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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1835-11-01 · 11 (11.1835) · p. Seite 386

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
2 (1835)
Issue
11 (11.1835)
Date
1835-11-01
Page
Seite 386 (sequence 11)
Language
German
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W WWWYMWWWWWW WWWWWWWWWW^ 386 --^7- Gattln, dle du zu deiner Rechten hast, kann Witwe, und daö Kind, das du an deinen Mund drückst, kann Waise werden? Also soll dein Knecht und deine Magd, und der Levit, und der Fremdling, und die Witwe und die Waise an deinem Glücke Theil nehmen: sei leutselig gejzen deine Diener und Mägde,, sei dankbar und freundlich gegen den Leviten, d. i. in unfern Tagen gegen die Lehrer deiner Kinder und den Diener deines Gottes, nimm den Fremoling an deinem Tisch und in deinem Hause mit freundlichem Antlitz auf, sei den Witwen ein Beschützer, und ein Schirm den Waisen: dann wird dich das Gefühl des Glückes durchströmen, dein Bewußtsein wird dich zum Himmel erheben, und deine Seele wird ein Fest feiern, rin Fest der Freude und des Glückes. nr A Wir fragen drittens: mit was sollen wir dieses Fest '-Mrn? Unser Text antwortet unS: NM? lL^dr Ein Eder mit der Gabe seiner Hand, n nach dem Segen des Ewigen deines Got- /tes, welchen er dir gab. Die Gaben, die ein jeder auf den Altar des H^rn niederlegen sollte, sie sollten nicht Izu viel und nicht zu wenig, nicht über die Kräfte hinausgehen, und nicht darunter stehen. Und fragen wir also drittens, m. L., wodurch das Glück des Menschen bewirkt wird? so^ibt uns das Fest zur Antwort: durch Genügsamkeit, dürch daS Festhalten des rechten Maßes. Oott, der den Menschen auS seiner Hand gleich an Werth und Würde hervorgehen ließ, hat in der Entwickelung der menschlichen Gesellschaft? verschiedene Stände und verschiedene Stufen geschaffen. Bleibt nun auch der sittliche Werth aller Menschen als solcher immer gleich, so sind doch die Verhältnisse jedes Einzelnen verschieden. Und hiervon hängt das Glück des Menschen ab, hierdurch wird es allein bewirkt. Ist er zuftieden mit seinem Stande, mag

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