Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 10 (10.1885)
- Date
- 1885-10-01
- Page
- Seite 371 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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Krauche gemäß, am So. d. M. stattfiadm wird, undsie hoffe», daß das Fest durch die Gegenwart Ew. Köaiglichen Hoheit verherrlicht werden wird. Der Herr Scheriff Salomon ist ein ^Bekenner des jüdischen Glaubens, dessen Vorfahren tistDist bedeutenden Handelshause in der Stadt London über eia ASWWWkt mit hoher Auszeichnung Vorständen, während sie durch die aUSfchMßenden Gesetze derCity Alles Anthei'S an der Ehre bürgerlicher Aemter beraubt blieben, obgleich sie allen Pflichten und Obliegenheiten deS BürgerthümS unterworfen was rljn. Dem jetzigen Zeitalter gereicht eS zUHRuhme, daß ein Theil dieser abgeschmackten und ungerechten Vorschriften durch gewisse, dermitteist einer in der letzten Session durchgegangenen Parlaments- Aete bestätigte Neben-Gesetze der Corporation ^aufgehoben, und daß Herr Salomon , als das erste Mitglied der Juden - Gemeinde, welches zu der ausgezeichneten Würde eines ScheriffS erhoben wurde, von den Londoner Bürgern gewählt worden ist. Die edeln Bemühungen» welche Ew. König!. Hoheit eine Reihe von Jahren hindurch angewandt haben, um für die Unierkhanen der Krone von Groß-Britannien, ohne Ansehung ihres religiösen Glaubens, gleiche Rechte zu erlangen, lassen Herrn Salomon hoffen, daß Ew. Königliche Hoheit holdreich geruhen werden,«einem Feste, durch welches, außer feinen gewöhnlichen Zwecken, die harmonische Üxbereinstimmung der Legislatur, der Corporation und deS Volkes in der Vertilgung sectirifcher Unterschiede, ist der Beseitigung praktischer Beschwerden und in der Beförderung liberaler Ansichten gefeiert werden wird, die hohe Sanktion Ihrer Königlichen Gegenwart zu verleihen. Ich habe die Ehre zu sein Ew. König!. Hoheit gehorsam st untertbäniger Diener Guildhall, 15 September. (gez.) CH. Pears-ßn. Hierauf antwortete der Herzog durchs folgendes, aus dem Pataste von Kensington vom 23. Septbr. datLrteHSchreidenr Meine Herren! Ich habe Ihnen den Empfang einer EinladungS« Karte von den für London und Middlesex gewählten ScheriffS zu deren JnaugurationS - Diner anzuzeigen. Mit ungeheucheltem Bedauern sebe ich mich genöthigt, ein so ehrenvolles Zeugniß Ihrer Achtung, welchG Sie mir zugedacht, ablehnen zn müssen. Die unglückliche Krankheit, an welcher mein Gesicht jetzt leidet, macht eS mir durchaus unmöglich. Irgend einer öffentlichen Feierlichkeit beiHDohnen. Die gewählten ScheriffS werdest daher gewiß glauben, daß mich nur der Zustand meiner Gesundheit daran hindern konnte, von dieser durch Ihre Güte mir dargebotenen Gelegenheit Gebrauch zu machen, um Ihnen persönlich die beifälligen Empfindungen autzudrücken, womit ich Ihren herrlichen Brief gelesen habe. ES würde kein geringes Vergnügen für mich gewesen feinhätte Ich an der Feier einest Ereignisses Lheit neh-