Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1 (1834)
- Issue
- 2 (2.1834)
- Date
- 1834-02-01
- Page
- Seite 58 (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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djei Theite Hm vhMdeM dreizrhnfdn Jahre, in den ConsirmatiottSimtm-chhHoO. zwölften bis dreizehnten Jahre, ^uW. inh^n MMtkchh' sia ch der Constrmation, also nach dem dpeizehsiten Javr.e. E2ch'spreche hier nur von dem Unterrichte her Knaben,) Der etste Theil -- v o r dem dreizehnten Jahre -4 enthält hie Rttualsiesttze, biblische Md israelitisch?Geschichte, Grundlegung!d>et religiösen und moralischenMeg^'ffe, lieber-° setzung der Gebetä, der H Bücher Moses und der anderen / historischen Schriften (Josua, Richters SamuelMftige.) / Mer zweite MHM oder ^onftrmatwnsunterricht enthält dze systematische Religions- und Morallehre nebst einigen Theilech der prophetischen! Schriften. dritte Thei^ öder der Uns terricht nach dersi dreizehnten Jahre ist nun, während einiges Jahrd noch, det genauern Ausführung alles Vorhergehenden gewidmet und insbesondere dem ersten Unterricht im Talmud. Ich brauche hierbei nicht zu bemerken, ßaßsdiest' Eintheilung. nu.p öid' Norm/ ilb,^ daß aber bei sehr fähigen Köpfey , oder bei Knasön , die. früher als ungefähr das fünfzehnte Jahr! sich einem bestiinmten Lebeyszwecke hingeben mü sst n, der Unterricht coMpensirter, also auch der erste Unterricht im ^almuh frühzeitiger beginnen muß. -3) Um nun noch kurz einige Regeln/ üb.er die Art, dieser erste Unterricht im Talmud zu iustiluiren sei, hinzuzufügen: so muß demselben eine kürze Unterweisung in der chaldäischen Sprache und Grammatik, besonders über die «vichtigsten! Partikelnlsiotaufgehen, die dann praktisch beim Lesen der Mischna Und Gemarä sortgeführt werden muß. Alsdann folgt am räthfamstett ein vollständiger Abschnitt der Mischna, um den Schüler in der Spräche und dem tahnudischen Geiste ßu üben, und darin einzuweihen. Hieran schließen sich dann ^jiück^ des Talmuds selbst, besonders schicken sich hiezu zuerst die sinnreichstes der Allegorien oder Fabeln jHwrS),.- m die die Ta^MWen ihre Lehren zu versinnli^en so sehr lieben/ weil eben diese dem lKnabengeiste am faßlichsten und interessantesten sind, /und weil hieraus die rhl^giösen und moralischen Entwickelungen der Lehrer am eindringlichsten sind leichtesten auszusühresi vermag. Wir