Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 3 (3.1835)
- Date
- 1835-03-01
- Page
- Seite 121 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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" > ' ,' V . , . >' I S!" ' .' ^'> , - 121 '^ , Könige derächen Aegyptens blieb in Uebrrm^ß Müek, " oder es waren vorübergehende Krankheiten des Leibes, die wieder voy ihm wichen- Jetzt aber griff M Herr tn^ftß Innere seines H e r z e n s ein, de»r Erstgeborenen- M Throns folger riß er von Dner Seiteund — der Raub deS Tos des kehrt niemals zurück, ist unersetzlich.' Darum konnte er dieser Strafe nicht widerstehen, und er ließ Israel ziehen. Sehet/ Freunde, das ist der Weg des Sünders; was die Plagen des Körpers, was die Verluste des Vermögens, was die Schreckerr der Natur nicht vermögen, daß vermag der Tod, wenn er in seiner bleichen Gestatt an den Frevler herantritt. Da, wird der eiserne Wille gebrochen, da stirbt auch der lthteMuth dahin, da tritt die Gebrechs lichkeit des staubigen Menschen an das Licht des Tagest. Denn, der Tod zeigt, daß dia> ursprüngliche Gleichheit der Menschen nimmer aufgehoben ist, der Tod kennt keine Würde, keinen Stand unter den Menschen, der Tod ist der Bote Gottes, der herumwandelt unter den Menschen, und die Schuld erfordert, wie unsere Weisen sagen. Abep war denn das Reue, La-.Buße, .was den'-Pharao di/ Ist aeliren von sich fenhM ließ/ Ach! wo dieHröm-s mlgkejt so spurlos verschwunden ist, da vermag Ln dem alten verstockten Herzen das Gefühl des Höhern reicht.hervorzugehen Md neue Schößlinge a^s dem verdorrten Stamme hervorzutreiben: Pharao rvj>klte nstht besser macheft, was er versündigt, er wollte nftr die Ursache vielleicht noch größeren UngÜiM von sich entfernen, er ließ die Istaeliteck nicht ziehen, er trieb sie fort, daß die Gedrückten nicht einmal ihr Brod backen konnten/ er wollte deft Triumph der Unschuld verkümmern! — uyd bei solcher Beschaffenheit vergaß er bald daS Geschehene, jagte ihnen nach zuch Mhe« Meere — doch wie er endete, wisset ihr. ' So, meine Freunde, so Met der Sünder, un8 wenn dies das hohe und höchste Maß ist, welche-' uttß.sisWtligs Schrift aufstellt, ,so wandeln doch mehr oder Weniger dens selbMWeg viele der Gefallenen, und Einer stürzet '' 9 .