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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1835-01-01 · 1 (1.1835) · p. Seite 51

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
2 (1835)
Issue
1 (1.1835)
Date
1835-01-01
Page
Seite 51 (sequence 51)
Language
German
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Ti K 8 O « M « D 8 W U M k S1 Der Necensent tadeltdie Ansicht, welche sich durch ML gen Kinderfteundkundgibt, Indem er sie als Separatismus verwiest, zugleich behauptend/ daß dle jüdische Jugeffd durch EinsaUgüng der zwiefachen RekkgionSideen nichts verliere, indem auch die christliche Jugend die Mische Religion mit kennen lerne! DleS letztere ist erstens eine Unwahrheit, denn höchstens erhält die christliche Jugend einen kurzen Inbegriff der jüdischen Geschichte, zugleich mit der Grundansicht, düst/ die jüdische Religion gänzlich zu verwerfen sei. Zweitens ist die Begriffsverwirrung, welche der Recenstnt bestreitet, eine anerkannte Thatsache, und eS ist eine allgemeine Erfahrung, daß diejenige jüdische Jugend, welche lediglich nach den übrigens charakterlosen philanthropischen und kosmopolitischen Elementarbüchern unterrichtet worden und dann als Handwerker eines strettgeien NellgionSunterrichteS enlbehren Muß, in diefer gantz und gar eben so fremd bleibt, wie die Mehrzahl der Christen, die indeß doch noch» One bestimmtere Belehrung Seitens deSPredigers und spater in der Kirche erhalten. Selbst die christlichen Behörden,? namentlich in Preußen, haben dieNothweWgkeit eingesehen , die Relkgion-begriffe Ln alle Zweige der früh e st e n IUgendbildUng eintreten zu lassen und mit derselben gänzlich zu verweben. Dieses streitet zwar gegen den fchaalen KoömopolitiSmuS der letzten Deeennien, aber eö gibt statt der Willkürlichen Aufklärerei, die jedermann zum Verfertiger Dner eigenen Religion stempelt, einen sichern kirchlichen Charakter, der Wahrlich unserer Zeit Noch thutz abed eü wird deshalb nicht mehr in ReligichrShaß ausarten. Sind doch die Religionen einmgl geLchkeden^ Die Elementarbücher und Elementarschulen, welche der Eigennutz gerne über alle Confessionen auSdehnt, werden wahrlich niemals jene sehnsüchtig erwartete Uebereinstimmung erzeugen! Sie bringen nur Gleichgültigkeit hervor. Mer sich nicht in früherer Jugend gewöhnt hat, hie Welt vom Standpunkte seiner Religion auS zu sehen, der wird späterhin sich ni^ hineindenken, ja wenn er einmal aufvsinen an-

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