Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 1.1836
- Date
- 1836-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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selbst nicht am besten verstehen zu wollen. Zutrauen, volles, zuversichtliche- Verträum zu denen, die mit der Gabe der Wissenschaft, init dee Sprache deö Friedens und der Ueberzeugung, mit der Weihe der echten Frömmigkeit zu Dir treten, aber — ohne Ehrsucht und Dünkel eines Reformators.- Kein falsches Mißtrauen in das redlichste Streben, gegen El l e S, waS nicht in aller, hergebrachter Form erscheint. Nirgends darf das Leben stoben, nirgends vereisen, oder Vs ist kein Leben, sondern eine Mumie. Auch im Gebiete 'unsrer Religion muß eine" stete Entwickelung statt finden; auch in ihr stehet haS Rad der Zeit nicht still; auch in ihr muß ein kräftiger, erfrischender Lebenshauch wehen, der die Brust erhebt and belebt und von jeglichem Drucke befreit. „Ieder^verbeffere vor Allem nur sein eignes Ich!" Diese Verbesserung, Veredlung der Einzelnen und des Einzelnen ist auch der Zweck, der Beruf dieser Blätter. Web-; Her wäre erhabener! Die Religion der Väter lebendig zu rfiachen in den Seelen der Israeliten, und mit der Flamme derselben die sterbliche Brust »zu erfüllen Und zu läutern; ihre Wahrheiten zur Erkenntnis; zu bringen für die, so sich Ln ihrem Innern befinden,, und für hie, so außen sind, aber die Mutter aller Religio n e n nicht verschmähen, von ihr die Grundwahrheiten aller Religion, zu erfahren. Von der andern Seite, den Weg zu^zeigen, auf welchem dm passendsten und zweckmäßigsten die Zugeyd zur Religion angeleitet, in ihren Geist eingeweiht und an sie geknüpft werde. Ueber die allgemeinen Grundsätze in beiderlei Beziehung glaubt der Herausgeber sich nicht auslassen zu/ lbrauchen, da sie aus den früheren Bänden genugsam bekannt find, und aus jedem Blatte dieses Werkes» hervorleuchten. Noch hat den Herausgeber weder Vernunft noch Erfahrung 'gezwungen, einen derselben aufzugebeu. Der allgemeine Anklang, den diese Blätter in der Ferne und Nähe gefunden, bewährt ihm die Gründlichkeit und Nichtigkeit seiner Ansichten noch mehr« Er glaubt daher, daß es ML»«»«»