Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 11/12 (11.1836)
- Date
- 1836-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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347 liu« Fürst. Au de» Verfassers aramäischem Lehrgebäude al» Uebungsöuch gehörig. Leipzig, Verlag von L. Fort. 1856. gr. 8. S. XX. und 1S4. w) Ankündigung und Probebogen einer hebräischen und chaldLischea Coocordanz zu den heiligen Schriften Alten Testaments von vr. Julius Fürst. Leipzig, bei Karl Tauchnitz. Indem wir Hier über die literarische Lhätigkeit devr. Fürst mit eineznmale referiren wollen, läßt eS sich nicht verkennen, daß derselbe von einem neuerer Zeit und Kritik angemessenen Geiste beseelt ist, und die Forschung in den Semitenstämmen auf^die Stufe zu dringen versucht, welche die klassischen und indogermanischen Sprachen bereitinne haben, von der sie aber durch den Materialismus de- GeseniuS und den kurzsichtigen Rationalismus Ewaldbijetzt adgehalten wurden. Denn daß die komparativ-philosophische Behandlung der Grammatik die einzig richtige sei, die eben sowohl den Geist der Sprache faßt, und ihn im Materiale nachweist, als auch daS Gewebe der Sprache ex- und construitt, und zugleich die Singularität einer Spracherscheinung aufhebt und sis^alein Glied der großen Sprach, familie in ihrer Blutsverwandtschaft und Perschwägeruyg anerkennt —daS hat sich längst bewahrheitet. Diese Wahrheit auch in den Semitenstämmen zu realistren, ist das Ziel deS Verfassers. Nur daß sich hie Resultats nicht mit einem- , male so glänzend entgegenstellen. , Der Vers, macht es zuAnfan^stineöLehrgebäudegeltend, daß die Semitensprachen ebenfalls eine Unreinheit gehabt, wie eS bei den indo-germanischen^nerkannt ist, baß der ursprüngliche Sprachstamm seinen Anfang ebenfalls im Norden vön Süd-West-Ästen gehabt, daß aber, wann er sich vom Sanskritstamm getrennt hübe, sich nicht ermitteln läßt. Nef. stimmt hiermit nicht ganz überein. Die (noch vorhanbene) EinstzjbiS?eit der chinesischen Sprachen, als der Ostsüdas!aitch/und die (ursprüngliche^ aber zur Zweisylbigkeit im Fortgang der BildMg erhobrnr) Einfylbigkeit der St-" miten, alT der Westsud^siaten, erweist, zysammengehälten mit der Mehrshlbigkeit der Indo-Germanen , und mit vielen - r