Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 47 (1906)
- Issue
- 8 (22.2.1906)
- Date
- 1906-02-22
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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22. Februar 1906. Ter ^«ra«U1. «eite I V Nr enthalten Hab«. Das Wcrkchen ist übrigens unseres Wissens heute noch nicht zurückgezogen. Herr Gut ist ein klassisches Beispiel dafür, daß es für einen gesetzestreuen Lehrer unmöglich ist. eine Wirksamkeit in seinem Sinne innerhalb des Verbands zu entfalten, auch »venn er zu großen Kon Zessionen geneigt ist. Iltkn iif MIM (im Achiiik it« Von PhiueuS.'» lt. Fortsetzung. I. Geographie Palästinas. Trr Unterricht in diesem Gebiete mutz spätestens dann einsetzen, bevor man in der biblischen Geschickte die Teilung des Reiches durchzunehmen beginnt. Von der physikalischen Geographie sind nicht nur Gebirge, Flüsse und Garnen, sondern auch die klima tMrh#r» 'liprhrtl+nHf* fnmi* tiriK 1!trtunrt fnVnrthf **■״־״»*•* v׳**vv*!'־'•'״ 1 /־iv ׳j׳׳״״-׳״, ־י״» ״‘'״ aus der?,eit der Bibel, als auch der heutigen Zeit, zu bieten. In der politischen Geographie mutzte einerseits eine Grweitcrunc, hinsichtlich der Lag« aller für die Geschichte Israels wichtiger Länder (Aeczyp ten, Assyrien, Babylon, Persien, Syrien! gegeben werden, andererseits auch wenigstens kurz erzählt werden, welche politischen Gebiete Bestandteil Palästinas bis auf die Jetztzeit waren und sind. kl. 1 u. 2.) HinsicktÜch des Ausmaßes kür die Lesefertigkeit besteht keine Differenz. Gs müßte auch torrettes Lesen hinsichtlich Schema und Beton unq an.!r!:׳׳kbt werden: als wünschenswert, aber nickt avsolu.!׳!!wendig, lann auch noch das Lesen der sogenannten jüdisch deutschen Schrift, sowie Kenntnis der Neginoth, namentlich in Bezug auf ihren Intervunktioiiswert bezeichnet werden. Das würde UUlM U'lUll’IIUIlUtl •cCruaiUHUllH ijui VU Leseübungen dis in das 7. Schuljahr bieten. Näheres wird in der Didaktik zu erörtern sein. Größere Divergenzen sind binsicktlich des Grlernens der hebräischen Gursivschrift vorhanden. Hier sind alle Stanvpunkte vertreten, vom absoluten Nein bis zum unbedingten Ja. Grwägt man indessen, daß dem Kinde nur dann die Disziplinen des Religionsunterrichtes als gleichwertig mit den anderen erscheine», wenn sie conform denselben, sowie auch!n Verbindung mit schriftlick-en Uebungen gelehrt werden, daß ferner die Quadratschrift teils ungceignet ist, teils zu sehr verzerrt würde, so ist wohl der Unterricht in der hebräischen Gursivsckrist nicht zu entkehren. Zn lehren ist sowohl die Uebertragung hebräischer als deutscher Worte, da ja bekanntlich die Orthographie für diese beiden Uebertragungen eine verschiedene ist. kl.? u. 4.) Diese Kenntnis ist dann eine säst unentbehrliche Hilfe für die Disziplin der hebräischen Grammatik. Grweitern wir diesen Begriff zu dem Worte ״hebräische Sprache" und verbinden wir seine «Erörterung mit der über die solaende Disziplin ״Uebersctzen". Und hier wäre man fast geneigt, verl j Bezichtigung: Ir: den: vorigen Artikel 's« durch ei» Versehen des «eners i» der :>. .«iolumiie statt ״Oiebot" immer ,.«Hebet" gedruckt worden. zweifelt die Waffen zu strecken, denn etwas Un methodischeres als die Art und Weise, wie wir bisher diese Disziplin gelehrt und gelernt haben, gibt es nicht. Urber das Ziel ist man sich klar und einig, aber der Bkeg und nun gar die Unzulänglichkeit in der Grreichung des Zieles! Ist es überhaupt möglich, erfolgverheißende Pfade vorzuschagen? — folgen wir den Spuren der wissenschaftlichen Pädagogik, welche die Sprache als die formale Seite der Geschichte ausfaßt, welche die Kenntnis der Sprache als ein unentbehrliches Mittel für das Ber ständnis des Wesens eines Dolles nostuliert, so werden wir doch immerhin in Rücksicht an» die Knappheit der zur Bcrsügung stehenden Zeit schon höchlich zufrieden sein können, wenn wir von den beiden Programmpuntten des Sprachunterrichts, nämlich Sprachverständnis und Sprachsertigleit nur dem ersten gerecht iverden. Die an ll. 1. und 2. b«handelten Disziplinen bilden die erste Hälfte tauch von diesem Gesichtspunkte aus ist das Schreiben als Disziplin einzufiigenk: von den beiden anderen Hilfen des Sprachunterrichtes müssen wir wohl die eine, den Aussatz, glatt streichen: bleibt also noch die Grammaftk und die Lektüre. (Fortsetzung folgt.) Tie biblische <c;eichichte für israelitische Lchuleu erzählt. Von Ludwig stern Vermekrt und vollständig ne» bearbeitet von B>1 ruch stern, Lebrcr an der isr. Volksschule mi Frankfurt a. M 1' Auslage. Verlag von I Xaui imaun. Frankfurt a M. 2«»; 3. Preis M l t״. Wenn ein schnldnch in »-,,haltnisniäßig kurzer Icii die dreizehnte ׳.«l»ilage erlebt, io iü dies schon au und für sich ein gutes Iengnis In der Tat dal Ludwig 3lern. aui den die jüdische Lehrerschaft mit Recht stolz sein darr, durch Beibehaltung der wahrhail kindlichen, plastischen Tarsiellungsweisc der Bibel ein vorzügliches Lehrbuch der didliicheii «Seschichte dargedolen. sein 3obn aber bat es verstanden, der ')seudcardeitiing noch manche Vorzüge bi» zuzufiig^l: Wahl möglichst leicht verständlicher Ausdrucke, reiche «Gliederung. 'Angabe von Teilzielen, Vcrmedrung des Indalts durch Ansnaknie einer 'Anzahl poetischer »nd prophetischer 3u1cke. ausführliche Bedandlnng der .Königs aeichichte», Beigabe einer prachtvollen »arte. T 1e nachdidlische «lleschjchie, die in ihrer disbcrigen «Gestalt angetügt worden ist, soll i» der nächste» Anklage edenrall« »mgeardeitrt er scheinen. Wir möchten wünschen, das: ne in Form von abgeschlossenen «Heicdichtsdildern mit kurzen tlederleitungen zwischen denselben adgctaßt irird. Tas auch äußerlich gut ausgestattete Buch eignet sich sowodl für Volksschule» als auch »ur höhere Lehranstalten. Tan man nicht w deturchte» hat, bet seinem «llebrauch aus stellen zu stoßen. die durch gewundene Ausdrucksweüe oder vielsagende 'Auslassungen verschleiern sollen und nichts destoweniger verrate», daß der Autor nicht io aanz a» der Tradition ienbali. dafür bürgen uns die Namen des Ver faiker» und des Bearveners. L . . . r. 3ugend$d>rtften*Citeratur. Jüdische Lage» u»d Legeudea für I«»g u»d Alt. «Gesammelt und wiedererzadli von Tr. Bernhard «kutt »er, Professor an der Realschule Pbilaniropui zu Frank snrt a. M l. Bändchen. Verlag von I kaussmann. Frankfurt a M Preis Mark l. «tutlner ist ja »ichl der erste, der di« hohe Bedeutung de« jüdische» 3age»fchaizes erkannt und eine «ammlnng der schönsten brzeugnine derselben veranstaltet hat wir wetien nur aus Tandlau und aus die vleseUichait s»r lüdiiche Volk» künde ». a. hin, aber die vorliegend« Form ist recht an sprechend »nd dag die spräche eine schone »nd gewählte ist. dafür bürg! der Name des Herausgebers. Wir halte» aller dings geivunicht. vast die ziiiaminengedörige» stone i» ein und demselben Bändchen Aufnabine Nnde» und nicht, wie .üiiitner es tut. verzettelt würden. To steht die Asmodaifage im l. Bändchen, die Grzahluiig vo» Talomo und No׳׳nn. die doch inhaltlich dazu gekört, im vierte» Odenio verbalt es sich z B mit Abraham: von ieiner «Geburt wird im l. Bändchen erzählt, sein Beiuch des. Ismarl aber stedt schon »n dritte». Recht seltsain berührt de» Leier die Angabe der Quelle». Inr die schönste» unk dekanntesten Tage» und Legenden aus Talmnd ״nd Midrasch führt .stnttner de» Tam weioichor. den staw haioichor. den Iesno ur'eno, den Tiincha» neiesch. da« Wiidelmsdorser. Rödelhenner unk P,»g,i Maaßrdiich an' Tas >i do-h säst >1׳ als ob man für einen Bidelvcrs de» kleinen Flcdu'ger «ne» dearkenct von Tr. Nntiner» als Quelle queren wollte, oder da» Leie buch iur ein «llcdichi von «lloe'.he. Tas vorliegende I Bändchen zeigt »ach dieser Richiung bin ja schon eine» kleinen Hort schritt, da dei zwei Grzahlnnge» der Midrasch stohelei und der Bl!drasch zum Buche Gsiber übersetzt von A»g Wünsche aiigesnbrt sind. 'Wir Hoven, daß den» ö Bändchen die primären Quelle» mit Teitenzabl angegeben werden Au׳ die Frage, ob es padagognch zulaiiig m, die Tagen, die sich an biblische Personc׳.! knüpfe», dem 5!!!!de mitzuteilen, wollen wir kier nichi »aber eingeke». da wir ste bei einer andere., «Gelegenheit einer eingehende» Beiprechnng zu »nterzieber. gedenken. juristischer Briefkasten. Lehrer V. i» H.: l. Wen» die «llemeind« ken Tchäch ter bei einer Versicherung» «Gesellschaft gegen llntall vrrncheri hat, so kan» das auch in der Absicht geschehen fem, sich selbst dadurch vor Mehrbelastung durch Bestellung eines sirüvrrliririS :0. zu schütze«. Oiüe solche Abiicht ivird dann anzunehiiie» sein. wen» der Tchachter gegen testen Webalt angestellt ist und daher selbst durch den Untall keine Gniduize an >e»1en Ginnahmen erleidet. Tie «Gemeinde kann dann natürlich n!!> der Versicherniig? ««tesell'chaft ver emdaren. das! dieie die Unsatzentschädigung an sie die «Heineiiide auszahle 2. Gine Häftling der «Henieinde gegenüder dein Tchach ter ans llnsälle». die ihm aui dein Wege zur Ausübung seines Berntes zugestotzen ünd, besteht nicht. Hingegen bat das R e i ch s v e 1 s i ch e 1 u >1 g s a in t meh» sach eiilschirden. dag «Heiiienide». die einen schlichter an stellen, als solche u! der Regel ׳Mitglieder der Fleischerei berussgenossenschasi seien und die Schächter daher nach Maßgabe des llnial lver 1 ich e rn»gsgeseke-- Ansvruch aus ll nt a ll re 111 c gegen die Berilisgenosseilichast baden Ter schitchler 1»»ß danach «einen llntaU dei der zuständige» 'Brrussgenossenichast aumelden, die dann die zu gewährende Gnlschadiguiig sestnellt. bine l^ntichadigung muß solange gen^dri werden, als der Verletzte »och leilweii« erwerd» unfähig ist. T >e «Hememde kau» nalürlicki icderzcii dem schach ter gegenüber unter Gindaltung der im Vertrag festgesetzten .«tundigungsirist. wen» die T>e»st»nsäblgke1t länger dauert, auch ohne solche Frist kundigen. M. F. m H.: tn» Ledrer wird durch seinen An stelliinasnertrag nur zur Leistung der dann denimmlen Un terrichisstunden verpstichtet lieber seine ihm de, Erfüllung seiner Vertragspilichten bleibenden freien Zeit, k ann er »ach eigenem Bftteden »»ringen c^r ist insbesondere auch derech tigt. in einer '.'!achdargemeinde Unterricht zu geben, iotern dies in seinem Anstellungsvertrag Nicht ausdrücklich ausge schlossen worben war. Steiners Ä^crr׳crdiesl>ettl Frsm.3s:f’־CLXt Ü^E^irL, Robsmarkt 1r>. Komplette Betten in größter Auswahl und allen Preislagen nur nach Lriginal-^abrikkatalog. Deuteche Reformbettenfabrik M. Steiner & Sohn A.-G., Frankenfcerg i. Sachsen, Berlin, München, Hamhnrg, llre.M«l*>n, I.eiuzig, K5ln. Zürich. Brüssel. I <t»,«tze»»«» flomal• Manul. Sngro«. ein!. Verechtperfekt Stenogr. und Ichrelkmaschin». schüne Schrift. l»«< in einem Samst. u. iSr. Feiert gefchl-Gesch ver 1. April er. Stelle. Oll. u. T *. «»S an -»»se»«»«״* * ״«■ U« N. G. Frankfurt a. M-!4263 In meinem ». ad««f< ist per Anfang April eine Ukhrlingsstellk frei. Ko« und Logt» im Hanse. L. Iasses. »»che rint tüAtfflf 14516 Haushülteriil dir auch mit kleinen Kindern gut umgeden kann, per l. Mrirj. Ligmssd Mayer, veutrrSllaulen!Baden) Suche lür meinen!tzefchäst«- bau«ba!t eine wrtch« dir bürgrel. Küche oerstekt u. einen Teil der^auSarb. m. übernimmt. Tienstmädchrn oorh. Oll. m. Bild u. ÄehaitSonspr. an Ke«a H»s» »Ita«. Beldert. Rheinland. (2SH5 Sofort nach Belach kann in mein. Manusuklurw.-ltzefchält ein Lehrmädchen Stellung hudeii. Schabboi und Jomtos geichlollen. «4272 L. Hasaaer, IkuSklrchrn!Rheinland». Paö «»ch« kür dt« Bade Sailon Irti Äf^ir|r־rtfi1im*. Hatel SmM Ümk»«, ch. Mae« 3344