Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 3 (3.1836)
- Date
- 1836-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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77 dende uüd Auszeichnende hervorheben, nähren und pflegen soll." Hiernach „dürfen Israels Gotteshäuser keine allgemein weltbürtzerliche Form annehmen, nein! der Geist des IsraelitiSmus muß sie durchwehen und beleben". Am passendsten werden hierzu Predigt, Gebete und Gesänge, zweckmäßige Ceremonien, sinn - und deutungsvolle Symbole angegeben, die aber nicht geist- und zwecklos, lächerlich und abergläubisch sein dürfen, sondern lautere und reine Formen, wie unser Glaube selbst. Wir können diese ausgezeichnete Predigt in der That allen denkenden Israeliten empfehlen, und diese kurze Darstellung wird genügen, um die Principien, die sie kund thut, einleuchtend zu machen. Die Sprache ist klar, ohn^e über-/ laden zu sein, Abwechselnd und warm. Dem Synagogen/ rathe können wir nur Dank wissen, und mit dieser Predigt bekannt gemacht zu haben. - AL. 2^. 2) D?elche Hindernisse haben^wir aus dem Wege zu räumen? Eine Predigt, am Versöhnungstage (8. Oct. 1835) beim Frühgottesdiönfte gehalten von vr. F.Maier, geistlichem Mitglieds der Oberkirchen. behörde ünd Rabbiner zu Stuttgart. Stuttg., Brodhagsche Buchh. 1835. kl. 8. S. 45. (5 Sgr. ob. 4 gGr') In einem viel schrofferen Geiste, als die vorhergehende Predigt, ist diks^ abgefaßt, zu absprechend, um unsre Billigung zu erhalten, zu hart, um der Wahrheit getreu geblieben zu sein. -- - Der Redner gibt die ganze Haphtora (Ies. 57, 14—58 Fin.).alS Text; sich aber aji den ersten Vers haltend, spricht er 1) von den HinRrniffen, die aus unserm Wege zu räumen sind, und 2) zeigt er/ wie diese Anstöße beseitigt werden können. AlS die Anstöße, Hlnderniffe werden genannt: der Unglaube unserer Jugend/ worunter er „nicht die Nicktausübung von CereyMien, welche für sie keine Bedeutung mehr haben, daß sie sich" nicht an Formen bequemen, die für sie hohl geworden, oder zu Lehren und Mrkumgen nicht, bekennen , die .dem, gesunden Menschenverstände widersprechen.