Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 11/12 (11.1836)
- Date
- 1836-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Xl.1 k) Die Namen der Juden. Eine geschichtliche Untersuchung von vr. Aunz. Leipzig, dei L Fort. kl. 8. S. VIII. und 125. An Folge einer Maßregel höheren OrtS -bex, die Bornamen der Juden war wohl nichts geeigneterals daß ein eben so gelehrter, als im Ausdruck gewandter Mann, wie Verfasser, die Frage zu erörtern vornat^n, waS sind eigentlich jüdische Namen? Sollte die UnmaßgeblichkeP, die Unlhulichkeit, die UnauSführbarkeit eines Zwanges M Bezug auf die jüdischen Vornamen därgelegt werden Mo wußte erwiesen werden, wie erstes die jüdischen Namen durchaus nicht rein jüdischen Ursprungs sind, sondern. ^nkl^hnungauS den Namen aller, Völker^stetS und unbeschränkt stättgefunden, und wie zweitens viele sogenannte christliche Manien den Juden entlehnt sind, so daß eine Reihe der' den Juden so versagten Namen rechtliches Etgenrhum der Juden ist. Leides ist mit gedrängter Kürze und schlagenden Keweisen dargethan, zwei Eigenschaften/ die bei gkschichrlichen Untersuchungen nicht genug zu loben sind. Mtzg Dadurch dem Laien auch, waS ihn kitzelt und ergötzt, genomaUn sein, der Verfasser hat sein Talend und sein Geschick von Neuem durchaus erwiesen. Heben wir die bedeutendsten geschrHrtzAen Momente heraus. / - - Schon zu Esra'S und Nehemia'S AeitU. komiven Namen aramäischen Ursprungs vor, wie Mefthesabel, arabsscheiBwie Schisa, babylonischen und persischen wie Mardochai, so daß also Ln der Zeit der erwachten Sehnsucht nach der alten Herrlichkeit nichts weniger als in ängstliches Auslesen auS Gesetz und Propheten, kaum ein Literatur i»>