Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 9 (9.1835)
- Date
- 1835-09-01
- Page
- Seite 332 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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dM Männer, oder l^an-wao-Hovi-Hoei, d. h. die beim Gebete einen Mauen Hut aufhaben. Außer jenen GeseHrollen haben sie noch andere Abschriften, deren jede aüö 53 kleinen Büchern besteht, jedes Buch enthält eine karaseks (also theilen sie die 5 HVücher Mosiö nicht in 54, wie wir). Diese haben Vocale ^und Accente. Üeber^inigen Bckchstaben bemerkt man noch außer Vocalen und Accenten einen horizontalen Strich, der Loli heißt (unser ksxke über da die Chinesen K mit L. auSdrücken). Da ihnen in jener Überschwemmung ein großer Thkil ihrer Bücher verloren gegangen, so haMn sie außer den Büchern MoflS nur noch zwei Theile der Bibel, die sie 8svt-iso (8nx»plernekt) nennen; der irste Theil enthält Josua und die Richter, beide nicht vollständig; die Bücher SamuellS, vollständig; die,Bücher der Könige, mit einigen Lücken, und die Psalmen. Der zweite Theil enthält die Hsxluororli, oder, wie die chinesischen Juden sagen, Nakoniala, in ungefähr 30 solcher kleinen Bücher. Diesen sind auch die Bücher der Chronik, so weit ste sie haben, Nehe- Wa und Esther, vollständig, welche letztere sie Issvcha-Alsma (die große Mutter) nennen, und die beiden Bücher der Maccabäer angeschloffen. AuK den übrigen Büchern der heil. Schrift scheinen sie nur die Hspkwrvib-Stellen zu haben. Ob die beiden Bücher der Maccabäer wirklich Hie" unsrigen sind, bleibt völlig unentschieden. Im Vokhofe der Synagoge befinden sich mehrere merkwürdige Inschriften. Eine unter ihnew setzt Abraham's Geburt um 319 Jahre höher an, als eS bei uns geschieht. AuS andern g^ht hervor, daß dle Jude»e in China zu Kriegsämtern gelaffen werden, und selbst Mandarinen werden. Eine andere Inschrift meldet jene Ueberschwemmung 1446, und die Juden auS Nimpo hätten andere Bücher hergegeben. Vom Hebräischen sollen sie wenig verstehey, und darüber klagen, baß sie ihre zur Sprachkenntniß gehörigen Bücher verloren, Wd nun seit zweihundert Jahren ketzen Juden