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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1836-05-01 · 5 (5.1836) · p. [Seite]

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
3 (1836)
Issue
5 (5.1836)
Date
1836-05-01
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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^-1 151 nach Meinasien, über den HelleSpont »nach GriMlntand und weiter nach Italien, ferner eine dritte nordwestlich nach Georgien über den Kaukasus längdeS schwarzen MeereS nach Germanien, Skandinavien, Gallien und Hispanien, endlich eine vierte, den litztern naeMÄ^nd, die Slaven. Daß nämlich alle diese Völker von einem^Urstamme ihreii Ursprung genommen, ist nach dem Kennenlernen der Zend- oder altpersischen und Gansfrit- oder altindischen Sprache und nach den vergleichenden Forschungen aller dieser Sprachen jetzt unzweifelhafte ES hatte sich nämlich schon längst gefunden, daß 'zwischen/griechischer, und'.'ckömischer, Mischen dieser und Her deutschen Sprache Höchst bedeutende Aehnlichkeiten vorhanden wären, die sämmtlich damit zu erklären, daß sie von einer Sprache in die andere übertragen wären, ganz unstatthaft erschien. Als nun aber gar die Aend. und Sanskritsprache bekannt wurde, und zwischen parsischer, indischer, griechischer, römischer Sprache und den Sprachen von germanischer Abkunft die größte Ähnlichkeit im ganzen Bau der Sprache sowohl, alS in den einzelnen Lauten sich fanddg blieb eS mcht länger verborgen, daß Liese Sptachen, folglich auch die Völker, die sie sprachen und sprechen, sämrytlich einen Ürft>rung gehabt haben, daß sie sich Über verschiedentlich entwickelten. AlS allgemeine Gleichheit in ihnen läßt sich zum Unterschied der Ost- und Westebenen zuvörderst angrben, daß ihre Wörter nicht aus gezählten Silben bestehen; in allen den genannten Sprächen beftebe.n die Wurzelwörter auö eins, zwei- oder mehrsylbigen Wörtern, besonders die Sanskritunb griechische Sprache. Ferner, daß sie Genu-, NuchrruS, CäfuS, Moduö, Zeitu. f. w. durch Veränderung -er ersten und letzten Sytben der Wörter bezeichnen, nicht aber zu diesen Bestimmungen Partikeln oder abgekürzte Partikels^lben brauchen. Ferner besitzen sie alle einen manytchfältigen Periodenbau, unb sind fähig durch Eonjunetioyen, Adverbien und Participien die verfthlungensten und complitirtesten Sätze auszuhauen.. Ferner -yd fie sämmtlich fähig, durch Zusammensehüng eine un-

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