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Der Israelit · 1906-07-26 · 30 (26.7.1906) · p. Seite 5

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Journal
Der Israelit
Volume
47 (1906)
Issue
30 (26.7.1906)
Date
1906-07-26
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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20*11 1111\, .;׳•;. nnd ihn trotz ftncv »otovt'dien 0101ה0ו11־ cn ׳.,ln rüchigkeit, in meine '^eamtein'Aaft gnädigst auf »ahm. rar'iiv hätte ev die Pili du mir cumjlid, dankbar zu ׳ein und es keinen Angenblid zu verpesten, das; ich itnn die '.Wö1\lid1fe1t evöffnctc, ׳einen Tateneinr zn entfalten T e׳e }>flid» 'diliefn es vor ',‘Illen aus, das; der Untergebene an ineinet t;ein nnd ׳eelenvollen Tätigkeit eine Mnttf z» üben fidi net mene, nnd nidn nur er, sondern andi ׳eine ׳.‘lseendenz und Heseendenz. soweit die Erbscha'tsneuersreiheit reidu, bar die׳e Pslidu z» üben. Unerhörterwei׳e bat aber der Batet dieses tMenmrcn der leiblide ^otet ' 1'id) erdreinet diese meine Tätigkeit als verderblid, zu bezeichnen. '.‘iiin bin ich zwar über jede Kritik erbaben, aber die in meiner Person ge kränkte staatliche Hrdnung, das Interesse der bedrohten Disziplin erheischen nnd erzwingen es gebiete, iidi, das; hier ein I51׳e»u׳el statuiert iverde? 'bedacht, getan ' Ta entstand die »diöne ״r'linner kung" zu dein Artikel des Herrn «^ebeiiiirais Hr. H. Mauer, die hiev nochmals ibren Platz finden möge. ״Unter a11P,1׳e»1 >>1 111 Pein;Huhn׳1׳<,< ׳a1. Pas ,”ci'mcl :faPciu' khvr, Pah Pie liiii'ci'unn einer;trutvalbrhevPr Pie .loi'unnna pcv acihiuci! unP icliaiökii;Huuuität Pro C rt« rabbincrs in »einer *'»eiiteinPe;111 Tvotae habe. Tie baPi'rtien ,Kahbuier iilienicu anPevev;'Jirniiiua;11 ׳eilt. Penn Pie ״Kabbinei i'ev'a'inna non i'.-'i 1Ü von einem Pei'elben beonhanPet mtP von bei LviioPe c i 11h inuii i a amaeheiheii nnnPen. UnP H'arnin hat hrli Penn Per 201111 eines Pei II1ne1;e»'»1e; lene?;Hiifvn'P um ein baPnäies;Kabbinat beworben nnP es ans Pen V>ä1tPen Pes CbenatP aiiaenonnnen e;'liimunt: Pie ׳hi C ribo Pore tiiflänalntieii 'h'abbnien'tellen nnnmt man and! in ־,'hiPen nm Permhiaen an: Pie onPcrn M11P;11 >ane>.' Man traut seinen VItuten nicht angesichts dieses »ngezügelten A»sbr»d,s ohnmächtigen (Trimmes. Burs wäre ivobl das Vos des Herrn Hr. .Hossniann gewesen, wenn er — nnd nein der ch'osiiische Entwnrs, so in er s—der Viris diktion des Tberrats unterstellt gewesen wäre>! Glicht ivürde das ungeteilte Ainebe,!, das «eine Perfönlidikeit in allen Vager» gen,es;1 ,׳!!d;t die '.'lutomiit, die feine thelelnhunfeit ihm selbtt in iiiditjüdisdieii .K reifen erwarben nnd begründet bat, ihn vor der 'li'eknnziernng dnrd׳ die ,,vor geseifte" Behörde zu sdiützen verinadit habe»: das haben in geriditsnotvrisdier Bseife die ,Vnftellnngen im Prozesse,,Hoerrat contra Israelit" bezüglich des.Herrn Bezirksrabbiners Tr. Vöiven stein überzeugend dargetan. (י^lüct11ihcvim*iזc haben wir es nodi nidit סי iveit gebradit; »od׳ ist die Preuüisdie ^ndenheit frei von der schiveren Van des Hberratskunis und Herr iheheimrat Hr. Mauer hat hier nidits zu ׳'agen. '.‘Iber, konnte er den Bater nidn nrafen, so sollte der Tob» es büs-eiij ihn« sollte nnd mimte es z» ihemiite geführt iverden, iv a s e in Badischer e g i e r n n g s rat, o h n e b e s li r di t e n z n in ü s s e n , von fei n e r v o r g e setzt e n 'B e h ö r de gern a s; 1 e gelt z n iverden, > i di g e g e n diennlidi ibin n 111 e r n eilte tK abbi » e r li e r a » s z n n e b in e n m ge 11 dar׳. ,'sii'i'teiii reibt üd> diese Veinnng des .Herr» iheheinirats ivürdig seiner Heii'fdiri't über die Hberratsver'assuiig vom ,>abre an. '.‘lud, damals wies ich in diesen Blattern auf das Unerhörte des Borganges hin, das; ein B'egiernngsbeaniter in >'o »ngerediter, abfälliger Bse!׳> wie es dort gefdiab, sich über die ׳.‘lmtstätigkeit seiner Borgänger im '.‘Imte in einer ainilidien!■rnd'divift zu ä»s;er» ׳'uh genanete. Has; diese Tat unge'übnt bleiben konnte, bat de» Herrn iheheimrat ansdieiuend z» gesteigerter Veinnng ermutigt; fie überbietet das iheschebnis von dainals so stark, da»; ne seibn von Herrn iheheimrat Hr. H. Blauer sdiwerlid, noch über׳ boten iverden kann' iheradezu Bände spricht der «Gedankenstrich int letzten Tatze' Her Herr iheheimrat hat ossenbar beabnditigt;» zeigen, das; er andi witzig iverden kann, »ild tut sich wohl BBmders was ans die geistreiche Beendung, die er fand, in seinem untadligen ihemüte zu gute. Her Erichs in der sz-abel nndet bekanntlich die Trauben zu sauer, weil ne ihm zu hoch hängen, nnd ׳'o meint der Herr iheheimrat den orthodoren B'abbinern einen fürchterlichen Hieb zu versetzen, Ttx ,\ovaiu wen» er andeutet — diese zarte, vornehme nnd geistvolle ..Andeutung" besorgt der i^dankennridi , das; sie mit den orgeln eien T teilen nur darum ndi begnügen nnd die andeceu zu ׳'aner nnden, iveil sie ihnen andi ohne ihre niewinens. bedenken soivieso »nerteidtbar blieben. Man bat sidi in orthodoxe» >rrei»en gerade über diese Unternellniig besonders aufgeregt nnd es nner hört gefunden, das; Herr i^ebennrat Hr Mauer für die sdnveren ideellen und materiellen Hpfer, die die oieivineiispflidit den orthodoren Babbinern anferlegt. '0 gar kein Bernändnis besitzt, ,^di vermag diese Erregung nidit zu teilen: id, er wartete, nadi meiner .Kenntnis ׳einer Perfün lidikeit, einer anderen ׳.‘Inssaniiiig bei thm nicht jn begegnen. Midi ärgert nur der hledankeu nridi: will ker Herr t^ebennrat »ns geinreidi koninien, dann soll er nd! dod> etwas mehr annrenge». Ci» anderes' Her Herr 'hebe!innu äuüert fidi andi ׳ehr indigniert über das ״ihetne" die edle Tvradie entipridit dein Bange des ,h> Halts — ״ortbodorer Blaiter, die dein Hberrat die '.‘Ibndil;ivangsweiier Cinsübrnag des neue» 'hebetbndis in die Tunagogen oder ivenignens in die Tdmlen nnternellen." Und er nelit weiter Utit Behagen reit, das; der ״Israelit" die von ihm wiedergegebene '.‘leunerung der Hossmann Brenersdie» Crklärung über die ׳.‘lutor'diast des (hebetbudis als ״in!oder Hinndit nnniabr" be ridikigen >nns;te. '.‘!»n, de» Begriff der ״zwangs weisen Cinsülirung" mit Herrn 'heheiinrat Hr. Mauer zu diskutieren, ersdieint «ins ein ansndits lofes llnternehine» : die;‘iusdebnung ׳einer Bi'adit besngnis über die ihm .,unterstellten" B'abbiner, Vebrer, Tunagogenräle nnv., tute sie au »;er seinen Taten in seiner oben angesübrten Crvektoration fidi dokuinentiert, lä»';t es ohne Bseiteres vernänd lidi ersdieinen, das; andi feine ״Böiiuid e" nidit allznost 11ner1<׳llt gelassen iverden. B,ms aber die '.‘liitorfdiast des 'hebetbndis belrissl, fo fei hietmil gegenüber dem oberrätlidien Heuienti folgendes fengenellt: '.‘lls idi in den neunziger fahren des vorigen ,'xabrliiindetts des ziveifelha'ten Borzugs teilhaftig wurde, die legeusreidie oberrätlidie Tätigkeit des Herrn thebennrats Hr. Mauer ans nädiner ',‘iäbe beobaditen zu dürfen, wir es sörinlidi stadtbekannt und der Herr selbn inadite nidn das mindeste Hebl daraus, das; et die Ttunden freier Mus;e, itnldie die annrengende Tätigkeit als Mitglied des ׳Badifdien " erwaltungs Hofs ihn, dann nnd ivann belief;, regelinäsüg dazu verwendete an ״seinem״ <B׳bet!׳udw!!״d de׳׳en Uebersetznng unentwegt;11 arbeiten. Bei der ׳.‘irbeitssrendigkeit des Her,» thebeiuirats in der 'hedanke ivobl nidn abzuiveife», das; dieses ׳diätzens werte Material im Vaii’c der seitdem vernridienen ,nrbre eine beängstigende Höbe erreicht habe Und andi über die 'hrnndzüge der '.‘lnlage ״feines" <he betbndis hat der Herr thebeimrat 1'! o»> damals nd> nnd der Mitwelt in '.‘Infsatzen in der ״'.‘lilg. 'itg. d. ,V" ')1cd)e1tid1n»t abgelegt. : ie'e ganze mühevolle '.‘lrbeit in nun s»ro nihilo geivesen,׳ Herr 'hebeiinrat Hr. T. Mauer hat in einer nielandiolisdien ׳.‘lnwandlung das schöne nnd ׳'diätzensiverte Material vernidnet, oder dod, es so sorgfältig zu ׳ekretieren ndi eiitschlossen, das; ^ti den Bearbeitern des neuen ihr bet. »dies, denen Lendenzen nd> ausfällig mit de» ׳.‘ln'diaunngen des Herrn iheheimrats deden, nidits davon zu dringen verniodite. To wenig wir dieser Telbnüberwindung, an der das oberrätlidie Hementi ja keinen ^iveisel übrig läü.t, iin'ere ungeteilte Beivnnderung ver sagen können, ebensowenig kann man den Ber faffern jener Erklärung in ihrer mui'd'lidien Tdnväche es wohl allzu ׳'ehr verargen, wenn sie, in >lenntnis der damaligen Tadilage, Herrn ihebeinirat Hr. Mauer einen Anteil an den» •hebet buche;»inanen. Es in eben nicht jeder fo gros; iir der Mnnft der Telbnbeherrschnng, wie Herr iheheimrat Hr. Mauer! Audi unsere Hppontiou gegen den B'onn'sd>en!Hrganisationsentwnrs hat den ^orn des Herrn iheheiinrats erregt. Has kann man ivohl ver ן neben; bat dod» nicht znm >vn ~ tätigkeit als H ber rat uns da >ia»n״e gegen das ...hnebelge'et y. ,viille geliefert und tue Kritik l ' T dir in und Tritt auf die ,V>!» in Baden ui»;»weifen verinochl daraus" Herr iheheimrat L ..v, diese Böendung ״in die ^iivanung aus gefvrochen ivordeu, das; inan in Baden die VI,,t wort nidn schuldig bleiben iverde Tiefer Er Wartung null idi in alle, Kür ze eni'vredien " Ha i» der Kurze nad, dem Tvridiivort die B.nirze liegt, fo in es begreislidi, da»; auf der kurzen nun folgenden Erkl .rnng die ganze dn'tige Böiirze Mauer »d׳er Mein»»gsä»s;ern»gen in oc>nä,-n!,o lagert. He, B'onn'sche Entwurf, sagt der Herr iheheimrat, fei für uns Htthodore ״in der Tat nicht geeignet", aber bei Veibe nidit darum, iveil er nichts taugt, sondern weil wir zu »chledit sind, um damit beglüdt zu iverden, oder, ivie der •he bennrat Hr. Mauer es ebenso »dion wie treffend auszndrüden belieben, ״weil die Einbeziebung jener Kategorie von Hrtbodoren. weldie in dein '.‘liifrnfe zu Böorte kamen, in eine iBhanitorgani »akion nidit im ,;»teresse einer gedeihlichen E»t widelung des ^ndeniiiins läge" Hiei'er iveise 'Berzidit erinnert ׳ehr lebhaft — 1d> fagr nidit, an den ,'vndis nnd die Traube», denn id» mag die Originalität der Bilder des Herrn iheheimrat Hr. Mauer durd, -Kopierniig nidit verkleinern an die fdiöne Tesinition der ״Entsagung" durdi Böilbelin Bn׳d>. '.‘.'adi ihm in ״Entsagung näinlidi das Bergnügen '.‘ln Hingen, die tut 1 dodi nidit kriegen'" Mit dieser buinorinisdien Behandlung könnte die Tadie ivobl als erledigt gelten. Indessen, sie hat dod, ein zu ernftes 'hesidit, um fid, >'o kurz mit ihr abnnden zu dürfen, ^n jenen Tagen, von denen >d> oben bereits berichtete, lief in .Karlsruhe das niedlidie Tdierzivvrt vom ^aren!!»!, der ndi einrede, der Herr B'egierungs rat Hr. H. Mauer zn fein. Kam in diesem kleinen Tdierzrvort, das ׳ llerorten mit verstandnisvvllein Tdiinunzeln ausgenonnnen wurde, schon damals die allgemeine Annas'nng znni ׳.‘lusdrude, das; der H rr iheheimrat fid, des 'Beraebens der ungenügende» Telbneinsdiätzung keinesivegs schul dig zn ׳ühlen braudie, so bewein der Mut der -Kaltblütigkeit, den er beute betätigt, indem er ndi;>!!!! ׳adiveriiändigen Beurteiler der Beden tnng von Männern wie Breuer, Eabn, Hon man» nnd Verne, für die Entwidelnng des Judentums erhebt, das; diefe Tugend »ich in idi» in;n׳isd>en nodi kräftig sortgebildet hat Has seitznstellen aber ersdieint keinesivegs nnividitig, nidit ׳owohl und allein »in des Beitrags willen zur Pfudiologie des Herrn iheheunrats Hr. H. Mauer, sondern zur Kennzeidinung des in der Hberratsver'anung legalisierten Tunems, welches zu sachverständigen B'iditern über '.Irt nnd Tinu des ,Judentums nidit die ivissen׳diaftlid1e>i Kort» pbäen desselben, sondern ,^nrinen »nt Bote I »11 '.‘Ineffommiicn ׳ein. BB»» aus dieser Begriffs Verwirrung Veiftungen der Mauer idn׳n Art her vorblüheii, >o dar» das füglidi nieniandeir verivundern. ׳.‘ln ihren ,Vitd>teil tollt ,^hr sre er kennen' Dir ^or»i<1,unq d,0 ׳nrutrio Cbcrra» in <*eüen?' fdlflt in nadiHrr Stnmmcr. Zerstörte Heiligtümer. ^*01׳ :Nabbinrr Tr. ^iat Vint«, Teverirr Ungarn. ׳.His rrnit der Kün!g David ״ch ״ni Minernactil von leinrin Vager eriiob um dem TUormiu!um ״ch vin^igeden, blickte rr in die Aackn dmaus und iai, den »anngianzen den Mond und dir Ueiiieuckirnden Linne. ,;nden: rr ste beirackiieie. bewundene rr die AUnmckii des weiien ^chdpiers. und »eine grbobenr eeie ioilr sich von dem klrinrn Punkte des WeilaUs. den wir Erde nennen, tzivvl'ch vernahm rr das Weine״ einer ׳einer Ldbne, rr rrrvachir au» seinen Träumereien, und der "•egennand seiner Betrachtung war nun das Kind, der ,;üngling, der Mensch ... Bach denkend über seine wunderbare Bergai'benbeii. über das ihlück feiner iramilir. den Wobliiand »einer Untertanen und die Tüchtigkeit »einer Heer'übrrr, war er letzt noch mehr begeinen von der '*rdne de4 knmmiichen Paters» dir »ich »ni Veden eines!eben L!erblichen kundgiebt, als zuvcr von der Atimachi. von der dir iautlose Matur ihm

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