Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1 (1834)
- Issue
- 9 (9.1834)
- Date
- 1834-09-01
- Page
- Seite 285 (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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284 r>. "'°L' genauen Beobachtung. Di« InteÄigenz wird bedeutend. Auch in praktischer Beziehung äußert sichdieLust, mehr Selbstftästdigkeit zu gewinnen, um vieledeutlicher. Daher wird«Zas Erlernen der Handwerke immer gewöhnlicher, und ich fshe die Zeit kommen, wo der Vorwurf, den man den Juden so oft gemacht, daß sie Ach zu Oewerkey nicht bestürmten, verschwunden sein wird. Die Liste der Handwerker wird in jeder Stadt, wo ihnen das Recht , dergleichen zu werden, zvgHstpden ist, immer größer. Mir haben Kirr bereitvier jübifthe Tischler, zwei Fleischer, einen Buchs ö nder, einen Uhrmacher, einen Drechsler; unter Andern sind auch ein Färber, ei« Posamentier, -in Lithograph, zwei Schneider in der Lehre. Man Muß bedenken, wenn diese Zahl bei weitem noch nicht das tzngemrssenrVeshältüiß hat, daß nur vdn den zukünftigen Generationen hierin größere ^rtschritte zu erwarten jinhem etabtirte und ihr GeweNe treibende Gamiiienväter nM zum LchrlingSstande Hurückkehken könneu, ferner althergebrachte Gewchnheittn nicht plötzlich schwinden, endlich der Handwerk-stand in dey jetzigen Zeitver-Äta issest so wenig Anlockendes hat, daß wir auch bei-Mdern Glaubensgenossen feiten einen Kaufmann feinen S«M eist Hand- Werk erlernen lassen sehen. DaS beste Miftel, da- Erwählen von Handwerken unter den Juden zu befördern, ergibt Ach von selbst—die Roch, indem sie, da das Haustren theilS durch datz Gesetz, theilS durch den besser« Geist immer mehr kerdrückt wird, di« ärmeren Aettern ihre Kinder eist Handerlernen zu lassen zwingt! Daß hingegen sich noch nirgendeine bedeutende Zahl Juden zur Bearbeitung de- Erdbodenbestimme dar, könyea nur diejenige« uns pörwerfen, welche die Mrhältnisse mit eignem WiSen preftn- Wn wokkrn. Die Juden sind, außer geringer Ausnahme, nur in Städten seßhafte wo sieht man aber die Städter ihre Mchckmgen verlassen, und Banern werden2 Die Nakur H- Geburtsortes, der Erziehung, öe« Gewöhn» Heiken u^d de- Standes sind dem vurchauzuwider. Kann Man nun mir Recht verlangen, baß Juden Ln Masse sich seldst verleugüen, die Städte verlassest und Kossathrn wer-