konnte. ,Zierlich und gerührt nahm Mosche von ,'>b«1 Abschied, sie nach jedem zärtlichen Abschiedskuß ermabnenb, nur ctut mit da* Weib zu achten nnb vor '.Hieinmtbeu Heu Ättmu sehen zu lasse». Er habe ,'eine halbe Lebenszeit dafür gearbeitet und es sei der hhuub ׳tock für einen künftige״?Heichtimi. ,>da ver'vrach alle ^orfid>t walten zu laue» die ihr zu ('Vbotc nnb fuhr, noch lauge mit ihrem Taschentuch ivinkenb gen ״Paris". Ern als das lebte meiste Wölkchen des Öliges in der blauen?Morgeiilini veiichwunben und Mosche Brück ׳ich noch ver Noble» eine Traue abgewischt, verliest er den Balmverron. Als er sich nnidrebte. ,ab er Bunnewitt Himer sich neben, der, die Hände in den Hosentaschen, ihn mit ׳rechenden Blicken musterte. ״scheiden tut web, ^da Ade", summte Bniinewill, tvosür Mosche halblaut mit einer Per wiiiischung guittierte. Llnch ztoei Tageil siel es ans, das; Pnnnewitl, der verdutzte Baacher nirgendwo gesehen wurde. ,?ie altehakbblode ia!ne wußte keine Auskunft N;11 geben. Am sechsten Tag wurde die Polizei ' * benachrichtigt. Tiefe konnte nur ermitteln, daß ׳Bunnewitt i» seinem gnten Lchabbcöaiizug fort’! gegangen sein minie, den» feine übrige Garderobe j lag wirr burcheinanber am Fußboden seiner! Nmniiier. Weil '.Hiemnub a» einen Lelbttmorb ן \ glaubte, da für beii Baacher keine Peranlassiuig! dazu vorlag tmb er »ach der gesunden Logik der! '1« I ( 1 .5 r*V I •«f 4« n>« rs «Js »««m( rt«« % *!»»•<*«• ««lijvl ]iHUfllt Vl^VitkUUI Ijum t'Vl i'iitUi 11 ,׳enebeu mliffeit, weit״ er sich eines solchen Endes; nir würdig hielt, io kamen die Leute zur > Aiiuahme eines Perbrechens. Pser aber hatte n» Interesse an dem Tode eines armen Lchlnckers und Tagediebes> Wohl ließ die Polizei die Hier des?Hheines gründlich abincheu, du »e aber keine Belobuniig für die Wiedererlangung der irdischen V lieberreite Biniiiewitts austeine, io überließ man W dem Pater Rhein, iveii» die Zen dazu ge U loniineii, den Baacher irgendwo am Ufer abzn A laden. Tie klügeren brachte» sein rätselhaftes ^'Perichwiiiden in eine» logi'ckten Ziisammenbang nil Zdns angeblicher?Keife nach Paris. svür den ichwergeprütte» Mosche kamen nun! ttere Zeiten. Alle Augenblicke wurde er aus s Polizeibiirean oder aus dasRathaus gerute»! td es hätte nicht viel gefehlt, so iväre er in , Tn ,fiiiulil. llntersiichiing genominen worden. Em Bahn beamtet, der zusällig zugebön (kitte, wie Biofche dem verbaßten tflebenbnhler geflucht hatte, bk haiivtete schwere Trobinigen ans Mofckie s Mund vernommen zu halvn. Mild»! lag die Möglich feit nalie, baß der Bräutigam Zdas an den! Baackier eine?Mordtat begangen habe. Er wurde von der Polizei um Minnanen oertortuet, bis sich endlich heraiissteklte, baß Bunnewitt »och lebte. Als von Zba kein Lebenszentien erfckneu und ihre Rückkehr schon drei Tag״ »bersallig geworden, da wurde es dem arme»?Mönchen;»ו «Gewißheit, baß die treulose Braut mit Bunnewitt bas Wette ge'iichk batte. '?,ach ,veiteren viel Tagen kam endlich ein Brief an,aber nicht von Zba. sondern dem verdüble» Baackier Er war »1 schönster hebrai'ckiei Z-raktiuschrist geschrieben, in der Bnnneivitt von der Zeichiwe Hochschule her Meiner war Mosche Brück ließ sich das -Lchreibe» von seinem Gönne, Bär vorlesen, ivoanf er in eine tiefe!r hnmacht nel. Ter Baacher teilte ihm mit, dast er mit Zda nach Amerika reife, wo sie heiraten würbe». Tie Mosche von den HochzeitSgckfke» ziigebachteii Ge schenke möge dieser einstweilen in Perwal,rung nehme»; sollte Zda drüben einen Botenganger brauchen, 0׳ werbe Bunnewitt an ihn denken. Nebrigens ließe Zda bestens grüßen nnb emv'eble?Mosche, falls er wieder beiratslunig werden ׳ollie, Bettchen Treidel als passende Ebegesäln ti». Tiefe fei von großer Tauerhasugkeit »nd lroh ihres kiästigeu >Lchn1irrbartS, den ne ,eben Zrenng zwicken lasse, eine ganz angenehme Encheiiiiiug. Tas ganze Ltnbtchen war in Ansiegung. als die?Mär von ZdaS Flucht mit Bunnewitt iickt wie ein Lauffeuer verbreitete. Bet dem Hills Nachtwächter Habneniaun entfesselte die?Hachricht eine» schlimmen häuslichen Lturi». Ter?Musikus fluchte und i'chimpste, seine ,vra» prügelte aus die Tochter ein, deren Geschwister heulte» zum Erbarmen £0״ ne Tchanbe auf die Eltern z» häufenbrüllte Hadiiemann und versevte de»! »»glücklichen Mädchen von neuem klafcku-iibe Lchläge ״Zept kannst T» bei» schlechten Znden kerl nachsahren. Hier darfst Tn nicht bleiben; ich bin städtischet Beamter »nb kann so was nicht ans mir sihen laue». Tobald als nniglich 1'ährft T» bei» Lninp nach, bann wird sich bas andere iniben. Tline Alimente koinnist T» mir aber nicht zurück." Er zog!einen -Hock uii, um jofoit .,(unoiieit zur?1breise ׳einer Aelte'ten zu treffen. Er wollte sich iiiformiereii, wie man am schnelllten ,Nid billigsten U-ickj •1 iiit'1 ifil iiil'U'. ü'ill der als Ltenerinanlt oft bis Höin fuhr, sollte ihm Ailskinift verschaffen. Tiefer, bet Peter aiito», saß gerade bei einem Lchoppe» ,viruen »nd, nachdem er von dem Unglück, das die Tochter betroffen hatte, unterrichtet worden war, riet er dem ganz aus dein -Häuschen geraienen?Musikus, zu dem?lusivaudeluugsageiiteii Leinen waltet zu gehe»;;!!vor möge .Hahnemaiin einen Beruhiguiigsichoppen trmfen. Hahnemaiin bc folgte diesen?Hat und trank so lauge, bis er bc rnbigt, getröstet und berauscht »ach Haufe kam. Tann trat l^vldche» auf den Pia». t'öolbchen h'tte sechs Paar Ltrumpfe für ilnen?Heffen Engen fertig gestrickt nnb wie aüjahrlutj Ar U Seile I t »ach ,.,ii'iw?'Wik geschickt Tie schrieb diesmal einen Bnei, au bei» ne iaft eine gante Woche lang zn tun Hane, und der all,׳?'ieingkeite״ enthielt, die fett dem let'ict Zabre vvrgekomuieii waren; dafür uiteresnerte ׳ich Engeti ׳ebr Am Tchliii'e des 'Br 1eies erwckbnte fie die ,^lu»ht Zd«is »nt dem Baacher nach?linerika »nd bc schwor den Menen, der ein reicher 'Bankier ge worben war, seiner alten Tante doch, sobald 1 hin nur »wglich fei. de» Au'euihalt de, Putnnacheiiu »nt;»teile,1 ,)>1<׳v׳׳.»»a!וזיו'׳ 5abbat2־l1naua u. 2h1f־oana. Z'IZi t» » T: Alls,mg talHIH Ausgoilg »in ־'Km 1 WO(* .*»04*(» tlbr Win. ^rankknrt a W 1. 1.* 41111■ 1 vfflll s 111 Mainz C \l H | Berlin > 'j München >. 4 •*» Ltuttnart 7 > "I Ltrakdnra •. .«> M >1» Voten . i»t Stettin v ' Breslau . 1" Bürnberg , (4, ^wr den?Heflamentril ist die Redaktion nicht verantwortlich: insbesondci e ist csausschlirktlich Lache der fkeser, die im :Heklaineteil enthaltenen Empsehlungen ritueller 'Waren oder sonstige -Ingaben religionsgesehlichen t-'harakters aus ihre ^tnverlassiakeit r" prüsen. 1 _ *lrrnn ÜQii üftitihuHn ■! H Höhn *!r*״n כיצר uau iiuiiiuuiy 11. u. IIHHI! כיצר Hotel usd?.cstaurant Marz. Kiniite» Hotel «. Kestaurant am Platze, wekh. unt Anfakbt ciif» ^iiwi|ica 1 לעניחir» tirrr» ii. Iiriat 1 krakansirili Diner ä part Mk. 2.50. fable d'h<»e 2.25. ״׳ Rein« Weine. - ׳ Besitzer: Wilhelm Marx, Ellsabethenatrasse Nr. 50 Vis a vis ticill kiii'Ktfi teii. Tsltpbon Nr. 314. Pension* Im Hause Telephon Nr 314. Vorbeugen ist immer besser, als heilen! Bordeugeu aber 1011 man inuiiriulnli in de» ichouen ,zahresieii g-nen die ttnnvirkungen ploplichcr Abkutilung. gegeu Neigungen der Lchleimdaule dur׳t> 2>auv, heuparitlelu 7c. und w3v enriuji liiiiii rl!»i, 11111qt'(,vtnuft am besten durch die Anmenduna oo» Haus achten Zodener Mineral PaliiUrn. S^ie ivirklam dir PasNlle» auch vorhaudrue viaiaahe br lampk'ii, das >ü so bekaani, das» r» mchr iminer wieder betont;u werde» braucht. Man kauü .,«>au» achte 2udener" udeiall zu -S Plg. per 2chach>rt & t ^j) inMrttMttll 11t ile RelakUofl nicht verantwortlich; Insbesondere ist 88 a188cbli688ltch Sache der Leser, die Im Inseratenteil thaltene■ Eapfehlnngen rltiellerWaren oder sonstige Angaben rellglonsgesetzllchen Charakters auf Ihre Zuverlässigkeit rn prüfen. tisr«aln1. I.nloflni. ' l'Hssor AdiiMHim 7»1׳i ‘יי ln׳11׳lftttrivr, an Wlrdcr- »•־rkttnfer *u ,1,1111«< ״« f>, ח l’r»*iw»n. (.'*.'»37׳ « r h , Hehr. Rnrh- |<Hn1llc,M|raBhur( i. (■). ' »n>ii>׳ St»(,»•!«. 3. כשי Weikwein Äaä>-ium. 0« Vitei t" t»v Ikfl. Aachuadmr «brr fn. ,־Väuer von?'זי fiif. «ta:׳.ou angrbr». db, Ednitodrn Ab»>ni>t. 1 ccctcccwccccwccccccpcecccccecw! '! Hotel Central Giessen i: Maximilianaplatz B 36 «mnakmr P011 gnabim. iwlrfw Pie AuqObnrarr «rtmlf« iK'iuben. | — Brltr A,׳rr,n;k11 BrPriUniP wrqröHfrt. iNiimrlduiiarii nir slbuiiabr l'.xw>17׳ inöflluMt In1b»f1l1n ftbctcn. Proip. nralis \,!r , in« kieine R«**»»»rr«pltae »«II *WO wo״ Werner Breuer’s % pprohlrlrm ('» ffr ■ >* u r r «•« a I ׳ןי; äuf”l V01 «aö« ftAfnnt «a unvrrqlrichlich Uktianl u. (» ״w״t Mt WUne ^0iJ11fn!an«. Anuell t*1(KÜfU» um. nant. Auvich: 2r. (förw. » ^erra ^tad». I»r. tdaif, v»׳m. .««> ji״ir,rd b ckuPa idpIllrin.SSln. LnarldrnAraär I I. irirf•« .wi. #esta״iage 35. 4»»•« .w*. l!1Uf. ־)<11(; וי3וייו11לt ^hiwiiiPru Vr»u«a)ialütadvmrr <srrrn l»r. <virichtri». ««lirfcrn. 11, 0־vamtuua mnnre. 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