Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 5 (5.1835)
- Date
- 1835-05-01
- Page
- Seite 190 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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) / k) Ueber -ie neueren jüdischen Romane. /! . V- 2) Dis Wundersage von Alroy. Vom Verfaffer deS Vivkan Greh rc. rc. — (Schluß der im Märzhefte, , S. 137 abgebrochenen NerenfioN.) Juden unter den Kalifen hatten ein Oberhaupt, der >,Fütst der Gefangenschaft" (Resch Glurha) genannt. Dieser nahm dft Steuern der Einzelnen ein, und entrichtete sie dem Kalifen als Tribut. Auf diese Welfe waren alle dem Kalifen tributären Bdlker gestellt; aber die Art, wie er in Empfang genommen ward/ ob vom Kalifen, selbst mit Eh- ÄrenwacheL-zttdDrommetenklang, oder nicht, daS machte den Unterschied auS, und gab eine Anerkennung als Fürst, oder nicht, kund. Nach abwechselnden Schicksalen, öfters durch die Aufstände und Empörungen der Juden selbst herbeigeführt, war der Resch Glucha Postens i einmal wieder olS Fürst empfangen worden/und feierte deshalb einen Tag chs Triumphes. Aber daSV Zepter, daS er führte, gehörte nicht ihm. Er hatte eS nur^sn Vormundschaft seines Neffen D^id Alroy übernommen, der, mit seiner Schwester Mirjam, die letzten Sprößlinge deS Dpvidischen HauseS, im Hause peS OnfelS als Waisen erzogen worden. An demselben Äge hatte Alroy sein achtzehntes Jahr erreicht, und sein Onkel wollte Hm daS Zepter Mer- Leben. Aber in dem Jüngling glühet eine tiefe Freiheils- O und Ruhmbegier, die Schmach feines WolkeS lastet unendlich auf ihm, nach Jerusalem sind seine Blicke gewendet, und in seinen finstern Träumereien vermag nur daS Wort und die Thräne seiner Schwester ihn zu beruhigen. „Gott