Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1868
- Date
- 1868-01-01
- Page
- Seite 33 (sequence 35)
- Language
- German
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33 Rechnen. Mündlich: Die 4 Grundrechnungsarten mit benannten und unbenannten Zahlen im erweiterten Zahlenkreise. Numeriren. Schriftliche Addition und Subtraction im Zahlenkreise bis 10,000. (Erhardt, Rechenschüler.) 4 St. Frl. Maas. Naturgeschichte. Im Sommer: Die drei ersten Haupttheile und die drei Nebentheilc der Pflanzen; im Winter: Säugethiere. 2 St. Blumenthal. Französisch. Avoir und etre und die Hauptzeiten der regelmäßigen Zeitwörter an vielen Beispielen mündlich eingeübt, mit besonderer Berücksichtigung der Aussprache und Rechtschreibung. Kleinere schriftliche Arbeiten ohne Copie. Syllabaire frai^ais von Lect. 50 bis zu Ende. 4 St. Blum. Hebräisch. Fortgesetzte Uebung im Lesen. Uebersetzen leichter Gebetstücke. 2 St. Or. Röder. Schreiben. Deutsche Schrift in mehrsilbigen Wörtern und kleineren Sätzen. Erlernung der englischen Schrift in größerem Maßstabe. 4 St. Allenberger. Zeichnen. Beginn des Zeichen-Unterrichts mit Uebungen in einfachen geraden Linien nach verschiedenen Richtungen und zusammengesetzt zu kleineren und größeren Sternen (in carrirten Heften). Sodann dieselben Uebungen in gebogenen Linien; die Sterne von den Kindern selbst erfunden. 2 St. Frl. Dilthey. Gesang. Notenkenntniß, soweit dieselbe für das Absingen kleiner leichter Uebungen und Lieder nöthig erschien. Schreiben kurzer Tonsätzchcn an die Tafel und ins Heft. Einübung einstimmiger Liedchen aus der ersten Abtheilung des „Liederfreund" von Seeger. 2 St. Kunkel. Handarbeiten. 4. St. Frl. Stiebel. Turnen. 2 St. Müller. Künste (4.) Klasse. (Klassenlehrerin: Frau Wolter. — 36 Stunden.) Biblische Geschichte. Wiederholung der biblischen Geschichte bis zu den Königen und Fortsetzung bis zum babylonischen Exil. Erklärung der Hauptfeste. Auswendiglernen von Sprüchen. 2 St. Dr. Röder. Deutsch, a) Grammatik: Kenntnis; des Hauptworts, Zeitworts, Eigenschaftsworts und Fürworts, sowie der Präpositionen. Der einfache Satz. (Subject und Prädicat.) Befestigung in der Rechtschreibung. Die Elemente der Wortbildung. Mündliches und schriftliches Wiedergeben einfacher Erzählungen. 4 St. Schönhof. b) Lesen: Fortgesetze Leseübung. Genaueres Eingehen auf den Inhalt. Wort- und Sacherklärungen. Besprechung und mündliches Nacherzahlen des Gelesenen. Memoriren und Recitiren größerer Gedichte. (Oltrogge, 1. Cursus.) 2 St. Frau Wolter. Rechnen. Schriftlich: Numeriren im höheren Zahlenkreise. Die vier Grundrechnungsarten in unbenannten ganzen Zahlen. Mündlich: Die Anwendung der vier Grundrechnungsarten im Zahlenkreise von 1—1000 mit benannten und unbenannten Zahlen. 4 St. Schönhof. Heimatkunde. Erklärung der einfachsten geographischen Begriffe auf anschauliche Weise. Das Schulgebäude. Die Stadt und deren Merkwürdigkeiten. Der Main und seine Ufer. Seine Nebenflüsse. Die Umgegend. Wald und Gebirge. 1 St. Frl. Stiebel.