Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 4 (4.1836)
- Date
- 1836-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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eompenlftet weiden. Dazu kommt, daß sie, das Eilen und Laufen htr AuSrede einzuzwingen, ihre meiste» Worte nicht Allein mit einem Hkout befestiget in der letzten Sylbe und selten K der dächst vorhergehenden, sondern daß sie auch niemals zrvei Sylben auseinander ohne^oeom lüstet durchgehen, sollte gleich ein ^asentus Luxdonieu» dazu kommen. Dieseverursacht/, daß man hier dem Unterschied der Sylben keinen Raum geben, vielweniger selne Worte auf Tripel- Füße und Galoppen kan» kommen lasten; und darum ist eS Lhorheit, dag man einerEvrache eS als eine Ungestalt sollte zuschreiben, wadann unmöglich kann gesucht werden, oder wann es ei^geführt/wäre, ihre Art und shre Kraft schwächen würde. Wozu noch zu bringen, daß jede Nation eine Sprache redet nach ihrer Natur; an der Sprache wird rin Volk erkannt. Eine ansehnliche Sprache ist ein Beweivthum eines grsßmüthigen Volk-, welches vor Mer Zchtliche» AuSrede einen Abscheu hat und vor ringfügiger Red -Art ekelt: woraus entstehet, daß, waL bei einigen Völkern straft hat, dteWmüeher zu bewegen, und deö- Wgen geachtet und angenehm gehalten wird, beiandern keaftloh und nicht geachtet ist. Wer nun der Achtung und Meinung HM Volks ein Genüge thüt, bei denen eisern Werk anbringen will, her erreicht seinen Endzweck und bringt ein preiswürpigeS Dichtwerk heraus. (Salomon van Till.) , 6. Am Den Mai wurde in der Würtembergischen Abgeordneten- Kimm« eine Petition der Israeliten um politische Emancipation eingerricht > beziehungsweise um Revistoa des GeßchÄSlchNW- A. ^OrS^ 1SSK Die Commissiou txatdem Gesuche bei Die Verhandlungen der Kammer darüber sttieir für dir Israeliten höchst vorcheikhast aus. StLinharht eeMKvt, daß Ätzisraelitische S«U»lest im Lande bestehen, auchdaß sämmtzichx Lehrer und Vorsänger geprüft mem „Wi^ kann wa» d«W J«r«„ p»»ni-VWitM^ »ich Mcht gemacht,