Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 47 (1906)
- Issue
- 28 (12.7.1906)
- Date
- 1906-07-12
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Pen f P 1 c 11 3 1111t 1111 P Pas b r 1־ rdi 11 a t e ,111 ן r r r ׳ י' c 111,1)1 re, fcuilfu, Pas Peil Vcitcr Pifif* Cvaau* '111 Pic .tiitfificu Pf* cithoPoifll .\11Pcut111u* Pfi )nun rtvitif Petrelt hat. 3c1t;rlm Pis tuut;flm ^alivrit habe 1,11 Pie'c i'kiap», Pic pa* 'NcioiuiiiiPcntum 111 Pfii '■Ofiii'fbtiuuf», liiinatuvlidH■ BeiPauPe, Pif uii'cvc 1*c׳imt11un*af1ume» mit Pen Penifte!» ihm BeniePiiuaen neieunaeu tollten, ahnen lief;, voran* nfannt. ‘.1iiin 1i1 >ie Pa. Iribliattia 1111P avfi'bov. 3if iiVac ltiii'te 11 ׳ 1,11׳diriPrtt. .td, bittr Pf 11 hotifii Iler iditsho׳. Pie'n 3a,1ilaaf bei ,valluna ׳‘fme* 3v; n,1»es finacPfiif;11 ׳"ein. Der kölner Austriti. Tic 11 nt e 11111 u; * u e r h a 11 u m e der 2dmd)ter Dev 2l111agogengemeinde harren :'Inlaf;;11 Iliiznträg lidifeitcn t;e1;ebeu. Ti2 ־׳d11id)ter erhielten feiten* der 21ma1;0t;e1h;cmeiuhe feine Olebältcr, sondern lebten von den 2d)äd)t!;ebiihreu, die sie selbst einnnbmen. 'ויin der צ*חט• der r)1eli1;ion0t;eiell schait erhielt von dieser anfter den 2d)äd)t1;ebüln׳e» ttodi eine 2ubnention und war infolgedessen deren Beamter. To. nun im Kölner itädtiichen 2d1lad>thos ea. ״'יחא de* ünndvieh* 1;eid)äd)tet wird, und die meisten (Bospchlächter naturgemäs; eine soldie ,־'0־r wünschen, die von feinem beim standet wird, 10das; sie ihre Böare an alle Btepger verfainen können, so bildete sich zwischen den 2chäd1ter» eine Art Wettbewerb heraus, und .;war .;n llm;nniten der Sdiiichter der 2v»agogen gemeinde. ,Viiolgedessen zeigte ii» 20111111er 1 *.*♦ H die 2c1nagogenge1»ei»de Interesse daran, die 2d1äd)terverhältniiie 1» der 2'öeüe .;n regeln, das; die 21>nagogengemeinde die Anstellung' ans ihr Bildner ,;u übernehmen hat und dafür die 2d,äd,t gebühre» für sich erhebt Da entstand nun die ,'vrage, wie in die Anstell »nt; de* 2 d! achter* der üieiiaionsgesellichatt;11 erledigen? Bi*her sühne ,;w r der 2r»1agoge»vontand denselben sie!* ans seiner Viftc, da »adi dem Statut de* 2d!lnd1t hofe* nur die 2d1ächter dir 2t1nngoge»gemei»de;»;»lasse» sind - aber nad; innen war der Ldiadner der 1 <ל cli 1ןi0זtןcfcU1 diaזt der Beamte derjenigen Bereinigung, weldie ihn besoldete. Diese Ber einigung selbst aber foniite nrsprünglidi den dm du er der Ldilachthanovenvaltnng nidu präsentiere», da ne nidu forporiert war. Der th'nbbincr der Beligionogesell'dmtt trat nint mit der ^tmagogengeineinde in eine Ber handlnng ein, die die Möglichfeit znm a>egen nande hatte, die pefnniire 2eite der Anstellnngc׳ Verhältnisse der 2tmagogengemeinde;11 überlassen, dagegen alle übrigen in Betracht fviiimendeii Punkte der Anstellung, Aussicht »»d ltntla'inng deo 2dmduero dem Babbiner der Beligiono gesellidiast vor;nbehalten. Boa re der feiten* de* Nabbiaei* der:>iel>g>o»*gesell>dmtt »»*gearbeitete, elf Punkte enthalnrnde ׳Benrag von der 2tmagogen gemeinde aitgeiieinmeu worden, 0׳ hätte dieselbe »di ein grogartige* ^cng»1* wirklich iiveruler A1»cha»n»g*weiie und Tonalität »»*gestellt. Dann wäre» die 2diäduer der ch'eligion*ge׳ellschast sogar danii von der 2t»1agogengemeinde;» be sollende Beamte gebliebe», ivenn dieselben bei etntretenber religion*ge׳eblid>er:Notwendigkeit ihren :'!»*tritt an* her 2tmagoge»gemeinde wurden Jtal. Pen .trnkel; ,iLiue itfitf ..abaf'vlittfNe 0*f1nft1iPf"" ,1, )Ir. ׳*-׳'■. erklärt haben mnsien. Dieier ^'O^diln!; winde nun allerding* von dem Bonrand der 2n»agoge» gemeinde nicht genehmigt. ,\a sogar winde e* »»*drüdlich abgelehnt, dem ch'abbim 1 der ch'rligton* geiellschait irgendwelche :Wedite etn;ura11men und überhauiu mit dem Pont and der .Belig10n*geiell schait, da ne keine korvoriene Bereinigung sei.;» verhandeln. Am 17. ,'uili l'.HL' uditete be■ Bontand der 2imagoge»ge»1ei»de denn auch nur ״a» den 2 eini nardi rekt or ׳h'abbiner Dr. Plato" 01׳ geiiden Brie׳: ..?fi 1111tfv;f1d111ft,• <;01׳tauP iiinimt rMf;11a au׳ Pif Vfi 'diirPritfii mit ihm afP'loofitrii {trrhaiiPliiuacn 1111P tritt ,rinifii aan; riafPfit't mit. Pa»; n üft* Pr ft ff Pt ׳cin iimiP;11 Pfwfik'tflliaf». Pan ii'ruia'tfu* nun Pn von ihm au ac'triltrii 3d!a!Ptfv Uhir Pf;1t>. ,»Inf* ־.•<a,1nolan* fliilon ׳at 1011 haPru 1mm.' 261e »1cht*iagend dieser Briet der 2m>agoge» gemeinde war, ja wie er sogar »»*drüdlidi >ede Inspektion de* von dem 2e»1inard>rektor aiitorisienen 2d>äduer* 1111 2d1lad>than* direkt >1»t e rsa g t, sollte sich bald erweisen. ,vatt ein ^»br später trat plöplidi eine Ber aiilassiiilg ein, die dem Bontand der Beligion* gesellidiast eine ,Inspektion de* 2diladuhote* not wendig erscheine» lies;. Der Bontand der Neligion*gesellsdiast teilte daher am!. :Uiai dem Bontand der 2t1»agogenge»1einde »nt, das; er wegen bsikranknng de* Nabbiner* einen 2te» vertretet mit der ,^»׳'vektion de* in Betracht kommende» 2d1äd,ter* betrani hätte. Daran׳ er hielt er unter dem i'l. Mai I'."d solgende Am won; ..;1,1 Pen Bof'iattP Per;10,1»; ,;>111< 111(1,<׳". ..;Int Pa* ac׳al!!1tf 3d1!׳f1Peu vom I. P. ׳»•>' enviPnii ivu. Pan wir ,;imrii e!»f ,;»׳;»ition lihn Pir oifiitfinPr ׳diaditn nidit ilheitraaen haPen. Tir ,;n'in'ftion 1111 3,11lad1t hau* 'teilt aus'chlienlidi uiiififii "ienieinPfiaPhiiifiu;11“. Der Boritand der Adas; ,^esdnirnn bat nn»;wei M'al in» baldigste Regelung der Angelegen heit, wo;n er in Bonrhlag brachte,;wei Herren al* ihre Benreter;11 einer Boistaud*׳,-׳*!!!!.; ein;»laden. lL׳r erhielt ans 'ein 2dneiben »olgeude korrewondiereiide Antworten. Die eine, vom Ui. niili l'."'."> datiert, lautet: ..;Nu» Pas ad. 3ch1f1Peu vom 1^'. P. ׳»»!'. teilen ivir ,;hilf» mit. Pan ,;hrem ^'öiimdie erü im 3er>ten1P>1׳ P. f11t׳r>rod>e» iverPf» kann, Pa his Pahui iiniufif j>011>1׳nP* niitalifPfv in Pfi 30mn1f1»11)',i1f '1,11 PeNnPeu." Ans da* erneute i^esudi lim eine sofortige gemeinsame Bespredning lief unter dem _?*. ,^nli der Bescheid ein : ..,;!1;N»f111ir11׳׳na «u uii'er 3dn,1־hf11 vom 11'•. P. ».»,'. Penierte» wir ,;lmen no>i) eraePfit»», Pal'1 P», jror'ianP 7'öert Para!» lea», volicäliiia Pie von ,;t>1!f» Pe'ianifrteii rfiren >111;uhorf11. weshaih Pie von ,\Imrtt aftmiti'ditr 3>Puna vor 3fl'tf!»Pf1 P. nidu »'intt'inPfit kann.“ Al* dann endlich am 4. lu^m. s. 2ep:e:nl׳er die ..Anhörung" in einer Br׳nte.!׳d*sibn»g hnld oollit gewährt worden war,, zeigte solgende* 2dneibett am 11. 2e1»tember Idem Borstand der Adas; netchnrnn den völlige» Mii'enolg jeg ltdiet 'Berha 11 dln 11 g*ven>1 die a» ..;','adi uodniialiafr ,׳uiafhfuPci ־**fiufdiiiiia Per von ,;inifil 11,1!׳f1־P1na? aitafrratrtt 3d1,־d11tal111aaf»1 11110 linier;Ufiiiit'iduiauna aller hifrpfi 111 .”rltailu foimiirnprn riff haltuu'f trilrn wir ,;tiiifii fiafPfii't mit, Pan um nicht 111 Per Vaae »'ins von un'erf» ׳ruhfifn rüifdifiPiina aP;n> afl>en nnP Pat'i es Paiter Pc» PffelPfi» ׳eiu ׳■tViufiiPfit liaPiU iiiun." Hier»»׳ wurde nochmal* der Bontand der 2t1»agoge»ge1»einde 1» einem 2d>re!ben vom 1 ♦V. 2eptember!'.in:'׳ daran׳ hingewiesen, das; nunmehr nodi mehrere ,'vamilien sich denen an iddieüen würde», die feit der erneu ablehnenden Haltung de* Bornande* th e» nleisdibedan au* wärt* beiten »1üs;ten. nerner wurde er »in die tlrNaning gebririi, ob zu erwarten nebe, da» der :׳,'urhsolger de* damaligen :Knbtimei* der Religion* geselli'dia't die Inspektion im 2dilad1thause werde »»*suhren dürsen. ^>»11 erneu M'al lieh ndi da der Bontand der 2tmagogengeme1nde herbei, eine nachgiebigere Haltnng anzunehme». Aber weder dem Rabbiner der Rellgion*r;esellid1att noch dieser selb» wollte er and) nur;»nt 2che»1e nod,;S" genä'.'.düisse ma>hen Der Brief sollte dab׳׳r nidu an den Bontand der Religio»*r;esellsdiatt gerichtet werden und in dennelbe» vt »nht die Rede von deren Rabbiner. 'Bielmehr hatte da* ..volitnch"!ei» sollende 2dire>ben vom Dktober l'.*d ׳olgeude» *Wortlaut: .^In .11 ",'nni unP וו>״10וי,1<ו.“ ..;In» Pa» ae'l. 3due1Pf» voni 1 >>. ׳•',»*. finuPfin n׳u fiafPfut't, Pa»; »vt»;wac ff 111,111׳ ׳ Pu , »iifnu't PiiiPftiPf;HPinaduiua uPfi P,,1,n יו», ifiihaup mit ,;iinen tifVfi» koiin, 11 uiPf'fii iiutri 't'öithniiיי, *,י;•׳•;ifllfit;111’ 1*1,111׳ f,Ptf♦ nii'fifi 1«t,1«׳f111Pn,1Pbu1f. Pauut finvf;'tanPft! ,IUP. Pa31 ׳(■*;׳ 'l;1,11, .׳Pa Pe»e1i ■VaiPtplar, Pi* au» iVfitfif* Pie von ihm ,111101!י!■ ,teil 3,Pachte! nchfii Pen i'tiinruiPfiaPPuifiii au׳ Pein 3chla,i>t! e>f 11Pn1va,t,t. 3flP'l1 .׳'PfitP ,ft','11 ivu hie!P> 1 vi'inn*. Pa»: Pas i׳e. halten P,110,11 *1111 *׳ mit׳• f,111111,11 >,',ich0׳!ae1» Pc« \vrnt vlato Per;1»׳!echte.'•altiiiia Pifer -ifi׳'tanP,an1»a feine Ui1iPer»i>>> Pieiei.“ M'u dieiei» Brie׳ war >ede A»*iidn verloren, jemal*wieder 1»1l51׳»vernä»dn1*>i»t der 2l»1agogen gemeinde in den Besip von lRnantiee»;11 gelangen» welcher eine ״gute" ־;:*”C' al* ihrer Nhiindiage bebar׳'. :h'idit* mehr al* eine 21hemiui1»eft!0n war gestattet. Der Rabbiner der Religion* gesellidiast war a»s dem 2d>lad,thos nur geduldet und entbehrte!eglicher M'aditvollkonimeiiheit an* eigner Initiative Anordiinnge»;11 tressen. Diese Inspektion;in» ,.>iv>d>er;ettel" degradier, war idilnnmer al* keine, ,vür die ideale 2e!te der Usinnchtung >üdnd>er tRineindeiiiititiltione» »»d zur B.ündignng de* Rechte* der ,Forderung der Minoritäten hat ein Bontand eben kein Ber stäiid»!*, welcher die ga»;e «Gemeinde al* eine» ,'>'inan;vent»alt11ng*apparat anneht, dessen An* »abeetat* die Benva11>>ng* 1» 1 tglieder ׳iir ihre Person gar nicht bedline». Böe neu sie aber «Rüder an*, dann dünken sie inh nach 2,.hemn ״,V and) Herren der «Rgenlentiing und begreife» e* »idit, wieso eine Mniderhe l so ״herndunchtig״ sein und e* wagen kan», Aiiipnirh daraus;» er heben, ״nt l,inein;»rede1>. Das; »1a» 11» ,\nhre l'.i<>.'> dielen Briet richtig las, wurde in der anher ordentlichen «Riieralvenammlnng der Religio»* gesellidiast am 17.,^u!!1 1'.«׳•׳ und) ein und einhnlb jähriger Pran* de* :'!'achs. iger* de* Hern» Dr. Plato, der!eit Dktober!'.»"4 amtiert, bestätigt. E* iand sjd, den» and) unter de» Angebot* bediiigiiiigen, die den Prei* dantelle» sollte», für den die Rel1gion*gesellsd,ast andi nach En>s»hrnng der Drgel in einer «Riiieiiideiimagoge יייח♦» in der 2»11agoge»ge»1e1nde verbleiben wollte, der Punkt - .Selbständigkeit de* Rabbiner* der Adas; ,V'iduirun in der B׳׳a,1ss,cht1gnng einiger 2d1äd>ter." 20 hatte a>10 die Rel1gion*c;e>ell1chast im ,lahre!R t."> eiidciillig die r^'T verloren, wie e* mit der B01k*sd»1le von!eher anssah, haben wir bereit* ermahnt, der ,'vnedho׳ und da* ganre Bestatt»»g*wesen, da* liimier mehr den Umruh tniigeii der Bc iliner 2'.!::agogeng׳׳»te1nde nach geahmt wurde, halte schon längü net*;11 Aerger mssen Anlas; gegeben, die Beamte» madite» alle anner einem Rabbiner und den sin die Meyger der Religionsgesellscha't in Betracht kommenden 2diäd1ten1 keinen Anspruch daraus al* ״orthodon^;>1 gelte» und da* vendiwindeiid kleine orthodore Reiiomimerelemeiit 1» der Benvaltung wurde v.u vonieherem dnrd, eine gewaltige Ma>or1tät er briidt. Al* dann iihlie'lich der bereit* mehr- ׳adi erwähnte Besdilns; der Uintuhning einer Drgel in einer der «R» otiideniiragogen im A-rnb-!ähr 11*04 getasu war, »»d die «Rmiemde iid» damit onen;r!r Reform be'annte, gab e* nur einen Bh׳g, der allerding* wie immer nur von Bfeiiigen sofort beidintte» wnrde. Bielleidu hätten diese ׳Böemgen sich einige Anhänger mehr versdiane» könne», wenn iie e* nicht iveit von sich gewiesen hätten, in Dingen de*<R׳wlssen*Bee1nflllis»»g;» treiben. 2ic unter־ liehen e* getlisseinlich irgend jcmaude!!, der ׳ich ihnen Ittdil tretwillig;»gesellte,;״ ihrem 2taub Punkt;» ״befehlen". ,"\m O-egenteil nnder sich in dem bereit* imtgetetlteii ,Viterat im 2tabt Anzeiger der kölnischen Geltung, sowie in den Uinladiingen;» zwei öffentliche» Benaininlungen, die ne tut Jvvüh|ahr 11*04 am .'׳. Avril und am l.'». Mai abbteltett, immer ein Pa»su* do* ^tthalte*, das; nur dieienigen;um Anschluf; aut ge־