Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1 (1834)
- Issue
- 11 (11.1834)
- Date
- 1834-11-01
- Page
- Seite 368 (sequence 45)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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IW zu täglicher Speise dar -— o dieser Leckerbissen des Haders, die den Haß hereinführen, wo die Liebe wohnen sollte, die Bitterkeit der Verachtung und Verwünschung bewirken, wo die Süßigkeit gegenseitiger Neigung und Mtzfopferung herrschen sollte — euch ist geflohen, ihr Thoren, das Glück dei^ Lebens, eure Tage verrollen in unnützem Gram und! ÄerMr, ihr werdet auS dem Leben gehen, daö ihr euch! seWMperkürzt, ohne Ahnung der Seligkeit, welche die Liebt, daö Element Der Familie, dem Menschenherzen bietet. Da gibt es auch Eltern Und Kinder, Brüder und Schwestern, welche die Liebe nicht kennen .oder, doch wenig, die sie an einander knüpfen sollte? Estern verwahrlosen ihre Kinder, die herangewachsentn Söhne und Töchter setzen die Ehrfurcht ünd Liebe gegen ihre Eltern aus den Augen, Brüder und Schwestern beneiden und behadern sich. Omeine Freunde, da wird die Laubhütte der Familie zu einer dü-> stirn Höhle voll vertrockneter Blätter. Also ist nicht das Rechte. Der Friede ist das Clement der Gemeinde, die A,wacht bäS Element der Synagoge, der Glaube und Gehorsastv das Element der Religion, und die Liebe daö Element der Familie. Aber daS müssen wir nicht allein wissen, sondern sie auch einverleiben, diese Elemente, in der LLirklichkeit unserm Denken und Handeln Das Herz offen, meine Brüder, dgß die ßngel, die der Herr uns beigegeben, ihren Honig hineinlegen können! Und so wie einst Israel sich nicht weigerte, dreimal im Jahre vor dem Herrn zu erscheinen , so wollen wir willig und gern weilen auf. den drei Ersatz- und Bildungsstätten JfrailS, in der Gemeinde^ in der Schule und in der Familie, mlt Achtem Sinne, HM rechtem Gemüthe und mit rechter Seele. Dann, nur dann, können wir dem Befehle des allgütigen Vaters Folge Seid fröhlich, und freuet Euch! Amen. Und nun, Herr des Lebens, nur noch ein Wunsch, ein Gebtt, eine Hoffnung: —freite aus deine Flügel über Israel,, und da vorüber sind die Tage deiner Feste,