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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1835-05-01 · 5 (5.1835) · p. Seite 191

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
2 (1835)
Issue
5 (5.1835)
Date
1835-05-01
Page
Seite 191 (sequence 16)
Language
German
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meiner VäterH-<sspricht ee zu sich LH. S. 20«) denn ich darf dich nicht nennen den Gott ihrer verworfenen Söhne ' aber -ei dem Andenken an Sinai laß mich dir sagen, daß noch etwavon jenem alten Blute dzirch stieine Adern rollt, daß^enoch Einen gibt, der gern mit dir spräche von Angesicht zu Angesicht —spräche und siegte! Und wenn daS Versprechen - an das wir unhalten, keine Täuschung M, so laß, ihn kommen, kommen^ und daS schnell^ denn detü Diener Israels o Herr! ist jetzt ein Sklave, so niedrig, so elend, so verachtet, daß selbst da, als unsre ' Väter ihre Hakfen hingen an die Ufer der traurigen Wasser von Babylon, eein Paradies war gegen da-, waS wir jetzr leiden. — Ach! sie leiden nichtsie tragen'- nur und fühlen'- nicht.-- Und eben jetzt zuckt ein glühender Blitz durch die Dunkelheit meine- Geistes — wenn, wenn O! schrecklichster aller Schmerzen, von Ruhm zu träumen in VerzweifluM! Nein, ich lebe und sterbe als daunedelste aller Wesen. Schönheit und Liebe, Ruf und hohe Thaten, da- Lächeln de- Weibe- Und det Blick der Mäyner, und daädetnde Bewußtsein eignen WertheS und all' der kühne Wettla^f schöpferischer Leidenschaften — sie sind nicht fhr mich — M ich , Älroy, der ferne Nach, komme gesalbt^KLnige, mit einer Seele, die nach Herrschaft schmachtet, ich stehe hier, und Arecke meinen Arm vergebennach meinem verlorenen Zepter au-, ich, der entehrteste aller Sklaven! rc." Aber an demselben Tage riß ihn da- Verhängniß au- Hamadan hinweg. Der Statthalter Älschiroch überfällt seine Schwester, Alroy tödtet ihn mit einem Baumstamme, und entstieht auf dessen Rosse nach der Wüste. Diese Scene, an einem Brunnen in einem nahen Thals vor sich gehend, mit Gesängen der Wasser schöpfenden Hebräerinnen durch-» weht, ist unübertrefflich. Dieist der erste Abschnitt. Der zweite beginnt mit den Worten: ,?Eile, fliehe dahin, du styszeö Roß, und drücke deine Spur auf die pfadlose Wüste. Unter dir ist die unbegrenztt Erde, über, dir der unbegrenzte

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