Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 3 (3.1836)
- Date
- 1836-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
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/^MÄMMM^MMlWWWWWWWWWWWWWWWIW «WWW W» WWW 5-'' :i- 72 < Tribut rsttrichten, damit ihnen Lust und Erde gestattet seien. Das war die Nachts die Finsterniß, Israeliten, die unsere Großväter koch stmgab. Wer, frage ich, wer war, in den dunkelstes Höhlen der Schmach, des Druckes, wer rpar ihr Licht? Der einige Gott, meine Brüder , droben! Er erhielt sie, ihm erhielten sie sich, trotz der Lockungen des Abfalls, trotz des Lohneder Entsagung. Und diese Zuversicht täuschte nichts Unsre Väter und wir und unsre Kinder sahen und sehen die ^joletst sta8ostar:ksr, sahen und sehen die Morgenröthe der bürgerlichen Freiheit Hereinbrechen. Und doch die Scheiterhaufen verschwunden, haben wir doch ruhige Wohn^ Plätze erlangt, werden doch der Vyrurtheile gegen uns immer mehrere zerstreut, sind wir doch Bürger der Länder ge-1 worden, deren Lasten wir tragen und die wir erhalten und vertheidigen helfest, ksnnen y»ir doch laut unsre Stimme gegen unsre Ankläger und Unterdrücker erheben — und wenn Uns auch noch Vieles zu wünschen, zif erstreben und zu erlangen übrig bleibt, ist auch stoch keinem unseßk Söhne der Dienst des Staates geöffnet, sind wir auch noch an die Länder gefesseltdie wir einmal bewohnen, erleiden wük noch manchen ReligionSzwang, viele Vernachlässigung, manche > Hintenansetzung r so vergehet doch kein Jahr, das unü nicht einen Schritt vorwärts bringe, .immer mehr tritt der Tag der Befreiung an unserm Himmel herauf, und schon können wir Äit Gewißheit yoraussehen : einst wird der Name Israel nicht Schmach, sondern Ehre bezeichnen, und die, welche Israel angehören, werben sich rühmen ihres Ursprungs und ihres viertausendjährigrn Adels! Also hat der Rabbi Chaja wahr gesprochen, meine Brüder, und seine Verkündigung ist eingetroffen. Mit der Menschheit gehet auch die Erlösung Israels Schritt vor^ Schritt, und wo man den Menschen anerkennt, erkennt man alsbald auch den Israeliten an. Welche Wirkung muß nun aber dieser Ausspruch de- Rabbi auf uns haben! Die feste Gewißheit, einst auch die bürgerliche Freiheit völlig zu begrüßen, muß ein neues Band sein, unsrer Religion treu zu s