Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 6 (6.1835)
- Date
- 1835-06-01
- Page
- Seite 222 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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» . - ' 222 ' .' ' ' . /" . --- <7_ einen solchen Engel hat er euch für Me Kinder gegeben — Ver steht an der Wiege der Neugeborenen, der nimmt Ke in seine Arme, der leitet sie durch die Irrwege deS Lebens der verstößt sie nicht Ln Tod und Gefahr, der verläßt sie nicht in Ueberstuß und in Mangel, der bleibt bei ihnen in der Stunde der Versuchung, der stärket, der tröstet, der erhält sie, der weilt bei ihrem Lager, wenn daS Herz stille steht und nicht mehr schlägt. Dieser Engel, den der Herr heradgesandh auf die Erde? in Israel- Mitte, für euch und eure Kinder — daist die Religion, die Lehre, daS Gefetz unser- GotteS, unserhimmlischen Herrn. Die Religion ist der Engel des Manoah, der zu euch kommt, und euch saget: „welche die Art de- Kindes sein solle, und sein Werk und seine Bestimmung," sie ist e-, durch die da- Kind berufen wird zu wunderbarer Kraft im irdischen Da- - sein, zu großen und schönen Werken zum Heile seiner Erdenbrüder; sie ist e-, die zu euch spricht: „Ein Geweiheter Gottesoll da- Kind fein vom Mütterschooße biS zum Tage seine Tode-!" ' Geliebte Zuhörer! Daist da- Geschäft deheutigen Tages. Unsre Kinder, Nachdem sie kennen gelernt die Lehren, die Grundsätzedi« Vorschriften unsrer heiligen Religion, ihr ganz zu . übergeben, ihre Wichten auf Ihre Geeke zu legen, und sie so mit unguMLsichen Banden an den Engel de- Herrn zu knüpfen. Seid getrost - ihr Eltern, wie wird eihnen wohl seineuern Kindern, in seiner Gesellschastwie werden m se ine r Begleitung die Leidenschaften schweigen, der Kummer und die Angst ruhen, ihre Brust ein Gotteshaus, eine Stätte der Frömmigkeit und Tugend sein! Also öine Weihe, eine Einweihung ist e-, die wir heute Vorhaben; und waS Anderekönnte ich daher Euch heute zurufen, als die Worte deS Textes, die ich bereits verlesen, und. so will ich reden zu Euch, über die Weihe -eS Menschen: 1) Wir ist der Mensch ein Geweiheter GotteS? 2) Wodurch bleibt er e4u Gewtkheter GotteS?