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Der Israelit · 1906-08-02 · 31 (2.8.1906) · p. [Seite]

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Journal
Der Israelit
Volume
47 (1906)
Issue
31 (2.8.1906)
Date
1906-08-02
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Der Israelit Ein Centralorgan für das orthodoxe Judentum Icjrliiet m Dr. LeJtniu 11 ffliiu s5&! 47. Jahrgang, ebssj Sranhiurt a. m.. äen 2;, f'nDuLl£0f’■ II. nb 5660. .31 ״«. Ja■!tararlit rrntifiiit יו־יייסז?oitiioftnu. Abonnement» r (tVuu'lmlulK Ausgabe ')Mt. >>> mrvtrliAlixluti, v>»»!!»aa!», >,״r Xiimtfrmfpdpirr Mk :1. pirrtrliülirlnl). . (t1>«>a»»»»>rr»< ׳ui die iimiWniliibc )N(1»1tnbt: X.fürrrcuii - Kr., 4t11Klauh I »>»>., xrnglonb >!>., flinmfj '->> >׳!-.. 'Jiirbfilnubr l,i״ n.׳ bpiummut« bei dttru 'l'Ottmi'taltrit, An>1>bonb>»»oe». wwie lirrft bei l>e» orKrbilion, wftmiSflobf »»r bufft.!Znfrratr:;Ui Premiigr >»r bie 1r>bs^׳palle»e Colonel ^eile: ־ttado» ״a«1> I urir. dn'rrdtriiaiiiiohmr nur bunt! x'aaif 11 fl« in 11. <<ogl« ■ י> . אל*. in Avauffur! a. ~1H.!mb Keren Aüiairn. Das neue Gebetbuch des badischen Oberrats. II. Ve 11!ן! וווו וון non (Ml a 11 ben»!ן v 1111 b f ii 011 ין. Tic einulineibenbi'te '.'101100111111;, welche das 111111־■ (Mcbctlmd) aniiveisi, betteln in der Weg lattnug alles dessen, was sich mit die :)liidfeln Hsraels »och Palästina, mit die Erwartung eines persönlichen '.Messias aus dem Haute Tavids, aus die Wiederherstellung des Tempels und des Spserdienttes bezieht, und ferner in der Strei dttnifl der Stellen, die mit dem (Glauben an die :'luserttehung;»tamment).in;;e». it>0 man die detreffenden Stelle» nicht völlig aiisgemerzt hat, hat man sie in der Ilebersehnng allegorisch um gedeutetso tritt B an die Stelle des Mesnas immer das messiannche Zeitalter. Tenn der 'Tderrat erkennt wohl, wie Herr Tr. St edel wacher in seiner Predigt anssührt, die ״ewige, unvergänglich wertvolle Seite in der »lessianische» Hdee" an; was er bekämpst, das itt die von den Propheten und Schristgelehrten genährte poli tii'che Hoff»»»g ans das Erscheinen eines Tprofflings ans dem Tavidsgenble 1-tc, ״ da s man noch eri stierend »Ha übte." Ennprechend diese» (Mrnndiähen hat im ׳טטנה עשייה (Mcbct der Segenssprud) יי. ק ע בש״פי die Wet'talt erhalten: (*^רליי ''”’*זי ךקיך* ןי^ך*יך "צנוע באהי!,נו והושע אה אח־ני הנדהיט באיבע בנפיה האיי\. ,בא"* ט ו •ט י ע :דחי עטו "צראי Ebenso sind die Segensiprüdic ״״ וב:" *יישליטd אה צטח »mgestaltet worden, ens אה!—ה עבדך hat man gemocht: אה צ טח צ-ק־ '.'iatiiv lich ist and) ans der ביבה עבידה die Ermahnung des Hpserdienttes gettriilien, und der Sdtlnff lauter nicht mehr הטחליר •טב־נהו הציע, sondern טאיהך לב־ך ביראה :עביד•. 's!t *:אבינו טיב fehlt die Bitte הדט עד! טשיחך! in der קדושה von שחייה •טל שבה hat sich das!ט הי הטלוך בציו verwandelt in \טהי הגלד טלביהך על בל האי־, von den ביבוה ttadt dem Pezitieren der הפטיה ttnd die zwei mittleren, die!"צden Propheten Elia und das Taviditche Königshaus Zinn (Megen ffandc haben, ganz weggesallenim Tischgebet, bei dem man, w.׳HI aus pshchologischeu Motiven, die ״alte Hassnng" in Klommern beigesügt hat, itt, abgesehen von anderen Kürzungen, der ertte Teil von, יחב mit 'die Bitte. היא ישלח לגי אה אליה הנביא gestrichen - 1111 טי liebet hat man 1קיטב עיי בה חפצד בטי verbessert in קוטט עט imo. Ter Schluff von אליק* נשטה lautet nicht mehr דטהליי גשטיה לפגייט טהיט, sondern ent ipre»i,end den modernen Äiisiffannngen איטי בידו גיטטוה החייט והטהיט. Be! der ביבה טחיה הטהיט im ש״ע hat man sich mit der schönen lieberlehmig geholfen: ״der Vehe» Hervorgehen laiu ans dem Tode.'־ ,vaiie» wir nun, in» >i׳ Lragwene dieser Umgestalinngen;11 ermeiie», die;entrale Stellung ms '.'luge, weld>e jene Vel>ren in der jüdischen Meligio» einnehmen. Hm B. ׳.>.>»' :U», :1, 4, .V heifft es: ״Und der Ewige, dein Watt, wird deine '׳befangenen zurücktühre!! und sich deiner erbarmen, und er wird did׳ wieder sammeln ans allen Pölkern, wohin der Ewige, dein (Mott, dirch zerstreut hat Wenn deine Bern offene» am Ende de» Himmels sein werden, so wird and) von dort der Ewige, dein (Mott, dich lamm ein »nt! dich holen. Und es wird der Ewige, dem (Mott, did) in das Vanb bringen, das deine Pater besessen, und du wirst es einnehmen." Es wird ali'o idton in der Tliora dentlich aus die einstige Erlösung hingewiesen) diele Per heiffnng wird von den Propheten an vielen Stellen!oiederholt und »nt der Piiederherttelliing des Tavidi'rlien .Königtums in!Hiiammenhang gebracht. Pgl. Heiaja, e. I l, Herein., •*:>, Malearl,! e. .'> n. v. a. . So haben denn auch die Teziiore» und Peliaionsphilosophen den (Mlanben an den Menias und an die einstige Er lösring für einen integrierenden Bestandteil der ffidischen (Glaubenslehre erklärt. :)!. Hoieph Älbo lagt im Hkkarii» ״ ׳Ter Meisiasglanbe itt dem Huden 10 notwendig ivie der (Mlanbe, daff die Welt aus nidits erttanden sei durd) (Mott." Er nennt den, weldier den Messias leugnet,!טי, einen :'lbtliinnigeii. x״l 111 klarsten ipridit sich Maimonides ה^ביה טי*ביט פיע "אהל א׳! über diese Hragcn ans, rveshalb rvir seine Äiistnhr »iigen wörtlidi zitiere» ל ״Ter '.tt»'cssias Ztönig tvtrd eintt eritchk», das :1,'eid) s avids wiederherttellen und zur Herrschaft briiiiz»׳», den Tempel erbauen und die!Zerstreuten Hsraels lammel». Es iverden in seiner!-Zeit wieder alle Porichritte» rvie früher in Xrait treten, m an wird Tpser da rbringen, wird Erlaff lind Hobeljahre lralten, ganz wie es in der Thora geboten itt. Wer an ihn nicht glaubt und 1'ein Komme» nidit erwartet, der leugnet nid)t nur die Propheten, iondern auch die Thora und 11 mein e b r e r M 0 s dteh - denn die Tliora bezeugt ja jene Wahrheiten, indem sie sagt ל (Mott wird deine (Mesangenen ziirüdirihren nffv." Maimonides hat auch im 12. seiner (Mlaubensartikel den Mesnasglauben als (Mrund sah der jüdischen:lieligioii bezeichnet. Äber dieser (Mlaube itt nicht etwa ein bloffes Togma, er itt iozriiagen ein ^ebenselenient des Hudentnins. Wie oft er in den (Mebeten w!ederkehrt, das zeige» die zahlreichen Halle, in weldren die Hemur des T'berrats eingreiie» mnffte Und dabei hat matt, wie gesagt, nod! »id)t einmal alle Stellen vollkommen entfernt, weil man soiitt gleirh eine» Striili dnrd) das ganze (Mebetbnd) hätte madien könne» Ileberall im religioien Veben, in der Hreude »»d in der Trauer, bei der Hochzeit» frier ebenso wie beim Begräbnis, erinnert sich der Hude!Zions, ernenert er die Hoff'nnng arii die Wiederherstellung der iMottesttadt und des Tempels. Tiefe Hoffninig war der Son!!e!! i'diei», der das Tnnkel des (Mhettvs erhellte, war der Hnnke, der in Männern wie Hebnda Hallevi die religiöse Begeisternng entfachte. Taff die Viede zu!Pon den Patriotismus nicht beein näd)tigte, daff nn (Me»ze»teil die frömmste» Huden zu alle»!Zelte!! auch die betten Staatsbürger waren, davon legt jedes Blatt der jüdisrhe» (Me schichte!Zengins ab. Und wie mächtig diele Hdee in der 'Polksseele itt, zeigt die Tatsache, daff eine Bewegung wie der!-Ztonisinns 1'rlion d»r»I> den Hinweis am'!Zio» Begenteruilg 1» ttreiien er ivedeu koitiite, die dem Hudentum gaiizlid» fremd geworden waren, lind in einer .Heit, ivo die Viebe zu!Zion selbtt »1 solche» Kren'en iviedru aiiffiammt, glaubt man, Hdeale, die ebenso un religiösen Vfben wie in der Polksieele wurzeln, einfach durch behördliche» Beschluff wegdekretieren zu können' ׳.liich der (Mlaube an die Auferstehung gehört zu den (Mrundwahrheiten der jüdischen meligion. H» der Misdina Sanhedrtn 10,1 iverden die jenige» ansgezählt, die des zukünftige» Gebens verlustig gehen und an erster Stelle heifft es 21 .האיטי אי! החייה הטהיט ט; הה—ה ud) be zügln(, dieser vehre herricht (Einigkeit unter den ־?tutoritäten des Hudentnins, und Maimonides hat sie unter seine (Mlaubensartikel ausgenommen. Besonders ninnoderu eridieiut deu moderueu Peiheff'ereru des HudentuiiiS der T pserkul t us. weshalb alles, was daran eriunert, aus dem (Me betbiichc ivcichcn muffte. >io11׳egnenrer Weite hätte mau danach das ganze Muttasgebet streichen müsse», deuu kein Gebet ist so aussdiliefflid! aus den Tpferkultus gegründet, wie diei'es. Tas Munasgebet allein kan», iveuu es versäumt ivurde, nidit eneht iverden, weil עבי י ט בשל קיב:׳, mit dem Ende des Tages die Tazbringuug des dafür bettiunnteu Opfers nicht mehr möglich ist. Und die Pflicht des Muffasgebetes tit nach deu Tezisoren nur dauu als enüllt zu betradneu, wenn mau wenigstens die Hormel gesprrnheu bat: ׳ ,׳נעשה לפניי אה קיב! היוט?lach de»! Prinzip

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