Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 11/12 (11.1836)
- Date
- 1836-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 21)
- Language
- German
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^7- /sss kein Kackpf ist Wbek zu bestehen, un^deSwegeu kein Sieg zü ereilen. -- Herz und Gesinnung, Verstand und Wiste, Handlung und Rede Muß dM LebenSgeist der flreltzion beseelen, einstimmig und übereinstimmend stets das große Ziel por Augen zu Men, das der Gottes Wandel euch darbietet. Eutr heiliges Gefühl, daS gegenwärtig euer Herz bewegt, zeigt ^uch an, daß eS euch Ernst, daß euer Vorsatz rein und groß ist. „Wir wollen fromm/wir wollen standhaft sein im Kampfe der Tugend." D§lS ist die Stimme Gotteö in euch. Leihet ihr Herz und OhrT^cht für diesen heiligen Moment, Nicht für den heutigen Savbath, euer ganzes Wesen und Dasein sei fortan diesen frommen Entschließungen^ diesen Grundsätzen deS Glaubens und der Pflicht geweiht. Eine Denkfäule auf dem Wege deS Lebens für alle Tage, » eine Dentsäute., die zur Heiligung mahnt, und vor ltnheiligem warnt, müsse diese feierliche Stunde, dieser Sabbath sein, daß Zeder Sabbath eine neue Srelenweihe, jeder Tag ein Tag der Prüfung und dek Läuterung vor dem allwissenden Gott und dem Genüssen fei. Beherziget es in dieser feierlichen Stünde, daß euer Geschlecht mehr/ denn damännliche, geeignet und im Stande ist, unsre Religion zu üben, mehr der Tugend anzugehören, alb der Jüngling und Mann; weil eS minder den Zerstreuungen und Widerstrebungen und Sorgen des öffentlichen Lebens angehörk Die häusliche Religiositätmit all ihrer Innigkeit, Mit all ihrem himmlischen Liebreiz, mit all ihrer Befeligung, die sie verbreitet um sich her, sie ist euer Werk. Beherziget eS in dieser feierlichen Stunde, daß man bei weitiem noch nicht religiös. Noch nicht gut, nicht tugendhaft ist, wenn man nicht den Namen für irreligiös, gottlos oder schlecht öder lasterhaft hat; daß man, um nicht in Rückschritte zu verfallen, nicht bloß da- Böse meiden, auch daS Güte üben müsse; daß man nach dem Höchsten und Besten streben muß, um daS Gute zu vollbringen. Behirs ziget eS tief in dieser feierlichen Stünde, daß der Gefahren Md Versuchungen, der VerführungSmlttel, der Täuschun-