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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1834-11-01 · 11 (11.1834) · p. Seite 335

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
1 (1834)
Issue
11 (11.1834)
Date
1834-11-01
Page
Seite 335 (sequence 11)
Language
German
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Mser Welt. Da kamen, schon in daS Herz des^üyglkngs, die Triebfedern des. Eigennutzes, der Eitelkeit , und Sinnlichkeit, und^dkese verdrängten die kindliche Reinheit und UnschW, die im AngedcMiO uns noch Thranrn in die AWcn bringen. Nun zwar,ihr Männer und Frauen, ist es nicht der Z^eck des menschlichen Lebens, als Kind erus der Erde zu'wandeln von der Wiege dis zum Grabe, die Kräfte unscrs Geistes sollen geschärft und entwickelt werden, Erfahrung sollen wir einsachmeln, unsre eignen Wünsche bczwii^en "lernen, Unter den Kämpfen des Lebens uns he* wahren als geprüfte und gestählte Menschen: aber dann sollen wie auch uns reinigen von den Kehlern und Sünden, die wir in demselben'begehen, daß wir rein sind voV Gott. Das ist der Gipfel der Menschheit, stark zu sein wie,ein Mann und rein wie ein Kind, mit der Kraft des ManneS zu verbinden 8?flnschu!d des Kindes, die Reinheit und den Frieden der Frömmigkeit. Und hierzu ist dieser Tag gcge-- den. Denn wenn wir krm'g vor Gott standen, wenn Mir gut gcthcrn, worin wir gefehlt, uyd der Herr hat unä feine Versöhnung crcheilct: dann stehen wir rein vor GoH» ,So lastet unS recht, fühlen - uns recht vergewissern, was dies heißt. Wrstct ihr koch,-wie bitter es ist, vor einem Men-, schcn^zu stehen in der Gcham eines Vergehens, und, der Mensch sieht weä-'g: wie muß es noch bitterer fein, vor Goct also zu ftthen, der Astes steht, Offenbares wie Geheimes? Wistet ihr doch, wie süß und edel cs ist, vor einem Menschen zu, stehen, und sich, der Unschüld bewußt zu sein, da doch der Mensch nicht hi nein-schauen kann in den lieblichen Frieden eures Innern: wie muß cs noch süßer und edler und erhebender sein, vor Gott zu stehen unschuHW und rein, da es uns bekannt ish Und bewußt, ber Atlschaucnde kennt deine gegenwärtige. Seligkeit bis in den tiefsten Winkel deines Ichs! Und diese Seligkeit verschaffet euch, und thuet recht das Weck dieses Tages, unp bedenkft das Wort des R. Mochananr.L?) ly'p 8^2^ .27Ä ri^iv ft»? '.I' wollte Gott, daß eure Furcht vor Gott gleich käme kArer Furcht vor den Mensche n! Amen!,

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