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Der Israelit · 1906-06-21 · 25 (21.6.1906) · p. Seite 9

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Journal
Der Israelit
Volume
47 (1906)
Issue
25 (21.6.1906)
Date
1906-06-21
Page
Seite 9 (sequence 10)
Language
German
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Ttt ■J!. Iv.n! I1-״i fintrettn, die besten >>offnun^fn, Kilt «■י!יז 1ןלד. ־..; für angezeiqt. mit 'JfüdfuM auf dir Unst.stertxi! der russischen Valuta. 2»HK> Pfd. dem (.וזיז;יז!»>י zu ent nebmtn und auf die Reserve für er״nt. ־L!fr:t!tt1־ nt übertragen, Lein weiterer Betrag von 21-> B'd. in dem Gewinn enrnvinmen. um die hirdיו11<1\י<!1 ׳• de» Aufsicklt-rats und Direttorinms i!n vk.-gaiigenen Herbft bewilligte Lnende in Höbe dieser ^umme »Hr die jüdifdien Cpfrr der runisg-en Unruhen teden. ergibt fich al'v ein ''kett1״e!vi,1n ׳vn L'ols Pfd. *J 2 cd. *' P. 2t 111 e t i I 0, £1m110£u1־nUn1־utn1 in ‘fäfiurcuk• <Von um:-:1׳m .'.:;■rrifp.'ubontcn׳. '.'« ewnor! ' '*uni. Tacjüpji'die Leben in 'Jkiunnr! »e.veat *ich in den gemalmten Valuten fort. 2-öir neben jiin in einer Periode de- 2imaza.1enl.ane-.-. Riebt weniacr al- 1'iebcn Gotte-bän׳or n-erden gegenwärtig gebaut oder sollen nächstenin Angri'k genommen werden. Bezeichnend in für üie diesigen religiöien -I-thältniste. tag von diesen s!eb<n >'st׳!:ebäufern nur ׳,wei der Reform, einder raditalen und einder gemäßt.zlen!!!׳form gewidmet fein sollen. 2ic übrigen fünf geboren s'rcng ortbodoien '»emeind;׳!׳ an. Die sieben 2n»agogen iverden alle in den׳ oberen Teil der 2iatr, welche balv der Hauptfib der indischen Bevölkerung in Nrwrtork fein wir. , errichtet, In der Lerinat-m Bvenue. der iC. 2trage, baut die Gemeinde '')rach ifbaim. Dieie Gemeinde beftedi durchweg aus Milgliedern rein deutschen 'In'׳, rung-:-. dieselben ünd streng ertbodor und daechte jüdische Leben blüht in ihrer '־Jfiitte. In der 111. 2trage errichtet der hierein Dalmnd Tbora ein großartiges Gebäude, welche- -ugleich eine 2nnagoge. eine große Ialmud Zhora 2dmle und eine Halle für aefelüge Versammlungen und Ilnterhaltungen entbaltcn soll. Bon diesem Institut verspricht man sich viel Rußen, sowobl für dareligii.se wie für dageieltickastlidw Leben in dem oberen oder Harlcm Distrikt der 2todt In der 114.. 11»>. und 121. 2tras׳.c baden sich neue Gemeinden aus Mitgliedern anderer -nnagogen gcdildet, die sämtlich b^reitf an die Grrichiung ihrer 2nnagoren geben. 21ח der Ecke der Lenor Avenne nnd 12'. 2traße erbebt sich der prachtvolle Bau der Gemeinde ״Tempel Israel". Wie mächtig die jüdische Bevölkerung sich ausbreiter, läßt sich daranent nehmen. d-'ß schon im äußersten Norden der 2!adt, in der sogenannten Wasbinglon Heigbts ׳'legend. die bisher als ertlusiver 2itz de- Banlee Elementeaalt, eine 2unagoae gebaut wird. Das heutige Rewnork bleibt n-adie Zahl der Gottesbäuser anbetritft. nicht weit hinter dem alten Jerusalem zuriid. welchedem Midrasch znwlae 4dl 2rmagogen '.דיא־ p:2: besessen hat. R'lan meine aber nicht, daß die große Anzahl der 2nnagogen mit strenger Gei'etzestreue im Leben aleichbedeutend sei. Das vollständige Gegenteil iß der fall. Reben dem Golte-Hausind der jüdische Laden und die indische Werkßätle am 2abbat offen und es wird darinnen gebandelt und gearbeitet, '.'lut dem Wege der 2nnagogenbe1ud1er find jübifdx Delikatessenhandlungen mit der großen Aufschrift t: am 2chaufenßer am 2abbat in Tätigfeit, und es wirb ganz ruhig!־st*» als verkauft. Man erinnert sich unwillkürl'ich des Propheten Wortes, mit welchem die altertümlich« .Heuchelei und Untreue fo scharf geaeißelt wurdet “’®:- ‘’®“אי* א־ ״ "•ש־"■ רבן די״בר־תals Israel feinen Schöpfer vergaß, da baute es Tempel." Immerhin ist die große Anzahl der 2vnaqogen Newnorks ein Beweis, daß dareligiöse Gefühl. das Bedürtninach Gottesdienst, in der Brust unserer bierländifchen Brüber noch starke Wurzeln hat. und das läßt unS eine bessere Zeit erhoffen. Uermisdites. Berlin,!für die Errichtung einer neuen Tvnagoge im kstordwesten Berlins verwendet sich eine Eingabe an die ,übliche «Gemeinde zu Berlin. Es wird hervorgehoden, baß iur die dortigen Mitglieder der!üdtfchen Gemeinde, deren Zahl gegen imm deträgl, e» inbezug am den «Gottesdienst schlecht bestellt fei. Man fei in der Hauptfach« angewiesen aut ein kleines Betlokal in der Lesstngstraße, und man bittet deshalb. baldigst »nt der von der Rkplaseu1.:.!!e::rer!a!1!!n lniig deichlostenen Errichtung einer ^e.!e» 3>-nagogo vor gebe» tu wolle» Tawird vermutlid! erst tanaexdeden. wenn die 1eu> >>» Vau de'indlude Tmiagog. 1» der ,Vatanen straße. die ׳nr den Bezili ui'itMcn Lch-.׳!׳,׳!׳«r.z Wilmersdorf mW Edarlonendnrg d.-'llinuil wurde, vollendet I'l Bus Bade«. '.'Im ■ '׳. x1u1u ׳and in C -n1-1'u1,\ das ■'< Berdaut-׳eü der odevtätlichen 3v:!o.>;oo,end>ore statt, Trotz de» ׳lroiiionio!! Regens kamen die leaste in grober Anzahl von nab und ter». ans 21.'.M und Vaud herbei, ein er'renli.t or Beweis da׳!!r. käst das ,1nt>׳re״e «ur 'en Verband und '»u von ilnn ms '.'Inge ge׳.!>.:e!1 -stel, m immer weitere Hreue dring! x1» anerlenneusweiler '.'in׳ inerki.imke» liest die Liadtverwallung »1 doe Rabo 'es Badiidoteo!:!e!! Triiimvlidoge» mit der '.'lu'vtiri׳! BöM touimeu״ ailbling.ii nnd die v>auvlstral!e inil,riaagoniu.lsteu ׳!ankiere». Um 1" llbr vornnliags begann Ianvivrobe na die Weiaiiiulwle und »in G llbr die weverali orstun»! amg der Beremsvorstande und Teleglerie». Tie geiangtutie .'ln״n!1rung. ui der 111׳! Iror, des >>.!>!Iici cn Böeners ein enva I?׳״ stov'e tablendes Publikuiu e!n׳and. nalin: iniliags 1 111. int lliuons'aa! die Tiinag. ge erwies nch als t» Nein!!!re» '.'lmaug. >B41r verineiken es mit Ve'riedigung. d.1st die itlunukrung aiiiierlialb der :nnagoge st.ul'inde» »instle T Red i linier den Eluong.ulen erdiukie 1»a» de» Herrn übeidurgermelste». die Liadliate die «Seist tichken. veiiie« und pebre:!!!!!en und viele Telegleile von L1׳»agoge»a!vre» des batoche» U»le1>.indes Verbands birlgoiii war .'tantor Bo.er in 'T׳׳enbi1lg T.is Vlogra»»» enthielt eine 110<׳ne Vnswalil ivillniigsi oster Tonagogen geiano.e, d:e iainllicti de» Beifall de״ Vnbl1l1>!!>s ׳ande» wo.!!, vorrngliet unk wie aus einem «'׳.ist kamen die we'.n»! >1>ore tum Vortrag steieln mm der bei'aiua na:die T ardieilliige» der elntelnen Vereine b>grn>;> T 1e׳elbe» dato»!..:!!!!!d1 ׳e>! Vo11־11׳de- Verbandes m «I een geianglicheii veistungeii >>1>one ,Vorl'.laine gemacl» mir ...ine i > . >ider> er'reu'.ick!׳! e״ das von!>-׳n »»uagsgenchoren der ״<-'׳d gemeinden ' ׳."laueren m tarnten linier iae'en lvaren .edie rin•., '>;M'enlieiüi und "i ׳«>«!>>>-, die besonder.׳ die ,jnkoier ׳estelie» '.stach der Geialig-aititulirung ׳and ein Bnilkell >!o.l! Tie Vegriistungs »nd ,äestre'. hielt de. Verbandsvra׳ident .'tanIo׳. Vaer. ui welcher er >i,1> «der de» Entividlniigsgang des oberbadi'che» T»»agege»d>or Verband» verbreitete, testen 1'r'olge nauieiuild, bei den vandaeiiikliide»!׳etvorbod unk wünschte, käst durch den Beitritt der unter!׳alb der ׳.»ilirgltnie beiiebenben Tmiagogenchore die Gründung eines Vaiidesverbandes ermöglicht werde» kannte Tie,'y1׳׳i rede schlost mit einem begei'ie»! an׳geno!ume»en Hoch au׳ ton aUvereliiienvankcss'.ir'le» 'An׳ ein Hnldigniigslolegraniiu lie׳ alsbald ׳olgenoe 11m. Nneiuüche!! >u!׳ge״o»1l»c»e Antwort ein - ,.׳An Herrn Barr. Vorstaenden des!fenans ׳chustes des oberdadijchen Tvnagogeiidior Verbands ui 'T״enbürg. x1ch baute den müniiiiuUcii V.remsnnlgllederii recht hergich ׳nr ihre freuiiditche Begrüßung friedlich. '׳10'׳! deriog." Ter obcrbadl'che Tmiagogendior Verband tan» niil Beiriedlgung auf dieses in allen Teilen >o ׳chön ver lauiene t'>e׳'a11gsfe»t;uruddlicken. Miiuliie», Juni. In 'Rr >2 der ..Israetlinchen Wochrm'chri'l" 1 Berlin> vom 'Mari d. I war em von dem Tchri'lsteller Tr c. Beriueld vei'afner ׳Arlitel ..Tie Tan'e" entlialle». der std> gegen den lleberlrilt von Israe lue» tum Edristentuin wandte, iowen der'elbe lediglich aus eigonnuilige» Motiven »»d »idit etwa aus lleberteugung geidnebi. In dre EinleNnng des 'Artilels schreibt Tr Bern ׳elt. ..Iedor Inte, der ׳id> tanfen lastt. »liist. wenn er ׳ich anders auf ׳eine» Vorteil verstebl. gleich nachdem oie Ta»ie an ihm vollzogen ist. eine»! Verein gir Erhaltung des Iiidoniiliiis unler den Juden bcilrolcn oder emen solchen gründe», wenn er noch nicht vorhanden ist uiw." Tiefe Einleitnng, vom Vel'aster nur ׳.inri'ch gemeint, wie aus dem weiteren Tcrt uiitweideulig hervorgebt, wurde von dem christlich sozialen ״Wiener deni'che» Volksblait" >»r vollen Ernst genommen und in diesem 2>n»e ein« Ron! ver ostenllicht, m der von dem Äufsay Tr Bern'elds als einei» ,.zemeineil" und ״frechen- und von die'e!» seldst als einei» ״istenieinlmg״ geiprochen wird und die 1ml den Wollen schließt, ״i^ul gebrüllt Istig'" Tas ״Baverifch« Vaterland" drudle diese 'Auslastungen des genannten Wiener Blatte« ad. Tadnrch!og nch der Redakteur des .Vater laut", Llto Tchon, eine .'Nage des Tr. Bernfeld wegen Beleidigung zu. Redakteur Tchov erklärte sofort, der Artikel des Hlagers fei ibm erst letzt vollständig bekannt geworden, er ׳ei der Meinung gewesen, die Llelle, die das Wiener Blatt adgedrudl. stelle em abgeichlostenes Ganzes dar 30. wie er den Tr. Bernfeld ichen Artikel letzt kenne, könne er nur sagen, daß er mit kesten Tendenz udereinstimme, denn auch er verwerfe emen iHlaudenswechfel aus rem eigennutzigen Motiven Angenchi« dieser Erklärung einv'abl der Vornizende eine gütliche Regelung der Anaelegenheit und so kam schlteßlich em Bergleich dabm zustande, daß der B« klagte unter Uebernahme sämtlicher .Rosten »nt Rücküchi auf den ibm jcyi erst bekannt gewordene» Geiamiinhalt des Bernield schen Artikels die von ihm aus dem ״Wiener deutschen BolksdlaUudernommenen beleidigenden Aeuße rungrn mit dem Ausdruck des Bedauerns zurücknimmt Ter Vergleich wird auf ׳eine Rosten >e einmal im .Bauer. Vaterland", der .M Zeitz' und der .Allz Zeitung de» Judentums" budlizierl. Memel, »» Juni.!Jüdische» R rankenhau« zu Memel.» Unter den verschiedenen Wodlfabriseinrichtungen der Memeler jüdischen Gemeinde nimmt das ״Indisch« Rrankenhaus" die erste Ttelle ein Ta» Institut in seiner heutigen Gestalt besteht erst seit beinah« zehn Jahren und dal in dieirr verbaltnismaßiz kurzen Zeit schon sedr viel Heil und segen gebracht Zumeist und es völlig mittellos» Glaubensgenossen au» den umliegenden russischen Grenzortschäften, di« in RrankheilS'ällen hier Heilung und Rettung _ _Teile '.׳ Rr 2■־ ׳!!ln•״, wen ״, tbirt He-mat an ,.-!»>-׳!-.״> Ai,׳,!pe!- >nr Rranke»t״!ege niraends! . >>>.,»den. d!> .1! Mi.t׳, B>! ai-i-in»,« dlprt auch nilli! an jebem Citr ui er.an!->׳> H er im Rra»!enha׳״e werden d-e׳e>, U»g»,ck!,d>-n »>! .- ״-,.-׳! --.z, sicher Behandlung and ׳re!. Ve1t-׳Ie.,»״o und 2׳'iedtkani -nle zu teu. eb.!!>. weite» »ol> >,en׳aus a B '!rnrgi'.h-. H!׳» mittel n»e,1t.,e!u-1, 1-.1-I-. ,1 T!e av;1 •>t•. Behänd.ana liegt m Hand!n de- Heri« s.1111l.!!s> -s T . p - ,1 d > k w ׳k der kie'es Amt als i' ireiiaml ,!.-׳. .-׳.!! <׳ ׳.-»״.,: .;ed-!..!!,״ Prari» »in Hmgeduii! und TeN ui. ״-! ,!׳ ׳2!!׳,< -<!< ״ h,, Aimall vernehl Tie Auf׳,.!!!!!: re!! :־ u Beziei-,״, - unter ׳lebt Herl» Rabbiner T. I3! ׳ t 1;׳?as Rrankeubaus um 0׳!».. o»a׳!! G -!-r,:!!!,:.>.1,׳» ist »adi den besten,'.»,'»״1׳» edaul. m;t H!!> -!!!-!!, - 0er nenzenl'.d,«» H».״e>i,' ,--׳!»׳.״-:! und 1.-1 hne1:׳ ׳; ans kurch ׳enw vage auf oe. V'obe t-er ei!e»>al!.;ei! TloNn.nu-.uinng m» 'd!o1׳״em ׳Ausbild.-!!!•,-> p!״■ ר!‘!״!״(.,; J ־, Vr> w.illimg ist beinnbi. das Riaiitenhauin i-v.i ׳Benelinng -ili's beste au-zu.׳,«statten und allen be.,rnnk-ole>: An'orde riingen »ad, '!!.!׳ton geiedit >u weiden T ui 1 d-ie von Zeit zu Zen noiwendig gewordene 1׳ nveile! nno. ec!.-an״ iiiid W1rt11,׳.is!s:r׳׳.-׳e»s der 'Anstalt. »•!,׳.!! 1111: ׳!- - mehlte Zahl de» .1n׳>,en0i»n,enen Rl inken st»d >1b. -> 1,!׳»,.,.-,nasr die Iliiicrhailaiigsko'ien i'-'onleiid gesti«.!«׳,» T>! Zort l'e'iand res ".iii'es. das den Aermilen der 'Alin.11 de» 'iranke» und von allen '"itUi-ln entbloßlen Brudera und saiwester» gowoilit ist. das idion >o »»,׳iidlid! v>>! segei, ge'llilil hat und weiterhin z»i» He!! viele» Ungli!!.!cher willen ׳oll. ist m Zr.iae gestellt, u-enn »ich׳ d!e wohl!׳abenkeren t^iaiibensge».׳׳!«»! weil und breit ׳.Im lbl» tat kla'iigc Telinabmo und Unterstützung oliv,-!׳eil Ta-.Indi > 1,- Rrantenbau»' m ׳nteine!!׳l k.-mesweas e >,e rem orl lide ׳Angelegenheit, sondern eine Tat., die alle »»׳er ׳Ilanbensbrndri i:t .;.>:!hr,!1 M.-.ßo .׳.!!ge'-׳ n»? n,r Hilfe«!e!11!׳!-g an״ -rderl Personalien. THien, am 1■ Juni U-!,>, gr!-uel Beleilignng wurde heule eine edle und fromme Iran, die würdig» «1.11111! drbernlinilen V.׳lta111i1,״s!»1 die Iiiiertsten des ׳Wiener gefeizesireuen Judentums und i>tr>mde>s der Tüiener ״Tchifs sdiule'Mllabdi I!zd,ak p'eb Ireistadl -'-׳ zu Grade grlragen I»> sterb-ollaule ׳'brach der von Tdun-cr; aebeuate Tod» der Versti-rbeiien. Annsleuer Böillieli» Ireistadl. einige Worlr des Tankes und des 'Abschiedes, dann hielt Radbnier Iurst emo ergrelfenke 'An>vrad,e >1» die Trauerveifanimlung R::.!- d»!׳ ׳ dm׳!<•.!.-rieh». Herr Rabbiner Holländer au» Is-legodaz. *MnlOerte t!e ׳ttorznge der He»»gcgange»r,i. deren irdisch.׳ :>!e׳le ein», lklztwillige» Ver'ugung und einer Io.»11!lenlra-o,non gemäß nach Preßdurg uder'udrt wurden. lüdisches Uereinswesen. Berlin, 1>. Juni Ter ׳Ausschuß der indischen Turner schau schreib! uns! 21!» :1 und t Juni Kat in Vrag die erste Tagung der!T bmaiinscha't der iiidifchen Turner ichafl stallge'nnde». Außer den 'Tierirciern des erst wahrend der Tagung dem ׳Verbände deigetretene» jüdischen Turnvereins zu Prag, nahmen an den Beratungen der!» Berlin ansässige Au« ׳chuß der indlsdieu Turuerschafi und!»»> Teil durch mehrere 'Abgeiaiidle die Bundesvereliie!!! Berlin. Wien. Tletlm. Prcßniiz Mabrn'ch ׳T strau und Bilnz Biala teil, wahrend tuiige der am Erscheinen verhinderten Ldmaimer frbrtttlidK Refcraie emgesandt ballen Tie Lhinaiiii'chaslslagung hat in verhältnismäßig kurzer ,seit ihren Teiliiehnier» eine I-ulle von vraknschen Anregungen gebracht und em gut Teil erfbiießlicker Arbeit geleistet. 2to» de'onderei» Inlereste waren zunächst dt« Berichte des Ausschusses und der einzelnen Vereine, audenen hervor gmg, daß di« Turnerschaft im verstonenen Iabre mnerllch und äußerlich kralliger geworden ist. Einige schwächlicher« Vmut« find emgegangen, dafür sind zukunflsreicherr dem Verbände deigeirelen oder neu gegründet worden, sodaß di« Zahl der Bundesvereme aus l-"> gestiegen ist Tl« tm ver gangenen Iabre erfolgte Iestlegung der Tendenz des Verdandes. die damals Gegenstand heftiger Angriü« eine» Tetles der Prene gewesen ist. Hai nch in der Praris aus» beste bewahrt Ter auf dem 2 Turnlage gegründete VerdandsfondS bat ׳ich al» sehr wirkungsvoll und iegensrelch erwiesen. Bon den gefaßten Beschlüssen, die der Aufgabe der Tagung ent sprechend, nur die praktisch« 2lrdtlt berühren, fei erwähnt, daß die Herausgabe r!ne» lurnertfchen Elementartetlfaden» m Ausüchl genommen ist, der den belonvcrrn Bedürstr!>se« der!üblichen Turnerschaft entsprechen soll, und daß di« Ent fendung eine« Wanderturnlehrer» in emlge der Vereine vor bereitet wird I-ur den weiteren Ausbau der Lr^anliation scheint es dedeuiungsvoU, daß nch im mährisch ichlestfcheu i^ebiele. wo mehrere Berrinr einigermaßen benachbart tu saminenliegen, sponian da» Bedürfnis nach engerem Zu i'ammenschluß in einem eigenen Rreise bemerkbar gemacht hat. Als größere Veranstaltung ist im Jahre l'.*>7 der Ul. indisch« Turniag geplant, der voraussichtlich zu Litern tu Wien verbunden nut einem Vrrbandsschauturnen. zu dem wir »uau hofft! ä« 1 Turner anlreten werden, und mit anderen turnerischen Veranstaltungen adgehalten werdeu wird Auf Grund eine» von Tr Ludwig Werner, Wien, dem Vorsitzenden der L dmannichaft, var^elegten Entwürfe», wurde ein '.stormal-Tialul sur!üdifch« Turnverein«, dessen ,fehlen bisher schon lebhaft empfunden worden ist, durch beraten

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