Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 3 (3.1835)
- Date
- 1835-03-01
- Page
- Seite 133 (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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gen :rer Bewegt sich aber die vorgedachte Schrift irr der Gege nwart,, uyd^sucht treu und redlich den jetzigen Standpunkt vieler Juden von Geist und Bildung zu schildern, die um ihrer Religion willen mit der Außenwelt in Kampf gerathen^ so gehet das folgende Weiik^ M die V^r-A.a.n-gentz^it zurück , sucht eine bedeutsame Aeis.>dL^ Judenlhums darzustellen. Wir haben eS hier mit einem unb edingten Meisterwerk eines anerkanntenM erste es -u thun, dessen Titel lautet: 2 E 2) Die Wünderfage..von Alroy. Vom Verfasser des Vivian Grey. Ins Deutsche übersetzt von Th. Hell, '^i Bände. Berlin^ 1^33, G. 297 u. S. 240. « - Wir können aber die .Recension dieses herrlichen Romans nicht besser beginnen, als indem wir einige Stel- K lcn aus der Vorrede des geistreichen Ue t> erseHers hervorheben:. ... . ' 'V. - / - -- s „Das vorliegende Werk ist Dduchreitig eine Kr lntereffanrtesten Erscheinungen, welche die englische neuere Literatur in diesem ^biete uns zeigt. Schon durch mehrere der geisi^ reichsten 9^mane seinen Landsleuten bekannt, tritt Israeli hier mit eineB Werfe auf, das in seinen Häuptzügen der GeschicWe entlehnt, zugleich etwas so Neues ^Wunderbares und Phantastisches darbietet, daß man versucht sein dürfte^ cs bloß für dichterische Erfindung eines geistvollen Mannes zu halten. -^ Schwindelnde Höhe und tiefer Fall, treues Zusammenhalten und vernichtender Zwiespalt, Liebe und Haß/ Aberglaube und Freisinn, Kriegermulh und Fraucnzaubcr, PryphetenmUnd und Volköwahn, alles Utet sich hier die Hand, um ein Ganzes zu gestalten, das eben so neu als überraschend ist. -ADer Verfasser des Werkes," 'defs<n^ Uebersetzung ich mit. Lusr und Liebe .übernommen, gehör t l b ft dem Holke an, dessen Geschichtsabschnitt er hier mittheilk, Äind schildert daher mit der Wärme undMnnigen Theilnahme, wie sie der Stoff ihm einstößen mußte. Kabei aber kommt ihm überdies noch eine genaue Bekannntschaft mit dem Oriente zu Statten, dessen Verhältnisse, Sitten und Gr-