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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1834-12-01 · 12 (12.1834) · p. Seite 377

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
1 (1834)
Issue
12 (12.1834)
Date
1834-12-01
Page
Seite 377 (sequence 5)
Language
German
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zu- §timn er- Fall, »ahme »Veriischen ch der barten Don freier te den Eintritt en ervisiigt, st noch rgehen, h dicft »te bis d seine sie die Schick- »erlichen l bestieg »derung, »g wohl ng und te überdies schon daS Land verkamen, Andere wechselten entweder zum Schein oder in der^That die Religion, Andere wurden zu Sklaven Amacht. Auch schien Emanuel tm Anfänge seiner Regierung bessere Gesinnungen zu hegen: er schenkte den Sklaven die Freiheit, verhinderte den Zwang zur Taufe, erklärte aber, durch die Geistlichkeit und die spanischen Fürsten (et war Gch»viegersöhn Fernands) angeregt, daß. er sie nicht im Lande vshalten könnte, und daß sie binnen acht Monaten auswandern, oder den Glauben abschwören sollten* Auch diese Frist verlitf, und nun schickte man sich an, gegen die Zurückgebliebenen barbarische Strenge anzuwenden. Des Königs Befehl erging, den Aeltern ihre Kinder unter vierzehn Jahren gewaltsam wegzunehmest und zu bekehren. „Wer vermag," erzählt Virga,. „das Elend zu schildern? DaS grausackste Leiden war die Wegnahme der Kinder, die nach entfernten Inseln geschickt wurden, von Wannen Niemand zurückkehrt. Und als sie auf Befehl deS KönlgS den Aeltern entrissen und auf Schiffe gebracht wurden, wer da nicht den Jammer und das Wehgeschrei der Mütter gesehen und gehört hat, hat nie den Gram und die Angst in ihrer wahren Gestatt gesehen, und nirgends ein Erbarmer, nirgends ein Tröster, nirgends ein wohlwollender Retter«)!" Einer Mutter, berichtet er weiter, hatte man ihre sieben Söhne genommen. Als die Elende hörte, daß der Könlg nach de^r Kirche ritt, warf sie sich seinem Pferde in den Weg und flehte nur um ihren jüngsten Sohn, aber vergebens. Nur mit Mühe konnte sie der König vor Mißhandlungen semer Begleiter schützen, indem er bemerkte, daß ja auch eine Hündin um ihre Jungen winselt, wenn man sie ihr entreißt. Natürlich war es, daß die meisten dieser Kinder aus Gram, aus . Mangel an den nothwendigsten Bedürfnissen, oder durch die Beschwerlichkeit der ihnen auf den Anpflanzungen aufgelegten Arbeiten umkamen. Aber viele von den unglücklichen Aeltern wählten lieber einen freiwilligen Tod. Mir eigenen Händen ermordeten, vergifteten und 2) Scdvvvt Feknask F. LSr p. G.

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