Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 11/12 (11.1836)
- Date
- 1836-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 58)
- Language
- German
- Belongs to
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ger, groß bist -u undgroßdein Name durch Macht. Gott . der M>kgeist dt^ Wahrheit, » machte Himmel ünd^Erde durck) seine Weisheit, «r ist aller Dinge Ursache, er hat der Natur ihre Gesetze gegeben" (10, 6 rc. 27, H. 22, 23. 24. 31, 35. 36. 51, 15. 16). „Der Herr übt/ Gnade an Jausenden, allmächtig und allweise; seine Aügen/stehen offen über alle Wege der Menschenkinder, um jeglichem zu thun nach seinem Wandel" (32, 18. 19 ). „Er züchtigt nach Billigkeit, doch ungestraft kann er dich nicht lasten" (46,28). „Er labt die Verschmachtenden und sättigt alle Bekümmerten" (31, 25). ,>Er errettet die Seele deö Leidenden auS der Hand der Boshaften" (20, 13.). So wie im prophetischen Buche JeremiaS dg am größten ist , wv er in ZornkSwuth auf die plündernden Räuber seines Volkes schaut, und ihres HöchmuthS Fall erblickt, so ist er unendlich groß in der Klage über feines Volkes Fall. Hier ist er haS ewige Muster des frommen klagenden Menschen — und keine Satte menschlicher Trauer ist unberührt. Sein Ideengang ist dieser: Geh' ich tze zertrümmerte Stadt, so sprech' ich: Gerecht ist der Ewige, denn seinem Worte war ich ungehorsam —< jetzt Wqrnung für alle Vblker (1, 18 re.). Nur nach drS Herrn gerechtem Rathschluffe^ ist Alles geschehen (2, 17 ). Gnade -es Herrn ist eS, daß wir nicht vernichtet sind, seine Barm» Herzigkeit ist nicht-zu Ende, neu ist sie alle Morgen, und groß ist seine Treue (3, 22, 23.). Gütig ist der Herr gegen die, sd ihm vertrauen, gegen die Seele, die ihn sulchet (3, 25). Doch nicht verwirft der Herr in Ewigkeit, und wenn er betrübt, so erbarmt er sich wieder, und nicht von Herzen plagt er die Menschenkinder (3, 31-^-33), Laßt unS unsern Wandel prüfen, und unS kehren zum Ewigen. Laßt unS unsere Herzen erheben fammt den Händen empor zu Gott im Himmel (3, 39. 40.). Ich rufe dich h0n aus der tiefsten Gruber Erlöse unö, Herr! (3, 55 re.)