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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1835-07-01 · 7 (7.1835) · p. Seite 270

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
2 (1835)
Issue
7 (7.1835)
Date
1835-07-01
Page
Seite 270 (sequence 30)
Language
German
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Sakoryonlfchen Schriften, Hiob und den Propheten, Charakteristiken und eine Auswahl der schönsten Stellen nach der HrrderfcheN und Mendelsfohnfchen Bearbeitung gegeben worden so z. äk Pf. 8. 19.23.24 33.34. ^)/65.91. 104.128. 446. Dadurch wird das Lehrbuch zugleich eine Einleitung in die Kenntniß der heiligen Schrift selbst. Von S. 277 beginnt der Anhang über die Geschichte des zweiten Tempels, welche? ebenfalls mit Treue und Sorgfalt bearbeitet Morden, nup etwas zu trocken ausgefallen ist. Hier würden wir wenigstens eine Uebersicht der späteren Sckichfale dejüdischen Volkes seit seiner Zerstreuung noch gewünscht haben, um/ den jüdischen Lehrern eine gute Anleitung zum vollständigen GeschichtscursuS in die Hand zu gebtn. Der stit langer Zeit gangbaren Klage, daß es im jüdischen Schulfache qn tüchtigen und brauchbaren Büchern mangle, eine Klage, mit der jeder Verfasser eines neuen Schulbuches seine Vorrede anhebt, können wir mit den genannten Erzählungen und diesem Lehrbuche in diesem Felde begegnen. Das letzte erfreut sich einer cönciftn, klaren und nicht weitschweifigen Sprache, die doch jedem Alter, selbst dem kindlichen, am meisten zufagt. Doch glauben wir erinnern zu müssen, baß der Herr Verfasser selbst feinem Buche nicht die rechte Stelle angewiesen, wenn er es als eine„Einleitung in den Religionsunterricht" angesehen haben will. Der Religionsunterricht muß mit jedem Unterrichte überhaupt beginnen, die biblische Geschichte aber demselben M Seite gehen, und nach den Bedürstnffen deNAlters abgemessen werden. Bestehe daher der erste Religionsunterricht nur in der Erlernung einiger leichten Bibelverse über Gott, über Pflichten des Kindes gegen Eltern., über BeWrkdenheit, Freundlichkeit rc. und deren Erläuterung, ex muß wenigstendaS Kind empfangen, schon dann, wenn die sthlummtriwe Seel? durch den ersten Ruf des LehrW gjMeD cherden soll. Das Buch unfttK Verfassers ist ganz gMchM, nach einem mehr auSzüglichen Unterrichte in nnßLMHttck bibMen Geschichten/MKnaben^on 12 Jahren

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