Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 5 (5.1836)
- Date
- 1836-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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M> ' v- - — ' "" " ' - " ,' F-- ' " 146 dies zp bequem, um nun zu verwerfen imd anzunehmen, waS ihnen beliebte. Allein von Viesen gßrrug lst diese Meinung längst wieder verwarfen worden, und zwar in der neuesten Zeit. Zwei Dinge stehen,^abgesehen von allen innern Verhältnissen, ditftr Ansicht entgegen. Erstendie Sprache und der Gei st der Estaischen Zeit. Dem die Sprache Danie^v, Esra'S, Nehemia'S zeigt unividerkuflich, daß die reine, allhebräische Sprache diesen Männern nicht mehr zu Gebote stand^sodaßfle'die fünf Bücher MoflS durchaus nicht abfassen konnten, daß zugleich der erhabene, feste, gigantische Geist, die fünf Bücher MoflS durchweht, dieser 'Zeit ganz fremd war. Zweiten - die Entwickelung, dst in der heil. Schrift sich offenbar zeigt, unchwo eS Jedem deutlich gemacht werden kann, wie uns zählige Ausdrücke, Bilder, Gedankenreihen, GrIänge unter und in dFn übrigen Büchern dA heil. Schrift in ihrer breis DW Entwickelung einzelne Anknüpfungspunkte und wahre KUme in den fünf Büchern MoflS finden, so daß, da nie ein Keim nach der entwickelten Form kommen kann, und dirS jeder gesunden Vrryunft und Kritik widerspricht, sämmtliche Büchet der heit. Schrift nach Esra gesetzt werden müßten — und daS wm doch Herr Nort selbst nicht*). So findet auch die Vorgeschichte vor dem AuSzuge auS Aegypten viele Anspielungen und Berührungen ln den hkstör. Schriften, in den. Psalmen, sif daß ste denk Gesämmtumfange der Bibel zugehörig ist Leugnet nunVderPetf^übethaupt dit geschichtliche Autorität der fünf Bücher MoflS, ünd beruft sich, wie dies schon so oft wiederhost ist, auf einige Zahlenwiderfprüche und andere scheinbare Verstöße, dio wir zum Theil wegen diS entlegenen ÄsterthumS nicht mrwt beurthrilen,. zum Theit auch wirklich Heden können? so hatte sh he? Verf. nach seini r Art Kritik, wie eS so Viele gethan, vielmehr Linschiebfrt und Schreibfehler an- Das Verbleust, dieses zü>M§üMeMstn zu ^haben, gehSrt F erd er, Und Ist dies der reakftehWl WeAGeistes^hebv. Pöefte.