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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1834-12-01 · 12 (12.1834) · p. Seite 381

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
1 (1834)
Issue
12 (12.1834)
Date
1834-12-01
Page
Seite 381 (sequence 9)
Language
German
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379 . - Vater war Don Jeh^uda Abarbanel, und hatte sich in Lissabon beseht, wo Isaak im Jahre 1437 (5197 U.) geboren wurde. Die Erziehung war sorgfältig und schon frtch erwarb sich der Knabe eine vorzügliche Kenntniß in den theologischen, rÄbbinischen und philosophischen Wissenschaften/ ohne daß es dem Jünglinge später an einer der. damaligen Zeit entsprechenden Weltbildung fehlte, die auS dem' Umgänge mit Großen sich entwickelt. Ja, schon in dem ersten Mannesalter wurde Abarbanel Gcheimrath bei dem portugiesischen König Alphons V. und genoß b(s zum Tode des Königs (1481) dessen volles Pertrauen. Er hatte am ^ofe ganz das Ansehen und auch daS Gefolge eines Ministers, wovon er eine Beschreibung gibt (Vorrede zum B. Josua), uud benutzte sein Ansehen zum Schatze seiner Nation, die sich in Portugal durch die von der Inquisition aus Spanien vertriebenen Einwanderer schon damals vermehrte» Dabei wurden die Wissenschaften nicht vernachlässigt, in seinem 20sten Lebensjahre begann er die Exegese des 5. Buches Mosis, veranlaßt durch die ihm nicht genügenden Erklärungen, welche ihm auf seine Fragen über mehrere Stellen dieses Buches von den Rabbinen und Philosophen Portugals gegeben wurden. Unter der Regierung des oben erteten sich hier- und dorthin; sie kehrten bei der Erbauung des zweiten Tempels nicht nach Jerusalem zurück, denn sie hielten eS nicht für eine vollständige Erlösung; die Bundeslade ward ja nicht mehr vorgefunden, der prophetische Geist war gesunken, andere Heiligthümer fehlten. Ajkes dieses ist erzählt in der Chronik des Königreichs Spanien. Auch wunderten zweifelsohne viele von hier nach Frankreich, England, Deutschs land und den andern edomittschen Königreichen, über sie spricht der Pro, phet (Obadja 21): Jenes ausgewanderte.Heer der übrigen Kinder Israels wird das, was zriM Kananiterlande gehört, bis hin nach Frankreich, so wie die Ausgewanderten Jerusalems, die in Spanien zerstreut sind, die südlichen. Städte besetzen." (Go nimmt Abarbanel uud die übrigen Commentatoren^^8 für Frankreich und für Spanien, doch möchten wir lieber mit Andern das erste für die, zwischen LycuS und Sidon liegende und erstes Buch der Könige 17, g. erwähnte Stadt Sarepta nehmen, das zweite für die Stadt Siphara in GaMäa,)

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