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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1835-09-01 · 9 (9.1835) · p. Seite 344

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
2 (1835)
Issue
9 (9.1835)
Date
1835-09-01
Page
Seite 344 (sequence 32)
Language
German
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, WPWWWW» 344 MW WW »WWMWW» MWW und übersetze: ,Mnd Wein erfreut deS Menschen Herz, indem er Vas" Antlitz^ glanzender macht als Oel." Dathe übersetzt : vx vivo kaciv8 vjuv «plenllet— also r wie von Oel."— Sehr richtig ist hie; die Wirkung der Speise auf die Erkräftigung des Menschen beschränkt (vgl. 1 B. Mos. 13, 5), wohingegen bkr Wein erfreut, erheitert, den Kummer vergeffep/macht. V. 16. hinter wie unter den Cedern Libanons . sind hier die Urwälder zu verstehen, die ohne Kultur des. Menschen entstanden, und bie desto herrlicher, größer und erhabener sind. , V, 18. Dieser Vers gibt die unübertrefflichsten Gegensätze. Wie in der Schöpfung Gottes das Höchste mit dem Kleinsten, das Erhabenste mit dem Geringsten in unmittelbare Verbindung gesetzt worden: die Berge, die höchsten, bis in die Wolken sichVhürmenden Berge sind zum Aufenthalte bestiWMt für Steinböcke z, die Felsen, aus dem härtesten Granit anste«'gend,zuSchlupfwiu^elu für— ÄSergmause!' Und dennoch erklettern die ^teinböcke die Berge, und die Bergmäuse nagen sich in die Felsen hinein. Daß dies wirklich der Sinn ist, deutet das charakteristisch zu Sn.-! gesetzte an. 19. Nachdem nun der Psalmift bis V. 13 inel. von dem Ablauf deS WafferS und dem Hervorsteigen des Landes gesprochen, dann von V. 14—18 von der Pflanzenwelt gesungen (wo er überall mit dichterischer Freiheit sich Nebcnzüge erlaubte), kommt er nun, sich immer an die Schöpfungsgeschichte haltend, zur Schöp^ng der Weüleuchken und des dadurch gewom.rnen Zfitwechsels: ganz dem im 1 B. Mos.^1,14 gleich. Daß diese Bestimmung der Zeiten hier allein dem Monde zugesprochen wird, deutet auf unfern MondkaleÄer hin. Naschi erklärt dgher: ^2 - ist auf Gvtt zu beziehen, auf Sänne bezogen, wäre eS zu flach. ' ' (Fortfttzung folgt.) r

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