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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1836-05-01 · 5 (5.1836) · p. [Seite]

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
3 (1836)
Issue
5 (5.1836)
Date
1836-05-01
Page
[Seite] (sequence 21)
Language
German
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157 x Die Erhabenheit ist Die höchste Tagend der Rche, weshalb vermittelst threrbefonderö Dichter und Redner den höchsten Rübm und die Pauer ihres Namens erworben haben. Denn Pe Überredet nicht sowohl die Zuhörer, stndem sie bringt sie sn Txtase, burch welche Hehr, als durch Vis Ueberredung bewirkt Hird, die meist H unsrer Gewalt steht, während die Erhabenheit mit unbestrittener Dkacht und Gewalt über den Zuhörer hinauögeht. Jene ordnet mit Umsicht, die Erhabenheit wirst wie ein Witz alles auseinander und zeigt die Kraft des Redners Zuerst wirst sich die Frage aDt ob es eine Kunst der Erhabenheit und Größe gibt, da Vieke die tadeln, welche diese in eine Lehre bringen. Sie sagen, daß der höhe Sinn mit uns geboren, nicht durch die Lehre erworben werde; die natürliche Fähigkeit sei hM die einzige Kunst, und sie .werde durch Vorschriften nur geschwächt und verdorben. Hiergegen ist zu bemerken, daß die Natur zwar in der Aufregung und Erhebung des Geistes frei walte, aber dennoch an gewiffe Gesetze gebunden sei, weshalb sie tzvax in allem das Muster und Vorbild deS Schaffens fei, wohl aber gelehrt werden könne, mir weit man gehen müsse, waS im Einzelnen günstig und angemessen; die Größe des Geistes, wenn sie nicht durch die Kunst unterstützt und vergewissert ist, ist sogar noch größerer Gefahr auSgesetzt; da die Natur sehr oft wie des Spornesso auch des Zügels bedarf Denn was Demosthe n es über das allgemeine Leben sagte: ,,das größte Gut sei, seine Wünsche zu erreichen-das zweite und nicht geringere, guten Rath zu fassen;" so auch über die Redeweisebei der da- Genie die Stelle deS Glückes, die Kunst die des Raches einnimmr r) Der Wch wulF W den Fehlern zuzürechnen,/welche am schwierigsten ^erWet^^M Denn dieienigen,/welche nach Erhabenheit streben, komweawährend sie den Tadel einer 'Ä ../Z x- 4 4 .) Kap. 1. >) Kap. «.

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