Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 2 (2.1836)
- Date
- 1836-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Menschen ertönen, ein ähnliches, eines,iwaö Lhy, an Ausdruck und Inhalt gleich käme. Es sinM sich aber auch auf. Erden kein Gegenstand, der dem Sinne dieses Wortes zu vergleichen wäre. Alles auf Erden hat Geburt und Tod, Alles, die Erde selbst, ist entstanden und vergeht, hat einen Anfang und ein Ende. Gott aber ist ewig. Gott war nie niHr^ DleS ist die Grenze deS menschlichen Geistes, er kann es nicht gan/fassen, nicht ganz begreifen. Alle, die wir hier stehen mit diesem und jenem Sinne, mit dieser und jenei Kraft und Anlage, wir alle sind geboren als schwache, werdende GeschO der Geburt stehet der Tod uyd folget-ihr unabänderlich. Da stehen wir denn in' dem schnell vorübereilenden Augenblick, den wir Gegenwart nenyen, Md die Tage, die wir verlebt von unserm EnGehen, nennen wir Vergangenheit, und die Tage, die uns noch kommen bis zur Stunde unsers Endes,» nennen wir Zukunft abeWer Ewige hat keine Vergangenheit, denn er ist nie entstanden, und keine Zukunft, denn er hat kein Ende, er hat nur eine Gegenwart, die Alles einschließt^ Vergangenheit- Gegenwart und Zukunft ist ihm Eines, so wie der Name '.i alle drei Zeiten Mit einemmale umschließt und En ihnen zusammengesetzt ist N'N' drin nin drin N'N dri.n — Ferner/ Alles, w.üS auf Erden iss, verändert sich, waS sich ^verändert, verändert sich in der Zeit; auf einmal ist Nichts zweierlei; aber mit dem Wechsel der Zeit wechselt Alles setne Beschaffenheit; der abe/, der keine Zeit hat, dem Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft Eines ist, der Ewige, verändert sich nie, der ist unveränderlich Eines und immer; weder sein Wesen, noch seine Ggenschaften, noch sein Wille verändert sich /."! — wie Eines an sich, so ist er auch Eines in det Zeit,, d. i. in der Ewigkeit. — Endlicherzeichnet der Name noch daS ewige Sein, von welchem alle- Wesen sein Sein hat, vön^ welchem alles Dasein der Ausfluß ist; denn NichlS kann sein, ohne daß der Wille GotteS das Dasein in ihn hineingebracht, und sobald der Wille Gottes sich aus ihm entfernt, hört auch sein Dasein