Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 11 (11.1835)
- Date
- 1835-11-01
- Page
- Seite 382 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/7166791-7167212-8877277--0844-7167658- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
MWWW WWWWG / WWWW» scheine jeder Mann vor dem Ewigen deinem Gotte an dem Orte, den er wählen wird: am Fest des Ungesäuerten, am Wocheiifeste und Feste / der Hütten, und er erscheine vor dem Ewigen nicht leer. Ein Jeder mit der Gabe seiner Hand, nach dem Segen des Ewigen deines Gottes, den , dir verliehen. I. Die erste Frage, gel. Zuh., die wir aufwerfen können, wäre: wann sollen wir also dieses Freudenfest feiern? Die Antwort lautet: wenn , du eingesammelt von deiner Tenne und von deiner Kelter. Wenn du vollendest deine Arbeiten und deine Mühen, wenn du von deinen Feldern dein Getreide, von deinen Weinbergen deine Trchrben sammelst und in dein Obdach bringst, dann sollst du^ daö Fest der Laubhütten, dM Fest der Freude feiern. Und wenn wir also zuerst frugen; worin besteht das wahrhaft e G l ü ck-d es Mensch en? so gibt uns dies Fest zur. Antwort: in einem arbeitsvölleli, thätigen Leben! Nicht das Leben deS Müßiggängers, nicht dessen, der in Unthätigkeit seine Tage nur nach den Stunden des faulen Wohllebens zählt, ist glücklich! --- Klaget nicht, l. Brüder, daß deS Menschen Leben voller Mühen und Beschwerden ist, wenn unter der Last des Tages der Schweiß von der Stirn rollt, wenn ein Tag nach dem andern. seine^Arbeit und Bürde bringt, und in diesem Kreise der Anstrengungen daS Leben verfließet. Bedenket züförderst, daß dies die.ganz besondere Bestimmung des Mchischen ist — o, es kommt die Ruhe, eö kommt einst eine stange Ruhe nach der kurzen Zahl der Arbeitstage: aber wke ganz anders wird de/ in das Gefilds dieser seligen. Nuhe eintreten, der sich sagen X kann: ich habe nscht nutzlos, nicht wirkungslos dieses Leben s verbracht, sondern habe gestrebt und genützt, habe, mich.- bemüht und gerungen, und nun wird der Herr den ^rc.is meiner Mühe mir nicht vorenthalten! Bedenket fer ne r,