Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 10 (10.1885)
- Date
- 1885-10-01
- Page
- Seite 372 (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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372 men können, welches durch ihre inwohaeade Tendenz^ bte Anhänglichkeit eine« jeden JadtvidtzuiyS gegen unser gemeinsame- Vaterland zu stärken und zu vermehren, so sehr dazu geeignet ist, die besten Interessen des StaateS zu fördern. Meine Ansichten in Bezug auf diese großen Fra- E gen, die in den letzten dreißig Jahren, zu verschiedenen Seiten, die Aufmerksamkeit der Legislatur beschäftGteN, sind allgemein bekannt z sie sind nicht plötzlich in mir entstanden, sondern waren das Resultat reiflichen Nachdenken-. Meine Herren! Ä weiser Absicht, wie sie ohne Aweifel sich einbildete» Lund Ulster den außerordentlichen Verhältnissen jener Zeit konnte, ivE sie thMn, wohl gerechtfertigt werben), brach, ten die Staat-Männer del7ten Jahrhundertmehrere Strafgesetze in Kraft, und legten der Gewissensfreiheit in diesem Lande harte Beschränkungen auf. ' Hätte man aber wohl glauben sollen, daß ein DiS-' qualificationS-Statut in Kraft^leihen würde, wenn die Nothwendigkeit,^ die seine Erlassung verursachte, nicht mehr vorhanden wäre? Leider aber war dies der Fall, und efanden sich Männer — mich schmerzt e-, daß ich eS sagen muß — die, dem immer mehr sich verbreitenden hochherzigen Geiste freisinniger und besserer Denkungsart zum Trotz, hinreichende Macht hatten, jene engherzige Ansicht aufrecht zu erhalten und die alten Vorurtheile längst verschwundener und vergessener Seite» fortdauern zu lasse«. Zum Glücke für yn-, meineHer- H rea, haben wir so lang« gelebt, um die meisten dieser antisoeialen, und kann mit Recht hinzufügen, unchristlichen Begriffe vertilgt zu sehen, kann Meinen Brief nicht schließen, ohne Sie zu bitten, dem Herrn Scheriff Salomoa insbesondere meine wärmsten Glückwünsche zu der Erlangung jener hohen bürgerlichen Würde, welche ein Ziel seines gerechten Ehrgeizewar, abzustattear daß er die Pflichten diese- Amtes ehrenvoll und gewissenhaft erfüllen wird, zweifle ich keinen Augenblick. Daß sein Scheriffsjahr zur Freude und Grnugthuung für ihn vorübergehea möge, ist mein herzlicher und aufrichtiger Wunsch, V und somit verbleibe ich, indem ich doch einmal darüber mein Bedauern wiederhole, daß ich mich verhindert sehe, bei dieser höchst interessanten Gelegenheit zugegen und von diesem neuen Triumphe der bürgerlichen und religiösen Freiheit Zeuge zu sein. Meine Herren, mit Verbindlichkeit Jhzr K. Augustuß. G 27. JrMKezug auf dis im ^mihefte S. 274 von unS gegebene Anzeige der neuen Edition mit Ue-eefttzung und Commentar der N21NM, Heren Si. I. Fürstenthal ist unS die Berichtigung zugekommen, dass der Pränumerationöpreiö nicht 1s/§ Thle., sondern 2-/zrhlr. war, der gegenwärtige Preis deganM ÄZerkeS aber 3 THK.^K,