Mannheim
Compact Memory

Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1836-02-01 · 2 (2.1836) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
3 (1836)
Issue
2 (2.1836)
Date
1836-02-01
Page
[Seite] (sequence 19)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/7166791-7167834-8877292--0976-7167796
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

LL Les ch ts Hk aes Nß 0, h, ^e, n- -n lt. l-u 1aig. Ue / >er bst -ist rc. ser ief lur tn- 22 30 r," ch! lter les Ä O;N M «U .O N H M 'H .'S jü' ' E- -M werden von Sette 33^-6S daS Hohe Lied Salomo'S, die Sprüche, der Koheleth und da- Buch Hiob skizzirt. — Verfasser wiederholt hi« seine Ansichten von dem Gegensätze de- Salomonischen Weltbürgersinnö zum israelitischen Particul-riSckuS, phne indessen in deN Gegenstand näher emzugehen. / DaS Streben christlicher Theologen, daS Hohe Lied allegorisch zu erklären, wird it. Sk auS dem Grünte als eitler Dahn bezeichnet, da die jüdischen Rabbinen der alten Zeit solches nicht getheilt habt», und vielmehr daS Lesen deS Hohen Lied« Keinem vor dem Ästen Jahre erlaubten, eS auch nie öffentlich in der Versammlung vorlesen und erklären ließen. Hier scheint aber Verfasser, auf eine Angabe in den späteren Kap R. Nathan sich stützend, nicht berücksichtigt zu haben, daß doch die weit ältere Wsoknn (Iraet. Falls»« Kap. 3. §. 5.) daS Hohe Lied schon für „allerhetllg" erklärt, welches wohl mit einet Annahme deS buchstäblichen Wortsinns nicht vereinbürlich sein dürste! — Nach einem etwas zu fiüchtigen Hinblick auf die Spr. Sal. und den Koheleth geht Verfasser auf daS Buch Hiob über, welch«, „wegen der darin merkbaren philosophischen Richrung, a« auch wegen d« Ausdrucks," unter die Erzeugnisse d« Salomonischen Zeitalters gesetzt wirbwobei eine ältere Sage benutzt ywrden sein kany. Mit Umbreit und Andern hält Verfasser da- Buch Hiob für ursprünglich hebräisch, wozu eö nach seiner Ansicht gar keine- Beweises eigentlich mehr bedürfe. Wir würhen die Grenzen einer Recension überschreiten und gewissermaßen eine kritische Einleitung in , daS Buch Hiob selbst geben müssen, wollten wir die vom Verfasser großentheilS nur fragmentarisch angedeuteten, sogar zuweilen sich widersprechenden Argumente über das Buch Hiob ausführlicher beleuchten. Namentlich scheint wieder bei/Erwähnung der Privatmeinvng eines Talmudisten über den Hiob, ein unrichtiger Begriff vom Lalmüd unterzulaufen. AuS den im Prolog d« Hiob enthaltenen, einer später« Zeit eigenthümlichen Vorstellungen wird auf die spätere Abfassung vrS^ganzen Büchegeschloffen, ohne die .4«

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.