Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 8 (8.1835)
- Date
- 1835-08-01
- Page
- Seite 287 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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287 selbst, n-y np'i Korach nahm, er nghm sich selbst, er riß sich los, er trennte sichre Das Lhat Korach, und solcher Korach gab eS viele, und solcher rach gibt es auch jetzt unzählige. Levi war sein Stamm, Israel sein Volk , der einige Gott seine Religion, das War^ seine Stelle, sein Posten, aber er ward ihm untreu, er . stieß sie verächtlich von sich, getrennt zu sein auS der Mitte der Gemeinde. Und waS war denn der Grund dieser Trennung? Hatte ihn sein Volk gedrückt? Hatte ihm Moses Unrecht gethan? Halt? ihn seine Religion.hintenangesetzt? Nein! War er doch einer der Leviten! Ruft ihm doch MofeS selbst zu: Höret, Köhne ^evi*s! .ist es nicht genug, daß euch der Gott Israels schied von den.Uehrigen und euch sich näherte, den Dienst in der Wohnung deö Herrn zu verrichte^, und vor der gachzen Gemeinde zum Dir^n st e zu st.e h en? — Die Schrift gibt uns die Andeutung seines Beweggrundes in demselben Worte NP'I an, denn, wie der Commentar richtig bemerkt, daü Wort wird gebraucht von dem Fassen eineS Gedankens und Rath sch lusses; ^2» Wo nicht von einW äußern Drucke oder Üyrecht, sondern von innen, ausdem, eigenen Gedanken entsprang die .That Korachs. Herauf stieg in Korachö GemLlh die finstere Leidenschaft deS falscheuMrgeizes, er beneMe, wie Ra sch i Miter bemerkt, den E1ila'phxln'..bryc Ü^jel, bM. OtoseS zum Fürsten der «Söhn/ Kehath'g bestellt, er wollte der Erste seines StäMMs/der Erste ln Israel sein, trotz der^ daß er kein Anrecht unb kein Verdlersst hatte. Und lichl meine Brüder, wie.,in Korach^ so ist es noch heuE Ln allen - seinen Nachfolgern die, finstere Leidenschaft des sakschon Ehrgeizes, die den Menschen zu sündigen und. bösen . Werken änträbt, und insbesondere zur Trennung von seinem Volke und seiner Religion. Der falsche Ehrgeiz untergrabt da.S Glück wie des Einzelnen, so der Fayulien und ganzer Völker^. Fraget hie Familien^die i» Armuth leben, waS ihren Druck erst recht hart macht? Die Scham des