Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 7 (7.1835)
- Date
- 1835-07-01
- Page
- Seite 271 (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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nunmehr em vollständiges Geschichtsbuch zu werden. Wie/sollten, denn auch die Kapitel über die mosaische Gesetzgebung, über die Propheten u.f.w. für ein früheres Alter verwendet werden können? Nach dieser Angabe ist aber das Werk sehr tüchtig, und befriedigt in allen Theilen. ÜI.L. 1) - ConfirmationSfeier sür mehrere Schüler und Schülerinnen -er Frank- .furter israelitischen Realschule, gehalten im Locale dieser Anstalt, den IS. Januar 1828 , von vr.C rei z na ch. Frankfurt a. M. . Verlag der Jäger'schen Buchhandlung. 8. S- 44. (Pr. 1V Sgr.) Der würdige Verfasser theilt hier die,erste Hbnfirmakionsfrier in Frankfurt a M. mit. ES ist die erste, noch Ni sie in der Synagoge vollführt, noch nicht von einer Predigt bföorwortet, also überhaupt noch nicht als gosteslil'enMcher Actus betrachtet. Es sind seitdem bereits sieben Jahre/vcrgangen: mögen nicht wieder sieben Jahre vergehen, ohne daß die» frommen Wünsche des Verfassers in Erfüllung gegangen wären. — Der Verfasser spricht in einer einleitenden Rede, abgefaßt in einer milden, ruhigen, freundlichen Sprache, von der Wichtigkeit deL Schrittes von eitlem Lebensalter zum andern , von dem Einflüsse der Religion hierbei, vorder Konfirmation als eined neuen, aber durchaus nothwendigen Institution, besonders von der traurigen Vernachlässigung der Frauen in Bezug aüf/Relltzion. Die Confir- . mation selbst besteht in Fragen und Antworten über das Wesentlichste der Religion wobei unS ypr die ungemeine Länge der Antworten, von denen mehrere anderthalb Druckseiten einnchmen, auffälU, und die bisweilen zu absträc^ für Conflrmanden scheinen. Es läßt sich denken, daß der Verfasser gerade sehr fähige Zögsi'nge zur ersten Confirmation hatte. Aber, wenn die Confirmation ein'religiöser Actus jedetz Kind übernehmen maß, so kann diese Höhe und Breite^ der Antworten nicht durchgesührt werden, da weniger fähige Köpfe, und diese sind die Mehrtet, hierzu nicht tauglich^ sind. So vortrefflich aüch die «Mi