Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 11/12 (11.1836)
- Date
- 1836-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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> » 340 eriode von 476,—1000 hebräisch, arabisch, arabisch, persisch und europäisch. Bis dahin ungebräuchliche Bibel» namen, wie Abraham, Aaron, MoseS re. wurden allerdings gebräuchlicher, in den moslemischen Ländern aber nahmen die Juden völlig ara bi sä) e Namen an, wie AbMLla, Abulhedschadsch rc. und in den christlichen ScaaM fuhren sie fort, europäische/Namen zu führen, wie: AsteriuS, Julius, JustuS, Leon, LupuS Ä.--, FrauenSnamen, wie Sophia. Ällmälig fing man an, did Söhne^nach dem Großvater zu nennen, besonders in der zweiten Hälfte deß Mittelalters. Je mchr aber der Druck von außerr unerträglich wurde, desto mehr schloß sich die Synagoge von außen ab, und so ent^ stand die Sitte, den Knaben zu den Functionen in der Synagoge besondere kirchliche Namen nach^bestimmten Gesetzen, zu -eben, neben denen unabhängig die bürgerlichen im Gebrauch -blieben. Gerade diese letzteres aber blieben im wirklichen Leben, und ihre Wahl war uneingeschränkt. ,Daher geben die Verzeichnisse der um 1000—1492 herrschenden Namen: arabische, europäische, wie: Albert, Ästru^ Benedict, Bertrand, Bonifaz, Crispin, DenyS, Fidel, Hercules, Leontin, Martin, Peter, PhöbuS, Vital, Theodor und unzählige; deutsche, wie: Albertin, Anschel, / Berchthold, Kjfthos, Eberhard, F^lk, Friedet, Frihel, Fuchs, Gottlieb, Gottschalk, Gumprecht^ Hinz, Löwe, Luz, Men- ^^del, Menke? Kalman, Lieberman, Liepman, Setigmchn, , Meinster, Michel, PfefferkörR, Süßkind, Wolf und un. zählige. Noch mehr nahmen die Frauen LandeSnamen an.— Eben so werden die Verzeichnisse det jüdischen Namen von 1492—1781 immer reicher an entlehnten NameZ^ wohingegen^mqDhe mittelalterische Namen auS dem CurS kamen, uMGch^ki der Vermischung her Gemeinden englische Namen germanisirftn, slavische sich französisch zustutzken, ja man ließ ^sogar die hebräischen Namen oft fremde Aussprache annrhmen, wr> in lateinischer Aussprache Isaakin englischer. Eisak, Abbrevirung nach deutscher Weift in Sekel; Jäktw englische und hebräische Aussprache rombinitt^